Leere - Brache der Kraft
unscheinbar,
da Intensität nicht erlebend
diesen Zustand möglicher Erfahrung
umarmt.
Leere - mütterlicher Urgrund,
Tor zum Chaos -
und zur Geburt!
Leere - in Deinen Armen
erfahre ich mich konfrontiert mit der Frage:
Gräbst Du das Land,
das Dir anvertraut auch um,
gibst erwachend Deinem Ichwerden eine Chance?
© baH, 07.12.2013
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Die Leere

Verborgen/Geborgen
Dass im Schweigen Kraft wirkt,
darauf richtet die innere Beobachtung
sich nicht leichthin.
Erwachen will das innere Auge -
Licht wird seiner selbst gewahr
im Licht;
die Intensität des Erfahrens
umhüllt das sich selbst gebärende Ich.
Bewegt in Bewegung bricht Leibbindung auf -
innere Nebelwelten verflüchtigen sich
und geben den Blick frei
für die im Schweigen
wirkende grosse Geborgenheit.
© baH, 03.12.2013
darauf richtet die innere Beobachtung
sich nicht leichthin.
Erwachen will das innere Auge -
Licht wird seiner selbst gewahr
im Licht;
die Intensität des Erfahrens
umhüllt das sich selbst gebärende Ich.
Bewegt in Bewegung bricht Leibbindung auf -
innere Nebelwelten verflüchtigen sich
und geben den Blick frei
für die im Schweigen
wirkende grosse Geborgenheit.
© baH, 03.12.2013

Montag, 11. November 2013
Poetische Reflexionen im Dialog
Vorstunde
Vor dunkler Wolkenfront
ein G l ü h e n.
Licht in Erwartung -
vor einem Morgen,
der noch nicht ist.
In den Herzen Vieler ein Bangen,
den Aufbruch ins Ungewisse vor Augen.
Im Sprung über den Abgrund
gänzlich zurück verwiesen
allein auf das „Erleben“ ureigener Erfahrung.
Mut ist eine Entscheidung des Herzens,
in der Stille eines Morgens,
der nur durch Dich wird.
© baH, 11.11.2013
Bewusst-Sein
Die durchglüht von Mir,
finden kaum noch Platz
in dieser wirren Welt.
Un-gewiss die Vielen.
Sich noch einmal federleicht
in dieser Atmosphäre
schwerelos erheben! -
sich noch einmal zeigen ...
Auf vom Grunde steigen
silberfarbne Perlen ...
Sich noch einmal mutig,
unausweichlich weiten,
im Ge-Spiel der Zeiten.
©bmh 12.11.2013
Ausgegossen
Inwendig in jedem Menschen
ruhe ich,
lausche -
auf eine jede Regung,
die Bewegung verheisst.
Befreiung -
Kernung
zu selbstermächtigtem Tun.
Heimatlos
auf dunklem Grund
erwarte ich den Augenblick,
in dem ich,
einer leuchtenden Aureole gleich,
mich erhebe...
Zu Bewusstheit erwacht
durch das Du
im Licht geweiteten Auge des Ich...
Den Weg gehe,
der im Hier und Jetzt
beginnt
und endet in steter Bewegung,
Bewusst-Sein - zeitlos!
© baH,12.11.2013
Vor dunkler Wolkenfront
ein G l ü h e n.
Licht in Erwartung -
vor einem Morgen,
der noch nicht ist.
In den Herzen Vieler ein Bangen,
den Aufbruch ins Ungewisse vor Augen.
Im Sprung über den Abgrund
gänzlich zurück verwiesen
allein auf das „Erleben“ ureigener Erfahrung.
Mut ist eine Entscheidung des Herzens,
in der Stille eines Morgens,
der nur durch Dich wird.
© baH, 11.11.2013
Bewusst-Sein
Die durchglüht von Mir,
finden kaum noch Platz
in dieser wirren Welt.
Un-gewiss die Vielen.
Sich noch einmal federleicht
in dieser Atmosphäre
schwerelos erheben! -
sich noch einmal zeigen ...
Auf vom Grunde steigen
silberfarbne Perlen ...
Sich noch einmal mutig,
unausweichlich weiten,
im Ge-Spiel der Zeiten.
©bmh 12.11.2013
Ausgegossen
Inwendig in jedem Menschen
ruhe ich,
lausche -
auf eine jede Regung,
die Bewegung verheisst.
Befreiung -
Kernung
zu selbstermächtigtem Tun.
Heimatlos
auf dunklem Grund
erwarte ich den Augenblick,
in dem ich,
einer leuchtenden Aureole gleich,
mich erhebe...
Zu Bewusstheit erwacht
durch das Du
im Licht geweiteten Auge des Ich...
Den Weg gehe,
der im Hier und Jetzt
beginnt
und endet in steter Bewegung,
Bewusst-Sein - zeitlos!
© baH,12.11.2013

