Über unscheinbar funkelnde Gitternetze
tanzen sie leichtfüssig
Stufe um Stufe der Erde zu,
drehen ihre Kapriolen
und lachen, lachen ohne Ende.
Schwerelos segeln sie
durch das nachtglühende All,
spielen wie Kinder,
versunken in eine Welt
jenseits von Raum und Zeit.
Schelmisch gesellt der Wind
sich an ihre Seite, lupft sie in die Höhe
-Tränen zwischen seine Lachfältchen-
wenn sie ihre Kristallfüsschen
dem sicheren Boden entgegenstrecken.
Wie hin gehaucht
wiegen sich Nebelfahnen
zwischen Sein und Nicht - Sein.
Und durch den weiss bemützten Zauber
tönt sanft ein Lied
nicht endender Freude,
wie es nur aus der Stille sich offenbaren kann.
© Bernhard Albrecht, 04.02.2013
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Posts mit dem Label Gitternetze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gitternetze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 4. Februar 2013
Silberreigen
Labels:
Freude,
Gitternetze,
Lachen,
Lyrik,
Nebelfahnen,
Stille,
Wind,
Zauber
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Abonnieren
Posts (Atom)