Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Donnerstag, 20. Mai 2021
Aller Anfang ist ...
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sei Du Ereignis
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 4. Mai 2021
Gesiebte Worte*
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 22. März 2021
Verlockung eine Illusion
Der Verlockungen viele sind es,
die deinen Weg kreuzen,
kurzweilig dich abdrängen
von deinen Bestrebungen,
weil Absichten noch nicht eingearbeitet
in den Tat-Willen deines Gegenwärtig-Seins.
„Das Ich will“ ist wirkkräftig
gegen eine jede Verlockung,
wenn sie denn wirklich Ich geleitet ist,
Vorstellungen hingegen sind Illusionen
des Alter-Ego und verdeckter Angst.
Was siehst Du also was zu tun ist,
wenn Du „Dir“ ins Auge schaust?
© baH, 22.03 2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 19. Februar 2021
Verstehen ...
Kann Offenheit auslösen
f a l s c h e s … Verstanden Werden?
O f f e n h e i t ohne
verborgen eigengestimmte
ideelle Verblendungen?
* * * * * * *
Keine Freundschaft
ohne bedingungslose Offenheit,
denn sie ist der Nährboden
für das Entfalten
zweier Wege
in Freiheit und Ebenbürtigkeit.
© baH, 10.02.2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 5. Februar 2021
Lautes Anklopfen
In die Spur kommen
ist auf längere Sicht
die nicht zu umgehende Haltung
innerer Redlichkeit -
schmerzbesetzt,
bis sie aufgedeckt hat
alle verborgenen Anhaftungen
eigener Ego-Tunnel-Wanderschaften.
Nicht mehr zu überhören
tönt der Ruf
aus „Emaus!“
© baH, 05.02.2021
Das aus aktuellem Anlass überarbeitete
und mit einem neuen Titel versehene
Gedicht „Leises Gewahren“ vom 21.07.2017
https://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/07/leises-gewahren_21.html
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Dienstag, 2. Februar 2021
Den Bannstrahl auflösen
Es geschieht,
dass Vorstellungen
sich auflösen
in einem Blütenstrauss
von Bewegungen.
Es geschieht …
durch nichts anderes
als ruhiges inneres Anschauen.
Ein wertfreies Betrachten,
das all die Potentiale
menschlicher Anschauungskunst
in Licht und Klang zusammenführt -
den stillen Ton individueller Schöpferkraft befreit.
© baH, 02.02.2021
Ein „Vorspann“ zu dem nachfolgenden
Gedicht von Florian Roder
Der stille Ton
Erstmals
hör ich heut
den Ton
der Stille.
Diesen
Wurzelklang
der Ewigkeit.
Erstmals
hör ich heut
die Glocke
läuten
fühl
geborgen mich
im Klanggewölbe.
Fühle
Seinsgewalt
den Leib ergreifen.
Diesen
Wunderbau
der lichten
Welten.
Einstmals
wird der Ton
zum reinen
Willen.
Und der Mensch
zum Klanggestalter
unter Geistern.
© Florian Roder
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Gefangen?
Umschlossen
von Sehnsuchtsgefühlen
schläft Dein Vogel Phönix nicht.
Stets bereit zu fliegen
wartet er nur
bis Du seinen Ruf vernimmst
und Dein Willenspotential
aktiv
mit dem Weltwerden
verbindest.
Öffne also „Deine“ Flügel Du Schöpfergeist.
© baH, 02.02.2021
Eine Antwort auf ein Gedicht von Ariana
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 30. Januar 2021
Herdenimmunität
Wer denkt? …
schon so weit? …
und tief?
Wer fühlt? …
dieses? …
unmittelbar bei sich
A n gesprochen Werden -
ohne
Urteil
in irgendeine Richtung?
W E R ?
* * * * * * *
Denn,
was durch dieses Wort
seinen Ausdruck findet …
ist n u r
von heute her gesehen
ein U n W ort.
