Schau nicht zurück,
sobald Du den Weg
nondualen Seins betrittst,
schau nicht zurück -
Der Weg des Ich
kennt nur eine Schwäche,
wankelmütig zu werden
im Jetzt.
© Bernhard Albrecht, 08.12.2012
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Montag, 10. Dezember 2012
Entscheidung

Augenhöhe
Bin ich -
Dich
sehend im Augenblick,
Dich
durch Dein Worten hörend,
in Tat und Kraft
auf Augenhöhe mit Dir -
Bin ich das?
Bin ich -
in Augenhöhe zu mir?
Im Forschen nach innen -
im Zurücktreten vor mir selbst
finde ich,
mich betrachtend
gleich einem Fremden,
Antwort -
denn langsam
wachse ich hinein
in die innere Horizontale der Gelassenheit,
die innere Vertikale der Standfestigkeit.
Im Forschen nach innen
spricht es
aus mir
zu mir,
denn ich kehre
als der verlorene Sohn heim,
empfange und erfahre
die Kraft meines Geburtsrechts
der zu sein,
der ich von je her war,
befreit von den Schleiern der Illusion -
nondual
im Ich Bin.
© Bernhard Albrecht, 08.12.2012
Dich
sehend im Augenblick,
Dich
durch Dein Worten hörend,
in Tat und Kraft
auf Augenhöhe mit Dir -
Bin ich das?
Bin ich -
in Augenhöhe zu mir?
Im Forschen nach innen -
im Zurücktreten vor mir selbst
finde ich,
mich betrachtend
gleich einem Fremden,
Antwort -
denn langsam
wachse ich hinein
in die innere Horizontale der Gelassenheit,
die innere Vertikale der Standfestigkeit.
Im Forschen nach innen
spricht es
aus mir
zu mir,
denn ich kehre
als der verlorene Sohn heim,
empfange und erfahre
die Kraft meines Geburtsrechts
der zu sein,
der ich von je her war,
befreit von den Schleiern der Illusion -
nondual
im Ich Bin.
© Bernhard Albrecht, 08.12.2012

Einfach
Worte sind immer einfach,
lässt Du sie zu Dir sprechen,
als das, was sie sind -
eine Verdichtung des Geistes
allein für Dich.
Verstörend wirken sie,
wo Unmittelbarkeit im Erleben
ihnen vorenthalten wird,
ein Hauch von Deutungen
sie vernebelt
noch ehe sie sich
in ihrer tieferen Lichtgestalt
enthüllen durften.
Worte sind Tore,
zu Dir -
zum Geist der Wesen,
deren Lichtkleider sie tragen;
Worte sind die Weggefährten
Deiner Reise
hin zu Dir selbst,
sind Leuchtspuren
des Ich Bin.
© Bernhard Albrecht, 08.12.2012
lässt Du sie zu Dir sprechen,
als das, was sie sind -
eine Verdichtung des Geistes
allein für Dich.
Verstörend wirken sie,
wo Unmittelbarkeit im Erleben
ihnen vorenthalten wird,
ein Hauch von Deutungen
sie vernebelt
noch ehe sie sich
in ihrer tieferen Lichtgestalt
enthüllen durften.
Worte sind Tore,
zu Dir -
zum Geist der Wesen,
deren Lichtkleider sie tragen;
Worte sind die Weggefährten
Deiner Reise
hin zu Dir selbst,
sind Leuchtspuren
des Ich Bin.
© Bernhard Albrecht, 08.12.2012

Selbsterweckung
Wer Wagnisse noch scheut,
der ist nicht bereit
nondual
dem Leben zu begegnen,
ihm immer wieder neu
ein Ja einzuprägen,
der ist nicht bereit
voll auf die Kraft zu setzen,
die im Ich schlummert,
bis es in der Selbsterweckung stark wird.
© Bernhard Albrecht, 07.12.2012
der ist nicht bereit
nondual
dem Leben zu begegnen,
ihm immer wieder neu
ein Ja einzuprägen,
der ist nicht bereit
voll auf die Kraft zu setzen,
die im Ich schlummert,
bis es in der Selbsterweckung stark wird.
© Bernhard Albrecht, 07.12.2012

