Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Donnerstag, 20. Mai 2021
Sei Du Ereignis
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 4. Mai 2021
Gesiebte Worte*
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 22. März 2021
Verlockung eine Illusion
Der Verlockungen viele sind es,
die deinen Weg kreuzen,
kurzweilig dich abdrängen
von deinen Bestrebungen,
weil Absichten noch nicht eingearbeitet
in den Tat-Willen deines Gegenwärtig-Seins.
„Das Ich will“ ist wirkkräftig
gegen eine jede Verlockung,
wenn sie denn wirklich Ich geleitet ist,
Vorstellungen hingegen sind Illusionen
des Alter-Ego und verdeckter Angst.
Was siehst Du also was zu tun ist,
wenn Du „Dir“ ins Auge schaust?
© baH, 22.03 2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 19. Februar 2021
Verstehen ...
Kann Offenheit auslösen
f a l s c h e s … Verstanden Werden?
O f f e n h e i t ohne
verborgen eigengestimmte
ideelle Verblendungen?
* * * * * * *
Keine Freundschaft
ohne bedingungslose Offenheit,
denn sie ist der Nährboden
für das Entfalten
zweier Wege
in Freiheit und Ebenbürtigkeit.
© baH, 10.02.2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 5. Februar 2021
Lautes Anklopfen
In die Spur kommen
ist auf längere Sicht
die nicht zu umgehende Haltung
innerer Redlichkeit -
schmerzbesetzt,
bis sie aufgedeckt hat
alle verborgenen Anhaftungen
eigener Ego-Tunnel-Wanderschaften.
Nicht mehr zu überhören
tönt der Ruf
aus „Emaus!“
© baH, 05.02.2021
Das aus aktuellem Anlass überarbeitete
und mit einem neuen Titel versehene
Gedicht „Leises Gewahren“ vom 21.07.2017
https://wege-der-befreiung.blogspot.com/2017/07/leises-gewahren_21.html
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 2. Februar 2021
Den Bannstrahl auflösen
Es geschieht,
dass Vorstellungen
sich auflösen
in einem Blütenstrauss
von Bewegungen.
Es geschieht …
durch nichts anderes
als ruhiges inneres Anschauen.
Ein wertfreies Betrachten,
das all die Potentiale
menschlicher Anschauungskunst
in Licht und Klang zusammenführt -
den stillen Ton individueller Schöpferkraft befreit.
© baH, 02.02.2021
Ein „Vorspann“ zu dem nachfolgenden
Gedicht von Florian Roder
Der stille Ton
Erstmals
hör ich heut
den Ton
der Stille.
Diesen
Wurzelklang
der Ewigkeit.
Erstmals
hör ich heut
die Glocke
läuten
fühl
geborgen mich
im Klanggewölbe.
Fühle
Seinsgewalt
den Leib ergreifen.
Diesen
Wunderbau
der lichten
Welten.
Einstmals
wird der Ton
zum reinen
Willen.
Und der Mensch
zum Klanggestalter
unter Geistern.
© Florian Roder
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Gefangen?
Umschlossen
von Sehnsuchtsgefühlen
schläft Dein Vogel Phönix nicht.
Stets bereit zu fliegen
wartet er nur
bis Du seinen Ruf vernimmst
und Dein Willenspotential
aktiv
mit dem Weltwerden
verbindest.
Öffne also „Deine“ Flügel Du Schöpfergeist.
© baH, 02.02.2021
Eine Antwort auf ein Gedicht von Ariana
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 30. Januar 2021
Herdenimmunität
Wer denkt? …
schon so weit? …
und tief?
Wer fühlt? …
dieses? …
unmittelbar bei sich
A n gesprochen Werden -
ohne
Urteil
in irgendeine Richtung?
W E R ?
* * * * * * *
Denn,
was durch dieses Wort
seinen Ausdruck findet …
ist n u r
von heute her gesehen
ein U n W ort.