Sein Unwesen
treibt der voraus eilende Schatten
dieses Wortes schon lange, …
dort wo er einnebelt
die Aufmerksamkeit des Herzens
für das R e i n - M e n s c h liche.
© baH, 30.01.2021
Eine Weiterführung der Gedanken
von Barbara Hauser in ihrem Gedicht
„Worte sind lebendig“
https://schwerelos2019.wordpress.com/2021/01/27/worte-sind-lebendig/
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Sonntag, 3. Januar 2021
Mich schaudert
Menschenrechte -
ein hehrer Gedankenkreis …
Politik und Wirtschaftsinteressen
in Verhandlungen als Alibi-Funktion
zumeist ganz unten beigepackt.
Vergessen hingegen,
dass Menschen-Würde
der Quellgrund
schöpferischer Kraft ist.
***
Wie tief müssen wir über Corona hinaus
noch fallen, um aufzuwachen,
dass Würde unantastbar und von daher
„nicht verhandelbar,“
sondern eine allseits zu lebende Haltung ist.
© baH, 03.01.2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Brüderlichkeit
Ein schöner Gedanke
mit wahrem Sinn …
Vielleicht.
Praktisch gewährt,
wenn es beliebt …
Von Herzen ausgedrückt?
Jein.
***
Wie aber,
wenn …
Brüderlichkeit
das Salz des „Mensch-Werdens“ ist?
© baH, 03.01.2021
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Sonntag, 27. Dezember 2020
Stille
Wer will es wissen? …
Dass
im Auge des Hurrikans
Du Dich einfindest erlebend
in Stille.
Stille des Herzens,
die reift aus dem Loslassen,
Stille,
die erblüht aus dem Blick
auf deinen eigenen Fussabdruck. (1)
Stille - Einssein mit Dir in Bewegung.
© baH, 27.12.2020
Barbara Hauser zugeeignet zum neuen Jahr
(1) https://wege-der-befreiung.blogspot.com/2018/10/sich-seiner-selbst-bewusst.html
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 20. Dezember 2020
Wieder einmal
… steht der Stern von Bethlehem
in diesen Tagen am Himmel,
ruft die grosse Konjunktion
zwischen Jupiter und Saturn
uns zur Besinnung.
Auf dass das Ich
im Erkenne Dich Selbst
bedingungslos ins Leben trete,
seinen Auferstehungswillen
in den sozialen Wirrnissen bezeuge …
Ein Licht sei in der Dunkelheit.
© baH, 20.12.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Leere Hände
Leere Hände -
Zauber und Herausforderung,
der Ausdruck von Schmerz
wie bedingungsloser Liebe
in Bewegung.
Leere Hände,
das Alpha und Omega
menschlicher Entwicklung.
***
Wer festhält, dem wird entwunden,
wer auch nur einen Menschen
in Wort und Tat erniedrigt,
der geht einen langen Weg
des „Erinnern und Besinnen“
bis er gebeugt
in seine Auferstehung hineinfindet, …
im Licht -
des Erkenne Dich Selbst
seinen Beitrag
für die Verwirklichung
eines freien Geisteslebens
zu geben weis,
bedingungslos.
© baH, 20.12.2020
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Mittwoch, 11. November 2020
Die Möwe
Schau und lausche
wie der Möwe Ruf
in waghalsigem Flug
die Schallmauer
von Raum und Zeit durchbricht.
Erlebe sie im Flug,
wie sie sich erdhafter Schwere
entwindend
ihren Schrei hinaus sendet
zu den Kameraden in der Ferne.
Vernimm, wie aus dem Nichts
entfesseltes Gekreisch
über den eben noch ruhigen Strand
herfällt und ausgestreute Brotkrumen
allein für sich reklamiert.
Sieh, wie von jetzt auf gleich
Gier den Platz beherrscht
und jede andere Teilhabe
an dem Futtersegen unterbindet.