Sonntag, 3. November 2013
Internet
Dem Blubbern kochender Lava gleich,
breitet sich elektromagnetisches Pulsieren
träge zwischen den Datenautobahnen aus.
Schnelligkeit ist eine Illusion!
Das Kräfte-Walten des Geistes hingegen
arbeitet mit der Langsamkeit, die, wird sie
im Erleben des Nullpunktes innerlich ergriffen
geistige Bewegungen in Zeitgleichheit transportiert.
Alles war schon immer im Hier und Jetzt verborgen!
Die Frage, in wie weit Evolution weiter gelingen kann,
ist allein die, wie viel Kraft bedingungslosen Mutes
zur Konfrontation mit dem eigenen „Erfahren“
ein jeder Mensch bereit ist in sich zu entfachen.
© baH, 03.11.2013
breitet sich elektromagnetisches Pulsieren
träge zwischen den Datenautobahnen aus.
Schnelligkeit ist eine Illusion!
Das Kräfte-Walten des Geistes hingegen
arbeitet mit der Langsamkeit, die, wird sie
im Erleben des Nullpunktes innerlich ergriffen
geistige Bewegungen in Zeitgleichheit transportiert.
Alles war schon immer im Hier und Jetzt verborgen!
Die Frage, in wie weit Evolution weiter gelingen kann,
ist allein die, wie viel Kraft bedingungslosen Mutes
zur Konfrontation mit dem eigenen „Erfahren“
ein jeder Mensch bereit ist in sich zu entfachen.
© baH, 03.11.2013

Wolkenreiter
Tief gebeugt über die Hälse ihrer Reittiere
jagen sie vor dunkler Wolkenfront den Horizont entlang,
Regenschleier nach sich ziehend,
wie gleicherweise die Bläue eines Himmels ...
nach dem Sturm.
Unter ihnen schlagen aufgebrachte Wellen gegen die Ufer,
vielfarbig glitzernd im Licht,
das durch die Wolken bricht.
Des Lebens Puls
rüttelt an unsichtbar sichtbaren Pforten -
im Heulen des Windes Stimmen,
ein Rufen zur Wende
auf innere und äussere Neulande hin.
© baH, 03.11.2013
jagen sie vor dunkler Wolkenfront den Horizont entlang,
Regenschleier nach sich ziehend,
wie gleicherweise die Bläue eines Himmels ...
nach dem Sturm.
Unter ihnen schlagen aufgebrachte Wellen gegen die Ufer,
vielfarbig glitzernd im Licht,
das durch die Wolken bricht.
Des Lebens Puls
rüttelt an unsichtbar sichtbaren Pforten -
im Heulen des Windes Stimmen,
ein Rufen zur Wende
auf innere und äussere Neulande hin.
© baH, 03.11.2013