Sein Unwesen
treibt der voraus eilende Schatten
dieses Wortes schon lange, …
dort wo er einnebelt
die Aufmerksamkeit des Herzens
für das R e i n - M e n s c h liche.
© baH, 30.01.2021
Eine Weiterführung der Gedanken
von Barbara Hauser in ihrem Gedicht
„Worte sind lebendig“
https://schwerelos2019.wordpress.com/2021/01/27/worte-sind-lebendig/
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 3. Januar 2021
Mich schaudert
Menschenrechte -
ein hehrer Gedankenkreis …
Politik und Wirtschaftsinteressen
in Verhandlungen als Alibi-Funktion
zumeist ganz unten beigepackt.
Vergessen hingegen,
dass Menschen-Würde
der Quellgrund
schöpferischer Kraft ist.
***
Wie tief müssen wir über Corona hinaus
noch fallen, um aufzuwachen,
dass Würde unantastbar und von daher
„nicht verhandelbar,“
sondern eine allseits zu lebende Haltung ist.
© baH, 03.01.2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Brüderlichkeit
Ein schöner Gedanke
mit wahrem Sinn …
Vielleicht.
Praktisch gewährt,
wenn es beliebt …
Von Herzen ausgedrückt?
Jein.
***
Wie aber,
wenn …
Brüderlichkeit
das Salz des „Mensch-Werdens“ ist?
© baH, 03.01.2021
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Sonntag, 27. Dezember 2020
Stille
Wer will es wissen? …
Dass
im Auge des Hurrikans
Du Dich einfindest erlebend
in Stille.
Stille des Herzens,
die reift aus dem Loslassen,
Stille,
die erblüht aus dem Blick
auf deinen eigenen Fussabdruck. (1)
Stille - Einssein mit Dir in Bewegung.
© baH, 27.12.2020
Barbara Hauser zugeeignet zum neuen Jahr
(1) https://wege-der-befreiung.blogspot.com/2018/10/sich-seiner-selbst-bewusst.html
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 20. Dezember 2020
Wieder einmal
… steht der Stern von Bethlehem
in diesen Tagen am Himmel,
ruft die grosse Konjunktion
zwischen Jupiter und Saturn
uns zur Besinnung.
Auf dass das Ich
im Erkenne Dich Selbst
bedingungslos ins Leben trete,
seinen Auferstehungswillen
in den sozialen Wirrnissen bezeuge …
Ein Licht sei in der Dunkelheit.
© baH, 20.12.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Leere Hände
Leere Hände -
Zauber und Herausforderung,
der Ausdruck von Schmerz
wie bedingungsloser Liebe
in Bewegung.
Leere Hände,
das Alpha und Omega
menschlicher Entwicklung.
***
Wer festhält, dem wird entwunden,
wer auch nur einen Menschen
in Wort und Tat erniedrigt,
der geht einen langen Weg
des „Erinnern und Besinnen“
bis er gebeugt
in seine Auferstehung hineinfindet, …
im Licht -
des Erkenne Dich Selbst
seinen Beitrag
für die Verwirklichung
eines freien Geisteslebens
zu geben weis,
bedingungslos.
© baH, 20.12.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 11. November 2020
Die Möwe
Schau und lausche
wie der Möwe Ruf
in waghalsigem Flug
die Schallmauer
von Raum und Zeit durchbricht.
Erlebe sie im Flug,
wie sie sich erdhafter Schwere
entwindend
ihren Schrei hinaus sendet
zu den Kameraden in der Ferne.
Vernimm, wie aus dem Nichts
entfesseltes Gekreisch
über den eben noch ruhigen Strand
herfällt und ausgestreute Brotkrumen
allein für sich reklamiert.
Sieh, wie von jetzt auf gleich
Gier den Platz beherrscht
und jede andere Teilhabe
an dem Futtersegen unterbindet.
…….