…….
Schau auf Dich, wie Du Schild bewehrt
leise Deine Vorurteile zum wievielten Male
einrammst und … ungeprüft verteidigst.
© baH, 10.11.2020
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Samstag, 24. Oktober 2020
Der leere Raum
Niemals ist leer der Raum,
denn ohne Sprache
gibt es ihn nicht, den Raum.
Genauer besehen ist Sprache
die Fassung jedweden Raums,
schenkt sie ihm doch durch ihren Klang
Beständigkeit und Wandlung zugleich.
Mehr noch, Sprache ist auch Lichtträgerin
und Lebensspenderin der Auferstehungskraft -
an der Schwelle, wo
in lichten Bewegungen sich gebiert das Ich.
© baH, 23.10.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 23. Oktober 2020
Morgensonne
Im hoch getürmten Wolkenchaos
tief innen ein Erzittern und Bersten.
Nichts ist mehr wie ehedem -
stürmische Gezeiten fordern ihren Tribut.
Hoch zu Ross die Reiter des Lichts,
mit offenem Visier der Erde zugewandt,
vernehmen sie das Signal
zu bändigen zügellose Kräfte.
Die Zeit da Iche ihre Zügel ergreifen ist gekommen,
um selbstlos durch die Vielfalt ihrer Seelenfarben
das Schwert des Lichts zu führen.
© baH, 23.10.2020
Für Jürgen … und die Vielen,
die den Ruf in sich vernehmen.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Das Weltmeer in Dir
Auf dem Weltmeer der Bewegung
bildest Du Dein Leben hinfort,
bestimmst mit jeder Deiner Bewegungen
Deinen Kurs, gibst Ziel und Orientierung Dir.
Unvermittelt aus Träumen geweckt
gischten Wellenkämme um Dich her,
versinken Wellentäler unter Deinen Füssen -
doch welch Wunder, Du wirst nicht verschlungen.
Du bist inmitten all dieses Aufbäumen
selbstlos geworden Herr der Kräfte in Dir,
bist Zügelführer aus der Mitte Deines Ich.
© baH, 23.10. 2020
Für Barbara … und die vielen Anderen,
die dieses Gedicht zu ihrer Zeit lesen werden.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 5. Oktober 2020
Verborgenen Fragen ein Ohr
Bis jede Frage Dir … I
In einer Welt
innerer und äusserer Fata Morganen,
der Fake News
und des sich Verbergen hinter Schlagworten,
in einer Welt,
in der schon der Versuch
zur Ruhe zu kommen
als Panne angesehen wird,
was dazu führt
Pillen einzuwerfen -
in einer solchen Welt
versinken Fragen in Depressionen
und Antworten erleiden Schiffbruch.
© bah, 03.10.2020
Bis jede Frage Dir … II
Manchmal bedarf es eines Unglücks,
das Fragen geradezu
auf den Grund der Seele schleudert,
lange eingeübtes Vermeiden
in sich tiefer hinein zu schauen
von Hier auf Jetzt gnadenlos aufbricht -
manchmal ist der Schock genau jenes Mittel,
das Dich zur Besinnung zurückfinden lässt
und ein vergangenes Leben
unter geweiteten Augen
wie neu belichtet.
© baH, 03.10.2020
Bis jede Frage Dir … III
Wie neu belichtet
löst „Selbst Erkennen“ Bremsklötze
bisher verborgenen Vermeinens,
lässt bewegt in Bewegung
Dir Flügel wachsen,
die tragen Dich
in lichte Räume.
Verstehen
hüllt Dich ein -
weist neue Wege Dir
im schöpferischen Sein.
