In Böen fallenden Windes
treiben Licht spiegelnde Wellen
gegen das Ufer -
soweit das Auge reicht,
von Regentropfen gezeugte
blühende Gärten der Bewegung
mit sich tragend.
Am Himmel teilen sich langsam
dunkle Wolkenbänke
und geben den Blick frei
auf eine himmelblaue Insel des Friedens;
weit draussen auf dem See Segelboote,
die nach dem Sturm
wieder Fahrt aufnehmen.
Wer sieht die säende Hand,
die in unzählbaren Bewegungskreisen
mit dem Segen der Erneuerung
sanft über das Wasser streift?
Wer hat den Mut
sich dieser Erneuerung
von innen heraus zu stellen?
© baH, 14.07.2014
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Montag, 14. Juli 2014
Erneuerung

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