Schau auf Dich, wie Du Schild bewehrt
leise Deine Vorurteile zum wievielten Male
einrammst und … ungeprüft verteidigst.
© baH, 10.11.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 24. Oktober 2020
Der leere Raum
Niemals ist leer der Raum,
denn ohne Sprache
gibt es ihn nicht, den Raum.
Genauer besehen ist Sprache
die Fassung jedweden Raums,
schenkt sie ihm doch durch ihren Klang
Beständigkeit und Wandlung zugleich.
Mehr noch, Sprache ist auch Lichtträgerin
und Lebensspenderin der Auferstehungskraft -
an der Schwelle, wo
in lichten Bewegungen sich gebiert das Ich.
© baH, 23.10.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 23. Oktober 2020
Morgensonne
Im hoch getürmten Wolkenchaos
tief innen ein Erzittern und Bersten.
Nichts ist mehr wie ehedem -
stürmische Gezeiten fordern ihren Tribut.
Hoch zu Ross die Reiter des Lichts,
mit offenem Visier der Erde zugewandt,
vernehmen sie das Signal
zu bändigen zügellose Kräfte.
Die Zeit da Iche ihre Zügel ergreifen ist gekommen,
um selbstlos durch die Vielfalt ihrer Seelenfarben
das Schwert des Lichts zu führen.
© baH, 23.10.2020
Für Jürgen … und die Vielen,
die den Ruf in sich vernehmen.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Das Weltmeer in Dir
Auf dem Weltmeer der Bewegung
bildest Du Dein Leben hinfort,
bestimmst mit jeder Deiner Bewegungen
Deinen Kurs, gibst Ziel und Orientierung Dir.
Unvermittelt aus Träumen geweckt
gischten Wellenkämme um Dich her,
versinken Wellentäler unter Deinen Füssen -
doch welch Wunder, Du wirst nicht verschlungen.
Du bist inmitten all dieses Aufbäumen
selbstlos geworden Herr der Kräfte in Dir,
bist Zügelführer aus der Mitte Deines Ich.
© baH, 23.10. 2020
Für Barbara … und die vielen Anderen,
die dieses Gedicht zu ihrer Zeit lesen werden.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 5. Oktober 2020
Verborgenen Fragen ein Ohr
Bis jede Frage Dir … I
In einer Welt
innerer und äusserer Fata Morganen,
der Fake News
und des sich Verbergen hinter Schlagworten,
in einer Welt,
in der schon der Versuch
zur Ruhe zu kommen
als Panne angesehen wird,
was dazu führt
Pillen einzuwerfen -
in einer solchen Welt
versinken Fragen in Depressionen
und Antworten erleiden Schiffbruch.
© bah, 03.10.2020
Bis jede Frage Dir … II
Manchmal bedarf es eines Unglücks,
das Fragen geradezu
auf den Grund der Seele schleudert,
lange eingeübtes Vermeiden
in sich tiefer hinein zu schauen
von Hier auf Jetzt gnadenlos aufbricht -
manchmal ist der Schock genau jenes Mittel,
das Dich zur Besinnung zurückfinden lässt
und ein vergangenes Leben
unter geweiteten Augen
wie neu belichtet.
© baH, 03.10.2020
Bis jede Frage Dir … III
Wie neu belichtet
löst „Selbst Erkennen“ Bremsklötze
bisher verborgenen Vermeinens,
lässt bewegt in Bewegung
Dir Flügel wachsen,
die tragen Dich
in lichte Räume.
Verstehen
hüllt Dich ein -
weist neue Wege Dir
im schöpferischen Sein.
© baH, 05.10.2020
angeregt durch den Blogeintrag von Barbara Hauser
https://schwerelos2019.wordpress.com/2020/09/26/pforten/
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 28. August 2020
„bis ein windhauch“ dich aufweckt
wachsam zu sein
für eigene unkräuter,
sie beizeiten in der seele zu zupfen,
um veränderungen auf den weg zu bringen
im inneren wachsen -
auf dass ein windrauschen
am ende andere menschen
an diesem gedeihen
still anteil nehmen lässt -
sie leise ermutigt.
