Im Morgengrauen,
stehe ich auf Augenhöhe
mit der Trübe
eines Himmels,
der noch nicht
aus seinem Schlafrock
erwacht,
auf einsamer Bergspitze.
Wolkenmeer,
durch sich selbst bewegt,
da und dort
aus dem Nirgendwo
wie herauf quellend.
Die Sonne lässt auf sich warten.
Worte -
leise schimmernd
im inneren Morgenlicht,
steigen hinein in die Zeit ihrer Reife.
Der Biss der Erwartung
greift ins Leere,
Rosen-rot-Zeit
prüft die Geduld.
© baH, 15.01.2019
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Dienstag, 15. Januar 2019
Geduld

Sonntag, 13. Januar 2019
Lichtflügel
Aus blauem Grund erhebt
in lichtem Flügelschlag
zur Reise sich der Vogel Phönix.
Aus blauem Grund der Weite zugewandt
bezeugt er leise
die Macht der Fülle,
das stille Erbe eines jeden Menschen.
Aus blauem Grund - Neulande stets im Blick
zeugen seine Flügelschläge
von der Selbstbestimmung,
die ein jeder Mensch
durch seinen Willen ich bin ok,
mutig - nur selber leben kann.
baH, 10.01.2019
Inspiriert durch die Glasfenster von Marc Chagall
und Charles Marq in St. Stephan zu Mainz
in lichtem Flügelschlag
zur Reise sich der Vogel Phönix.
Aus blauem Grund der Weite zugewandt
bezeugt er leise
die Macht der Fülle,
das stille Erbe eines jeden Menschen.
Aus blauem Grund - Neulande stets im Blick
zeugen seine Flügelschläge
von der Selbstbestimmung,
die ein jeder Mensch
durch seinen Willen ich bin ok,
mutig - nur selber leben kann.
baH, 10.01.2019
Inspiriert durch die Glasfenster von Marc Chagall
und Charles Marq in St. Stephan zu Mainz

Abonnieren
Posts (Atom)