Mittwoch, 9. Oktober 2013
Poetische Reflexionen im Dialog
Fliessender Hintergrund
Hinter einer jedweden Rede,
die an Dein Ohr dringt
schwingt ein sanfter Ton,
ein leiser Glockenklang,
der Dich in Dein Werde hinein ruft.
An Dir ist es
die Mauern,
die Dich in innerer Abwehr
allzu leicht verharren lassen,
hinweg zu räumen.
Nur Du kannst
auf den Kelchgrund jener Worte blicken,
die allein für Dich bestimmt sind, nur Du!
© baH, 09.10.2013
Vom Werden
Sei ruhig mein Herz.
Lausche auf den Ton,
der sich von selbst gestaltet.
Tun und Nicht-tun
ertanzen den Moment auf
fliessendem Hintergrund.
Zwei Liebende in
leidenschaftlicher Umarmung.
Yin und Yang.
Selbstvergessen.
Nondual.
© bmh 11/2013
Scheitelpunkt
Herausgefordert zum Tanz
auf der Kimme des Bewusstseins
lernst Du Demut.
Alles ist Geschenk
und nichts ein Haben.
Du gehst Deinen Weg
jenseits des Öffentlichen
und doch offen vor Dir und der Welt.
Du lauscht hinein in die Worte,
die Dir zukommen
und findest Dich im Licht ihrer Fingerzeige ein
in der Dunkelheit des Hier und Jetzt.
Die grosse Illusion -
eine „Erleuchtung,“
die nicht geankert in den Füssen,
in der Stille
dieses „einen“ und einzigen Augenblickes.
© baH, 03.11.2013
Hinter einer jedweden Rede,
die an Dein Ohr dringt
schwingt ein sanfter Ton,
ein leiser Glockenklang,
der Dich in Dein Werde hinein ruft.
An Dir ist es
die Mauern,
die Dich in innerer Abwehr
allzu leicht verharren lassen,
hinweg zu räumen.
Nur Du kannst
auf den Kelchgrund jener Worte blicken,
die allein für Dich bestimmt sind, nur Du!
© baH, 09.10.2013
Vom Werden
Sei ruhig mein Herz.
Lausche auf den Ton,
der sich von selbst gestaltet.
Tun und Nicht-tun
ertanzen den Moment auf
fliessendem Hintergrund.
Zwei Liebende in
leidenschaftlicher Umarmung.
Yin und Yang.
Selbstvergessen.
Nondual.
© bmh 11/2013
Scheitelpunkt
Herausgefordert zum Tanz
auf der Kimme des Bewusstseins
lernst Du Demut.
Alles ist Geschenk
und nichts ein Haben.
Du gehst Deinen Weg
jenseits des Öffentlichen
und doch offen vor Dir und der Welt.
Du lauscht hinein in die Worte,
die Dir zukommen
und findest Dich im Licht ihrer Fingerzeige ein
in der Dunkelheit des Hier und Jetzt.
Die grosse Illusion -
eine „Erleuchtung,“
die nicht geankert in den Füssen,
in der Stille
dieses „einen“ und einzigen Augenblickes.
© baH, 03.11.2013

Donnerstag, 26. September 2013
Trauer
Die Trauer kennt,
wer den Mut gefunden
seinen Fuss
auf „Neulande“ zu setzen,
denn erst dann weiss er
um ihre Macht
und Kraft.
Die Trauer hält fest, den
der zum Abschied nicht bereit,
umnebelt eifersüchtig das Beharren
und mischt sich ein
in jeden Schritt,
der zum „Leben“ führt.
Die Trauer verschlingt die Vergangenheit,
erwürgt gleich einer Hydra den Mut
neue „Lebenssichten“ zu wagen,
fordert heraus die Sammlung von Kräften,
die Freiheit in geweiteter Sicht
erlebend ermöglichen.
Die Trauer kennt,
wer das Vertrauen in seine Kraft
erneut gefunden.
© baH, 26.09.2013
wer den Mut gefunden
seinen Fuss
auf „Neulande“ zu setzen,
denn erst dann weiss er
um ihre Macht
und Kraft.
Die Trauer hält fest, den
der zum Abschied nicht bereit,
umnebelt eifersüchtig das Beharren
und mischt sich ein
in jeden Schritt,
der zum „Leben“ führt.
Die Trauer verschlingt die Vergangenheit,
erwürgt gleich einer Hydra den Mut
neue „Lebenssichten“ zu wagen,
fordert heraus die Sammlung von Kräften,
die Freiheit in geweiteter Sicht
erlebend ermöglichen.
Die Trauer kennt,
wer das Vertrauen in seine Kraft
erneut gefunden.
© baH, 26.09.2013