© baH, 28.08.2020
Eine Antwort auf:
https://sternenseele.wordpress.com/2020/08/14/leise-worte-i/#comments
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 25. August 2020
Die Liebe ... II
Die Liebe bleibt ein Rätsel,
führt uns ratlos oder enttäuscht
nicht selten ins Abseits,
weil wir sie nicht als die anschauen,
die sie jenseits unseres „Vermeinens“ ist.
Sie verbirgt sich, bis
wir ihr ins Auge schauen
still -
ohne Widerrede, Empörung
oder Verlangen.
Und kehrt zurück,
in einem Donner der Scham,
weil unsere Blindheit
gereift
ihren tieferen Horizont umfasst.
Die Liebe war -
„ist,“
was sie immer ist
lebendige Entwicklung,
Kernung zu uns selbst.
Hin zu dem, was wir von je her waren.
© baH, 25.08.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 24. August 2020
Die Liebe ... I
Die Liebe ist, ja sie „ist“
und auf dieses „ist“
sich vom Grunde her
nicht einlassen zu wollen
bemühen wir immer wieder einmal „Auslassungen“ .
Auslassungen oder …
Maulwurf Felder,
die zu bestellen, sprich -
selbstlos ein zu ebnen wir unterlassen,
selbst um den Preis grauer Folgetage.
Die Liebe, war sie „n-ich-t,“ ging vorüber sie,
weil mein Bewusstsein
sich nicht tiefer anzünden liess? …
© baH, 24.08.2020
Eine Antwort auf das Gedicht von Ursa Angst:
https://grenzenloswortlos.blogspot.com/2020/08/es-war-es-ist.html#comment-form
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 4. August 2020
Strömungsimpression 1
Was tust Du da -
Du gehst
durch die Fussgängermeile
Deiner Stadt
und Dein Blick krümmt sich
im Angesicht eines Bettlers,
der auf einem Kinderwagen Untergestell
sitzend sich vor und zurück wiegt.
Ein Teddybär in seinen Armen
singt vor Dir
ein Kind in einem Erwachsenenkörper,
ein lallendes Kind
jenseits aller Raffinesse.
Und Du -
ein jeder,
der an diesem Menschen vorbeigeht,
lebt im Vergleich zu ihm
an der „Goldküste“ des Seins, ein jeder.
Wir jedoch gehen vorbei,
weichen aus mit Gedanken wie …
schon wieder einer von „Denen,“
schauen weg ohne uns zu fragen,
was hat das mit mir zu tun,
dass ich diesem Menschen
nicht offen in die Augen blicken kann?
Der Spiegel der Wahrheit
wandert auf leisen Sohlen
durch die Strassen dieser Welt,
uns mit beinahe nicht zu hörenden
Glockentönen
daran zu erinnern,
wer wir eigentlich sind.
Wächter der Menschlichkeit, ... Lichtbringer.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 31. Juli 2020
Vor dem Spiegel der Wahrheit
im Kopf gebannter
Wanderer
durch die Ruinen
nicht eingelöster
Werde-Botschaften -
Botschaften
des Schicksals
an Dich -
vor Zeiten mir,
Deinem Weggefährten,
dem Du an Deiner Seite
übergeben,
Dich zu erinnern,
an Deine
selbst gesteckte
Lebens-Wendemarke.
Auf dass Du hintretest
vor den Spiegel der Wahrheit,
um im „Erkenne Dich selbst“
Dir die Treue zu bekunden
im Angesicht Deiner Ich-Gegenwärtigkeit.
© baH, 31.07.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 16. Juli 2020
Still ...
Ihm Herberge
zu geben.
Ausgesondert
zu erfahren
Erden-Dunkel-Nacht.
