Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
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Dienstag, 11. September 2012
Einsicht
Worte sind Fenster
Fenster sind Spiegel
Spiegel zeigen mich.
Verletzen
im Vorurteil
den Anderen
Geben gewaltfrei
Auftrieb dem Weg zum Ich
im Du,
bezeugen durch mich
das raumzeitlose Wir.
© Bernhard Albrecht, 04.09.2012
Labels:
Fenster,
Gespräch mit anderen Autoren,
Lyrik,
Spiegel,
Wir
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
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