Dienstag, 10. September 2013
Platon
In Deinem Höhlengleichnis
werden sie die Verrückten genannt,
die nach dem Austritt aus der Höhle
zurückkehren.
Sie,
die das Licht erkennend berührten
kehren in die Höhle zurück,
warum?
Weil sie nur im Abstieg in die Dunkelheit
die Erfahrung machen können,
dass der Auferstehungsgeist
allein in gesteigert innerer Wachheit
im Ich sich zeigt
und sie von der Illusion der Fesselung befreit.
baH, 10.09.2013
werden sie die Verrückten genannt,
die nach dem Austritt aus der Höhle
zurückkehren.
Sie,
die das Licht erkennend berührten
kehren in die Höhle zurück,
warum?
Weil sie nur im Abstieg in die Dunkelheit
die Erfahrung machen können,
dass der Auferstehungsgeist
allein in gesteigert innerer Wachheit
im Ich sich zeigt
und sie von der Illusion der Fesselung befreit.
baH, 10.09.2013

Ephesus
An der Schwelle zu einer neuen Zeit
hast Du einst das Ruder übergeben
an jene Mutigen, die
aus Deinem innersten Bereich
die Dunkelheit nicht fürchteten.
Heute geht ein leises Zittern
durch Deine danieder liegenden Gemäuer -
wie ferne Erinnerung
an einst verheissene Auferstehung
nach der Dunkelzeit.
Das Sonnenrad erhebt sich über Deinen Gemäuern,
im Morgenrot vergangene Dunkelheit zu vertreiben,
in seinen Strahlen die mutigen Ich-Träger zu vereinen.
© baH, 10.09.2013
hast Du einst das Ruder übergeben
an jene Mutigen, die
aus Deinem innersten Bereich
die Dunkelheit nicht fürchteten.
Heute geht ein leises Zittern
durch Deine danieder liegenden Gemäuer -
wie ferne Erinnerung
an einst verheissene Auferstehung
nach der Dunkelzeit.
Das Sonnenrad erhebt sich über Deinen Gemäuern,
im Morgenrot vergangene Dunkelheit zu vertreiben,
in seinen Strahlen die mutigen Ich-Träger zu vereinen.
© baH, 10.09.2013

Montag, 9. September 2013
Leben
Ich kleide Dich in Worte,
damit ich mich
durch Dich
besser verstehe.
Im Fluss der Zeit
strömst Du durch mich
und führst mich in Dir erschauend
zu mir.
Du -
Quelle unerschöpflicher Liebe
in den Gezeiten des Werdens!
© baH, 09.09.2013
Mit einem Lächeln all jenen gewidmet,
die ihrerseits mit einem stillen Lächeln antworten wollen.
Antwortgedicht:
wo die Füße nicht hingehen ...
Füße können nicht hingehen,
Augen können es nicht sehen.
Bewusstsein ist (k)ein Ort.
Allenfalls gelingt das Wort.
Es quillt von selbst,
nährt Herz und Sinn,
spürst es im Innern still -
ICH BIN
© bmh
damit ich mich
durch Dich
besser verstehe.
Im Fluss der Zeit
strömst Du durch mich
und führst mich in Dir erschauend
zu mir.
Du -
Quelle unerschöpflicher Liebe
in den Gezeiten des Werdens!
© baH, 09.09.2013
Mit einem Lächeln all jenen gewidmet,
die ihrerseits mit einem stillen Lächeln antworten wollen.
Antwortgedicht:
wo die Füße nicht hingehen ...
Füße können nicht hingehen,
Augen können es nicht sehen.
Bewusstsein ist (k)ein Ort.
Allenfalls gelingt das Wort.
Es quillt von selbst,
nährt Herz und Sinn,
spürst es im Innern still -
ICH BIN
© bmh