Verlassen
frei den Tod
zu bestehen
ihn zu fliehen.
Sah ich -
für einen Augenblick
das Segel
im Sonnensturm
zerbrechender Zeit.
Tanzend
auf fliessendem Licht,
einsam -
seewärts geboren.
In -
einem Augenblick -
der Ich-Schau.
Dag Hammarskjöld - „Zeichen am Weg.“
Eintrag vom 11.06.1961, drei Monate vor seinem Tod.
Aus dem Englischen frei übertragen.
© Bernhard Albrecht Hartmann,
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 17. Juni 2020
Schattenträger
entlang unsichtbarer Grenzen
in der Schwüle dieser Tage,
untereinander zu Zig-tausenden verbunden,
bewegt über Land -
geborgen wie in Wärmekissen.
Eine Leichte in ihrem Auf und Ab,
die zum Innehalten einlädt.
Vor der untergehenden Sonne
gleiten Mückenschwärme
im schillernden Licht ihrer Schatten,
eingebunden in unendlicher Geduld -
wissend um ihre Stunde im Nirgendwo,
da ihre Aufgabe sie trifft.
Weckruf zu sein
für ein schöpferisches Werden,
das sie aus ihrer Bindung entlässt.
Gleich Glühwürmchen,
dem einen Augenblick sich opfernd,
aufzuerstehen
in der Freude zum Leben.
© baH, 16.06.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Halt ein ...
Deines Befindens
in schnelllebiger Zeit
allererst im Aussen,
schlägst ärgerlich um Dich,
die lästige „Mücke“ -
Und überhörst …
den inneren Weckruf,
der mit dem Stich
in Deinem Briefkasten
abgelegt,
Dich leise
auf Werde-Wege leiten will.
Doch wie so oft grätscht das Ego,
Meister der Selbst-Desinfektion,
dazwischen, um grosskotzig
den Brandherd sofort zu bekämpfen,
anstatt das Feuer
seinen Weg gehen zu lassen und -
im Besinnen dem inneren Anschauen
Neulandwege zu eröffnen.
© baH, 16.6.2020
Für all jene, welche der Selbstermächtigung
den Vorrang vor der Macht des Ego einräumen wollen
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 9. Mai 2020
Leben
der innerlich erhellte Blick auf das Meer
in seiner unendlichen Bewegungsvielfalt
oder verdunkelt
das „must have“ ohne Ende.
Leben,
das Verlangen endloser Gier
unter beständig sich verschleiernden Grenzen
im Zwielicht des Kaleidoskop
innerer Fata Morganen.
Und Leben
unter der Drachenhaut,
das entbehrungsreich ausbrütet
den Drachenreiter-Mut,
sich selbst zu ermächtigen
den Speer der Macht
in sich aufzurichten.
Um -
zu bezeugen
das Freiheitswesen des Menschen,
siegreich wider alle Trieb geleitete Unbill -
aus der Kraft des Ich.
© baH, 05/09.05.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 26. April 2020
Der Hausflur
sie schon hinunter gegangen,
die naturbelassenen Granitstufen
unter meinen Füssen?
So manches Mal schnellen Fusses,
ein ander Mal bedächtig
oder auch beschwert.
Was wäre, wenn der Hausflur
die Geschichten der Füsse,
die über seinen Boden geeilt
für einmal in Worte fasste?
25 Jahre sind eine lange Zeit,
Zeit für viele Ereignisse,
die einlagern sich im Granit.
Ich lausche und erschauere -
Nichts geht verloren,
alles kehrt zurück zu seiner Zeit,
Dich fragend bist Du nunmehr bereit?
Alles hat seine eigene Dauer,
ein Funkenflug vielleicht -
Liebesgeflüster das reift,
beglückende Worte
niedergelegt unter dem Lebensbaum
oder Trauer, die vergeht,
weil Loslassen
dem Strom des Lebens übergeben.