Grenzstein
Leichthin
scheinen Worte dahin gesagt
die in die Tiefe Deiner Qual
ein „Stop“ rufen,
leichthin -
Ohne Empfinden für den Schmerz
der immer wieder neu
auflodert in Dir,
nicht ablassen will Dich zu quälen,
leichthin -
Kühn scheint die Frage:
Was quält Dich,
wenn doch alles um Dich,
in Dir dunkel zu sein scheint?
Ohne Respekt kühn -
Du kannst nicht loslassen,
nicht respektieren die Wege des Lebens,
die eine andere Richtung nehmen,
als die von Dir erwartete,
bist nicht bereit den selbst gesetzten
Grenzstein hinter Dir zu lassen
für einen neuen Schritt der Ich-Geburt!
© Bernhard Albrecht, 06.12.2012
scheinen Worte dahin gesagt
die in die Tiefe Deiner Qual
ein „Stop“ rufen,
leichthin -
Ohne Empfinden für den Schmerz
der immer wieder neu
auflodert in Dir,
nicht ablassen will Dich zu quälen,
leichthin -
Kühn scheint die Frage:
Was quält Dich,
wenn doch alles um Dich,
in Dir dunkel zu sein scheint?
Ohne Respekt kühn -
Du kannst nicht loslassen,
nicht respektieren die Wege des Lebens,
die eine andere Richtung nehmen,
als die von Dir erwartete,
bist nicht bereit den selbst gesetzten
Grenzstein hinter Dir zu lassen
für einen neuen Schritt der Ich-Geburt!
© Bernhard Albrecht, 06.12.2012

Spiegel
Du siehst Dich
im Lichte Deiner Taten -
zurücktretend
in der Spur der Worte,
die gleich Seifenblasen zerplatzen,
wo sie vom Grund her nicht auferstanden
in ihre volle Kraft.
Du siehst Dich
in der Saat Seiner Worte,
die ruhen in der Mitternacht der Stille,
bis Freiheitsmut
ins Leben sie erweckt
in der Gegenwart des Ich!
© Bernhard Albrecht, 03.12.2012
im Lichte Deiner Taten -
zurücktretend
in der Spur der Worte,
die gleich Seifenblasen zerplatzen,
wo sie vom Grund her nicht auferstanden
in ihre volle Kraft.
Du siehst Dich
in der Saat Seiner Worte,
die ruhen in der Mitternacht der Stille,
bis Freiheitsmut
ins Leben sie erweckt
in der Gegenwart des Ich!
© Bernhard Albrecht, 03.12.2012

Kniefall
War es nicht so -
den Kniefall forderten sie ein,
die hohen Herren,
als letztes Mittel
ihre Macht zu bekunden
und nannten es
Ermahnung zur Demut,
war es nicht von jeher so?
Masse Dir nicht an
zu wissen, was nicht zu wissen ist;
gotteslästerlich handelt,
wer die Barrieren unserer Macht missachtet,
uns die Stirn bietet
und unsere alleinige Stellvertretung Gottes
aus Selbsterkenntnis in Frage stellt!
Mit einfachen Worten sprachen sie,
Sprachlosigkeit nach sich ziehend
und den ultimativen Kniefall
selbst der Mächtigsten -
als Waffe in Händen,
wohl verpackt hinter sanften Worten
die janusköpfige Angst -
war es nicht so?
So hielten sie verschlossen
den Zugang zur Quelle des Geistes,
die einzigartige Erfahrung des Ich ausschliessend,
das seine Kraft allein entfaltet
aus dem Kniefall vor der eigenen Selbsterkenntnis
und Rechenschaft Niemandem schuldet -
als sich allein!
© Bernhard Albrecht, 01.12.2012
den Kniefall forderten sie ein,
die hohen Herren,
als letztes Mittel
ihre Macht zu bekunden
und nannten es
Ermahnung zur Demut,
war es nicht von jeher so?
Masse Dir nicht an
zu wissen, was nicht zu wissen ist;
gotteslästerlich handelt,
wer die Barrieren unserer Macht missachtet,
uns die Stirn bietet
und unsere alleinige Stellvertretung Gottes
aus Selbsterkenntnis in Frage stellt!
Mit einfachen Worten sprachen sie,
Sprachlosigkeit nach sich ziehend
und den ultimativen Kniefall
selbst der Mächtigsten -
als Waffe in Händen,
wohl verpackt hinter sanften Worten
die janusköpfige Angst -
war es nicht so?
So hielten sie verschlossen
den Zugang zur Quelle des Geistes,
die einzigartige Erfahrung des Ich ausschliessend,
das seine Kraft allein entfaltet
aus dem Kniefall vor der eigenen Selbsterkenntnis
und Rechenschaft Niemandem schuldet -
als sich allein!
© Bernhard Albrecht, 01.12.2012

Abonnieren
Posts (Atom)