Samstag, 7. September 2013
Umkehr?
Durch wie viele Irrtümer hindurch
hast Du
Menschen
Deinem Urteil unterstellt,
ohne die Grundlagen dafür näher zu prüfen
oder im Nachhinein
Deine Vorurteile wirklich zu entsorgen.
Du gingst zur Tagesordnung über,
um nur wenig später
aus Deinem Köcher erneut
die Pfeile Deiner Vorurteile
zum Abschuss frei zu geben,
als hätte zwischenzeitlich
sich weiter nichts ereignet.
Ohne tiefer darüber nach zu denken
wurde Deine Sicht der Dinge
zum Massstab
des Weltgeschehens um Dich herum!
Dass es noch andere Sichten geben könnte,
zogst Du,
die Konsequenzen nicht bedenkend,
allenfalls marginal in Erwägung.
Eingeigelt
in eine unscheinbare Ideologie
war Deine Welt nach innen wohl geordnet,
nach aussen abgeschottet durch Vorurteile.
Dass die „so Anderen“ Götterboten sein könnten,
kam Dir nicht in den Sinn!
© baH, 07.09.2013
hast Du
Menschen
Deinem Urteil unterstellt,
ohne die Grundlagen dafür näher zu prüfen
oder im Nachhinein
Deine Vorurteile wirklich zu entsorgen.
Du gingst zur Tagesordnung über,
um nur wenig später
aus Deinem Köcher erneut
die Pfeile Deiner Vorurteile
zum Abschuss frei zu geben,
als hätte zwischenzeitlich
sich weiter nichts ereignet.
Ohne tiefer darüber nach zu denken
wurde Deine Sicht der Dinge
zum Massstab
des Weltgeschehens um Dich herum!
Dass es noch andere Sichten geben könnte,
zogst Du,
die Konsequenzen nicht bedenkend,
allenfalls marginal in Erwägung.
Eingeigelt
in eine unscheinbare Ideologie
war Deine Welt nach innen wohl geordnet,
nach aussen abgeschottet durch Vorurteile.
Dass die „so Anderen“ Götterboten sein könnten,
kam Dir nicht in den Sinn!
© baH, 07.09.2013

Freitag, 6. September 2013
Giftgas
Hinter den Fassaden allzu Vieler,
nicht nur der Mächtigen
brodelt es im Untergrund,
zieht in unsichtbaren Schleiern
durch Spalten und Haarrisse
einzelner Worte und Sätze
unmerklich nach oben,
umnebelt leise Verstand und Gemüt derer,
die am Rande oder mitten im Zentrum
das Weltgeschehen mit gestalten.
Täusche Dich nicht,
auch Du hast in den Untergründen
Deines Seelen - Kellers
Giftgas gelagert -
zum unmittelbaren Gebrauch bereit.
Denn Giftgas ist ein Zerfallsprodukt
von Vorstellungen in Dir,
die nicht einer stetigen Wandlung
unterworfen werden.
Giftgas wird freigesetzt,
wo Du nicht bereit bist Dir wie ein Fremder
in die Augen zu schauen und Metanoia verweigerst.
© baH, 06.09.2013
nicht nur der Mächtigen
brodelt es im Untergrund,
zieht in unsichtbaren Schleiern
durch Spalten und Haarrisse
einzelner Worte und Sätze
unmerklich nach oben,
umnebelt leise Verstand und Gemüt derer,
die am Rande oder mitten im Zentrum
das Weltgeschehen mit gestalten.
Täusche Dich nicht,
auch Du hast in den Untergründen
Deines Seelen - Kellers
Giftgas gelagert -
zum unmittelbaren Gebrauch bereit.
Denn Giftgas ist ein Zerfallsprodukt
von Vorstellungen in Dir,
die nicht einer stetigen Wandlung
unterworfen werden.
Giftgas wird freigesetzt,
wo Du nicht bereit bist Dir wie ein Fremder
in die Augen zu schauen und Metanoia verweigerst.
© baH, 06.09.2013