Streit wider mich oder Versöhnung -
mit mir, der Hausflur spricht es aus.
© baH, 26.04.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 11. April 2020
Allenthalben ...
Aufbereitet,
zugeschnitten
für die Menge,
stauen Worte sich
an Tores Enge.
In fremden Mündern,
kaum begriffen sterben,
zerbrechen sie in
tausend Spiegelscherben.
© bmh 2011/
2. Version 6. August 2019
https://schwerelos2013.wordpress.com/2019/08/06/verwaessert/
Zu Barbara Hausers obigen Gedicht nachfolgend
zwei etwas andere Blickweisen auf das Thema hin.
Im sinnenden Nachgang I
Zu Hauff parlieren "zugeschnittene“ Worte
durch enge Gassen eigenen Vermeinens.
In sich erblindet stürmen sie gefallsüchtig
die Marktplätze sozialer Tauschbörsen,
haken stolz gackernd aneinander,
um im Kampf auf die besten Stangenplätze
sich das Leben aus den Augen zu picken.
Zum(r) König(in) wird hier gekürt,
wer im allseitig verborgenen Schein
grösster Ver-Achtung und innerer Verdrängung
die Spitze des Misthaufens einzunehmen weis.
Das „Tor“ hingegen öffnet sich nur dem,
der die Spiegelscherben eigener Ego-Furcht nicht scheut.
© baH, 11.04.2020
Im sinnenden Nachgang II
Was schaust Du auf die Menge,
die Dich zu umgaukeln scheint,
warum wägst Du die Worte anderer
ohne den trügerischen Schein
zu bemerken,
mit dem Du deren Wahr-Sinn
vor Dir selbst verbirgst?
"Ich" spricht es in Dir -
Öffne den Weg zum Wort-Sinn,
dessen Glockentöne
summend an Deiner Haustüre
wie vorüber ziehen.
Lege ab den Mantel der Selbstbefangenheit.
© baH.11.04.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 4. April 2020
Fragment 1/2020
Erstveröffentlichung auf: https://sternenseele.wordpress.com/2020/04/03/hoffnungslicht/#comments
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 1. April 2020
Dem Leben zugewandt
Du suchst Menschen, die …
mit Dir gehen,
in ihren Gedanken und Gefühlen,
teilen, was sie sehen und empfinden
mit Dir?
Du suchst …
In diesen schwierigen,
all-begrenzenden Zeiten
ein Unterfangen,
das Dich
auf nicht zu greifende Weise
leise über Dich hinausführt
in ungewisse Neulande.
Denn passgenau sind die Verhältnisse
unter den Menschen
schon lange nicht mehr,
nicht nur in öffentlichen Verlautbarungen,
wo verkleidete Sturmwolken die Sicht
über den Ego-Eilanden
mit Informations- Partikeln einnebeln …
Mitgefühl Dich passgenau einhüllt -
im Inneren Deines gebändigten Tornado Willens.
© baH, 01.04.2020
Mitgefühl
Schau hin -
entlang der Grenzlinien Deines Fühlens
bewegen sich mit Dir
ins Unendliche geweitete
schöpferische Kräfte.
Über den Erdball hin
pulsiert
ein bis anhin nicht gekanntes
Mitgefühl.
Menschen im Aufbruch
aus ihren Ego-Hüllen
entdecken sich neu …
wo Du mutig auf sie zugehst.
© baH, 01.04.2020
Unbegrenzt
Dort wo Gefühle „leben“
liegen auch grenzenlose Brachen,
die darauf warten
in mitfühlender Herzenswärme
bepflanzt zu werden.
„Die Melodie meiner Seele“
ist es , die gehört wird,
nicht die poetisch durchgefeilten Worte.
Raumzeitlos teilen diese Klänge
sich mit „den Toten,“
beleben die Augen eines Kindes in Australien
mit neuem Lebensmut
dessen Mutter soeben an Corona verstorben …
Grenzenlos segnend wirkt der schöpferische Geist.
