„Meine hungrigen Augen
graben im Wind nach Deiner Seele,“
suchen Dich
wandernd durch die Dünen
in den Gezeiten von Ebbe und Flut.
In mir Turbulenzen,
kaum verhüllt hinter nacktem Gesicht,
Blitze im Gewitter
des Werdens über ungesehenem Land -
Aufruhr.
Nimm den Hörer ab
und wende Dich zu mir.
Hörst Du nicht mein Schreien?
Ich versinke im Schlick
meiner Lebensfeindlichkeit,
in den eigenhändig gestauten Siel Gräben
meiner Verachtung
vor dem Werden im Licht,
das ich, warum nur, begraben
im tiefsten Keller meiner Seele.
Reiche mir Deine Hand,
Du Lichtbringer auf meinem Weg.
© baH, 09.04.2013
unter Verwendung eines Zitates von Angel Maria Perezano,
veröffentlicht auf: lebensmelodie.wordpress.com 26.03.2013
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Dienstag, 9. April 2013
Nimm den Hörer ab
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
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