Donnerstag, 11. Dezember 2014

Geschenk

                               Spontan
                       das Herz geöffnet
                        dem Augenblick
                              und dem,
                der eben noch ein Niemand
                         die gelbe Rose
                    in die Hand gedrückt,
                                  ist
                    wie ein Adventslicht
                entzündet in dunkler Zeit,
                         umhüllt Dich,
                     der Zeit enthoben,
          mit einem Hauch von Ewigkeit.

                    © baH, 11.12.2014
                       
                                                                                           

                       Cafè im Grün

             Sein Duft umschmeichelt

                angenehm die Sinne,

           verteilt sich sanft im Raum.

              Zarte Wölkchen tanzen
         
über braun getupftem Schaum.

    Die gelbe Rose, eben erst erstanden,

         bietet sie sorglos, ja, spontan

dem jungen Kellner in der grünen Weste an.

            Dem Italiener eine Blume -
            
geschenkt von einer Frau!

             Sattes Grün, zartes Gelb

             und Schokoladenbraun!

        Die Farben passten so genau.

                   Erschrocken fast,

         doch kurz noch umgewandt,

                        flüchtet sie.

        Er dreht die Rose in der Hand,

    gedankenvoll der Blick, der scheue.

Sie geht zum Markt und kauft sich eine neue.

                           © bmh
            silberperlen.wordpress.com

1 Kommentar:

  1. Was für ein Geschenk, Dein Gedicht!
    Es lenkt den Blick auf den "ewigen Moment im Jetzt" und macht ihn dadurch sichtbar.


    Herzlich grüße ich Dich, lieber Bernhard

    Barbara

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar, der sachlich und wertschätzend geschrieben unter Deinem tatsächlichen Namen hier eingestellt wird und werde diese Kommentare baldmöglichst freischalten. baH.