© baH, 01.04.2020
„Mephisto sitzt da und lacht“
Mephisto, der Meister im Fallen stellen
sitzt da und lacht
gelangweilt,
solange Du das Spiel in Ego-Spiegeln
Dich zu begaffen nicht durchschaust.
Er lacht,
weil Du nicht ablassen kannst und willst
von inneren Bildern,
die Deine Illusionen
wie Schimären umgaukeln …
Du auf diesem Wege vergisst
zum schöpferischen Kern
Deines Wesens vorzudringen.
© baH, 01.04.2020
Brücken vorwärts
Die Trauer geht, ein letzter Blick zurück,
spüre ich meine Füsse fest sich ankernd
mit jedem neuen Schritt.
Das Leben hat mich wieder,
nicht mehr schlägt die Erinnerung
schmerzlich in ihren Bann.
Frühling im Lebensgezweig
höre ich über ergrauten Haaren
Vogelgezwitscher.
Hase, Affe und Tiger am Horizont
lösen sich auf in ihren Wolkenbildern.
Lachend jubelt meine Kehle,
vor mir das „Licht“ auf der Brücke.
© baH, 01.04.2020
Diese 5 Gedichte sind Ursa Angst gewidmet, geschrieben als Antwort
auf von ihr zwischen dem 29.Februar und 30.März diesen Jahres
geschriebene Gedichte. Die in Anführungszeichen gesetzte Verszeile, bzw.
Überschrift bezieht sich unmittelbar auf Verszeilen in ihren Gedichten.
https://grenzenloswortlos.blogspot.com/2020/03/un-passend.html
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 28. März 2020
Zeiten - Tor
Im Stundentakt
umrundet er die Kontinente,
drängt sich
unter gebannt dreinblickenden
Augen und Ohren
durch die schmalen Gassen
milliardenfacher Gehirne.
Besorgte bis gelassene Gedanken
klinken in das Geschehen ein,
heften sich an die Ansagen
und wägen ihren Gehalt.
Wer weist Führungskraft aus, wo spricht -
in Wort und Gebärde "menschliche" Stärke Dich an?
© baH, 17.03.2020
Froschkönig
Welchen Rang nimmt
angesichts des viralen Wetterleuchtens
die in sich ruhende Haltung
des von Grund auf Bei-sich-Seins ein,
einer Währung,
die in den Untergrund abgedrängt,
der „Nicht-Beobachtung“ anheim gegeben
"all"seits ihrer Auferstehung harrt?
Die Prinzessin fällt,
den Frosch an die Wand werfend,
durch alle Dimensionen eigenen Ekels
und … gibt den Weg frei,
während der Frosch
im schreckhaften Ereignen
das Tor öffnet
in das Erfahren
verdichteter Ich-Präsenz,
um als entzauberter Königssohn,
vereint mit der Prinzessin,
einzutreten in die Hoheit
ihres gemeinsamen inneren Königtums.
© baH, 27.03.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 11. März 2020
Die Fülle eines Augenblicks
Ein leises Lächeln
umspielt die Falten
Deines greisen Baum Gesichts -
Ende los.
Von Lebensstürmen zurecht gestutzt
und aller Illusion beraubt,
weisen Deine Lippen unscheinbar
verborgene Wege.
Halte inne, Du Wanderer,
wechsele die Perspektive
es klingt die Welt
in vielen Tönen, Farben.
Umfasse die ganze Fülle dieses Augenblicks.
© baH, 06.03.2013
Der Uralte II
Nun bist Du also gegangen,
ein Jahr schon
Deine Reise
zu Ende.
Und doch
umweht ein Lichtströmen
noch heute
diesen Ort.
Geht ein Wispern
fernab
durch Dein nunmehr
befreites Licht-Gezweig.
Du Weiden-Urahn, Wächter am Olymp.
© baH, 11.03.2020
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.