Mittwoch, 4. September 2013
Fassung
Die Tage
ziehen ein neues Erleben nach sich,
beginnst du
aus dem Hier und Jetzt heraus zu schaffen.
Denn
immer weniger ist es möglich,
aus irgendwelchen Beiläufigkeiten
in den Tag hinein zu leben.
Dein Denken und Empfinden
wird von einer Wirkkraft durchdrungen,
die eine von Dir innerlich gefasste Zielorientierung
einfordert zu Ende zu bringen.
Läufst Du Dir selber aus dem Ruder,
einer Verlockung am Wegrand folgend,
so schlagen Dir die von Dir gesetzten Segel
mit dem Fahrtwind um die Ohren.
Du wirst mit Deiner Schwäche
unmittelbar und schmerzlich konfrontiert.
Vom Hier und Jetzt aus
durchpulst Dein Denken und Empfinden eine Kraft,
die auf Dich zurückschlägt,
entgleitet dir das Ich-Ruder.
© baH, 04.09.2013
ziehen ein neues Erleben nach sich,
beginnst du
aus dem Hier und Jetzt heraus zu schaffen.
Denn
immer weniger ist es möglich,
aus irgendwelchen Beiläufigkeiten
in den Tag hinein zu leben.
Dein Denken und Empfinden
wird von einer Wirkkraft durchdrungen,
die eine von Dir innerlich gefasste Zielorientierung
einfordert zu Ende zu bringen.
Läufst Du Dir selber aus dem Ruder,
einer Verlockung am Wegrand folgend,
so schlagen Dir die von Dir gesetzten Segel
mit dem Fahrtwind um die Ohren.
Du wirst mit Deiner Schwäche
unmittelbar und schmerzlich konfrontiert.
Vom Hier und Jetzt aus
durchpulst Dein Denken und Empfinden eine Kraft,
die auf Dich zurückschlägt,
entgleitet dir das Ich-Ruder.
© baH, 04.09.2013

Dienstag, 3. September 2013
Vertrauen IV
Du kannst nicht untergehen
in den inneren Stürmen,
die das Nichts begleiten,
denn das Nullfeld,
das Dich anzusaugen scheint,
tatsächlich jedoch in die Arme
Deiner Ängste zurück treibt,
ist in Wahrheit ein Torbogen,
hinter dem eine Welt schöpferischer Fülle
und Kraft Deiner harrt.
Was zauderst Du also weiterhin
mit dem/der Freiheitskrieger/in in Dir
den Weg der Selbsterweckung Deines Ich zu gehen?
© baH, 03.09.2013
in den inneren Stürmen,
die das Nichts begleiten,
denn das Nullfeld,
das Dich anzusaugen scheint,
tatsächlich jedoch in die Arme
Deiner Ängste zurück treibt,
ist in Wahrheit ein Torbogen,
hinter dem eine Welt schöpferischer Fülle
und Kraft Deiner harrt.
Was zauderst Du also weiterhin
mit dem/der Freiheitskrieger/in in Dir
den Weg der Selbsterweckung Deines Ich zu gehen?
© baH, 03.09.2013

