Samstag, 9. Juli 2022

Im Schein des Mondes ...

                                Im verborgenen Licht des Du -

das an Deiner Seite

immer und überall leise wispernd zu Dir spricht,

das rüttelt an den Festungsmauern 

des Vermeinens über Mensch und Welt -

wehst Du Klarsicht

im sphärenden Wind tieferer Einheit.


Dein Sagen ein Wink

das Erinnern nicht so einfach hinweg zu kehren

unter die Bruchstücke Deines Weg-Scheitern,

sondern genau hinzuschauen

um fragend die Spur auszumachen,

die Dich vollenden lässt,

was allein Dir aufgegeben.


Denn nicht länger darf sich endlos wiederholen

was einst dem Jüngling und der Göttin

unter dem Schutz der Tempelmauern zu Sais

im geöffneten Auge füreinander geschah -

zu erblinden für ihre Kraft der Verbundenheit.


Gilt es doch das Mysterium des Selbsterkennens

zwischen Mann und Frau zu hüten, um es -               

                                in zukünftigen Zeiten welterneuernd unter einander zu beleben.

© baH, 09.07.2022


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