© baH, 05.10.2020
angeregt durch den Blogeintrag von Barbara Hauser
https://schwerelos2019.wordpress.com/2020/09/26/pforten/
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 28. August 2020
„bis ein windhauch“ dich aufweckt
wachsam zu sein
für eigene unkräuter,
sie beizeiten in der seele zu zupfen,
um veränderungen auf den weg zu bringen
im inneren wachsen -
auf dass ein windrauschen
am ende andere menschen
an diesem gedeihen
still anteil nehmen lässt -
sie leise ermutigt.
© baH, 28.08.2020
Eine Antwort auf:
https://sternenseele.wordpress.com/2020/08/14/leise-worte-i/#comments
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Dienstag, 25. August 2020
Die Liebe ... II
Die Liebe bleibt ein Rätsel,
führt uns ratlos oder enttäuscht
nicht selten ins Abseits,
weil wir sie nicht als die anschauen,
die sie jenseits unseres „Vermeinens“ ist.
Sie verbirgt sich, bis
wir ihr ins Auge schauen
still -
ohne Widerrede, Empörung
oder Verlangen.
Und kehrt zurück,
in einem Donner der Scham,
weil unsere Blindheit
gereift
ihren tieferen Horizont umfasst.
Die Liebe war -
„ist,“
was sie immer ist
lebendige Entwicklung,
Kernung zu uns selbst.
Hin zu dem, was wir von je her waren.
© baH, 25.08.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 24. August 2020
Die Liebe ... I
Die Liebe ist, ja sie „ist“
und auf dieses „ist“
sich vom Grunde her
nicht einlassen zu wollen
bemühen wir immer wieder einmal „Auslassungen“ .
Auslassungen oder …
Maulwurf Felder,
die zu bestellen, sprich -
selbstlos ein zu ebnen wir unterlassen,
selbst um den Preis grauer Folgetage.
Die Liebe, war sie „n-ich-t,“ ging vorüber sie,
weil mein Bewusstsein
sich nicht tiefer anzünden liess? …
© baH, 24.08.2020
Eine Antwort auf das Gedicht von Ursa Angst:
https://grenzenloswortlos.blogspot.com/2020/08/es-war-es-ist.html#comment-form
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Dienstag, 4. August 2020
Strömungsimpression 1
Was tust Du da -
Du gehst
durch die Fussgängermeile
Deiner Stadt
und Dein Blick krümmt sich
im Angesicht eines Bettlers,
der auf einem Kinderwagen Untergestell
sitzend sich vor und zurück wiegt.
Ein Teddybär in seinen Armen
singt vor Dir
ein Kind in einem Erwachsenenkörper,
ein lallendes Kind
jenseits aller Raffinesse.
Und Du -
ein jeder,
der an diesem Menschen vorbeigeht,
lebt im Vergleich zu ihm
an der „Goldküste“ des Seins, ein jeder.
Wir jedoch gehen vorbei,
weichen aus mit Gedanken wie …
schon wieder einer von „Denen,“
schauen weg ohne uns zu fragen,
was hat das mit mir zu tun,
dass ich diesem Menschen
nicht offen in die Augen blicken kann?
Der Spiegel der Wahrheit
wandert auf leisen Sohlen
durch die Strassen dieser Welt,
uns mit beinahe nicht zu hörenden
Glockentönen
daran zu erinnern,
wer wir eigentlich sind.
Wächter der Menschlichkeit, ... Lichtbringer.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 31. Juli 2020
Vor dem Spiegel der Wahrheit
im Kopf gebannter
Wanderer
durch die Ruinen
nicht eingelöster
Werde-Botschaften -
Botschaften
des Schicksals
an Dich -
vor Zeiten mir,
Deinem Weggefährten,
dem Du an Deiner Seite
übergeben,
Dich zu erinnern,
an Deine
selbst gesteckte
Lebens-Wendemarke.
Auf dass Du hintretest
vor den Spiegel der Wahrheit,
um im „Erkenne Dich selbst“
Dir die Treue zu bekunden
im Angesicht Deiner Ich-Gegenwärtigkeit.
© baH, 31.07.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.