Vertrauen III
Solange Du in innerer Polarität
zu Dir selbst verharrst
und das tust Du,
wenn Du Deinen Ängsten
nicht wirklich auf den Grund schaust,
sperrst Du Dein Ich aus
und mit ihm die Kraft,
die Dir das Land der Freiheit eröffnet.
Du bannst Dich selbst
und kein Mensch löst diesen Bann,
als Du allein.
Vertraue also Deiner Kraft
und gehe Dir entgegen!
© baH, 03.09.2013
zu Dir selbst verharrst
und das tust Du,
wenn Du Deinen Ängsten
nicht wirklich auf den Grund schaust,
sperrst Du Dein Ich aus
und mit ihm die Kraft,
die Dir das Land der Freiheit eröffnet.
Du bannst Dich selbst
und kein Mensch löst diesen Bann,
als Du allein.
Vertraue also Deiner Kraft
und gehe Dir entgegen!
© baH, 03.09.2013

Vertrauen II
Das Nichts verbirgt keinen Berserker,
vor dem Du Dich fürchten müsstest,
weil er Dir mit Selbstvernichtung droht.
Was Dich im Angesicht des Nichts bedrängt,
sind nicht aufgelöste Anhaftungen,
die Dich an Deine alte Welt weiter binden wollen.
Du jedoch hörst in Dir
den immer wiederkehrenden Ruf leiser Ahnungen,
Dich in Neulande aufzumachen.
Nimm Dich also bei der Hand
und vertraue der Kraft,
die Dich trägt -
über die Brücke, hin zu Dir!
© baH, 03.09.2013
vor dem Du Dich fürchten müsstest,
weil er Dir mit Selbstvernichtung droht.
Was Dich im Angesicht des Nichts bedrängt,
sind nicht aufgelöste Anhaftungen,
die Dich an Deine alte Welt weiter binden wollen.
Du jedoch hörst in Dir
den immer wiederkehrenden Ruf leiser Ahnungen,
Dich in Neulande aufzumachen.
Nimm Dich also bei der Hand
und vertraue der Kraft,
die Dich trägt -
über die Brücke, hin zu Dir!
© baH, 03.09.2013

Vertrauen I
Jeder Schritt, den Du tust,
ist einer in Richtung
auf Deine innere Freiheit hin,
„ein jeder.“
Auch wenn Antriebslosigkeit
gegenwärtig Dein Leben bestimmt,
Du wirst durch sie geschliffen
für Deine Selbstermächtigung.
Du gehst diesen Weg,
um im Anschauen Deiner Ängste
Dein Ego zu überwinden
und zu lernen Dich fallen zu lassen.
Bedingungslos!
© baH, 03.09.2013
ist einer in Richtung
auf Deine innere Freiheit hin,
„ein jeder.“
Auch wenn Antriebslosigkeit
gegenwärtig Dein Leben bestimmt,
Du wirst durch sie geschliffen
für Deine Selbstermächtigung.
Du gehst diesen Weg,
um im Anschauen Deiner Ängste
Dein Ego zu überwinden
und zu lernen Dich fallen zu lassen.
Bedingungslos!
© baH, 03.09.2013

Bewegung
Im Hinblicken auf Dies und Das
bilden sich Wellen,
tauchen aus dem Nirgendwo - Meer
Inseln Deiner Landnahmen auf,
belebt durch die Art Deines Tuns,
steigen empor aus Strudeln der Willkür
oder in sich gefasster Achtsamkeit.
Du bist
der Beobachter
Deiner Welt.
Was in dieser Welt
sich mitteilt
aus aus den Landnahmen
Anderer
mit Dir Tätiger,
Du kannst deren Weltschöpfungen
nur so weit verstehen,
wie Du voraus eilend
Deine Welt bereinigt hast
von kurzschlüssigen Vorstellungen.
Der Weg in das Leuchten der Stille
führt durch den Hades, das bodenlose Nichts.
© baH, 03.09.2013
bilden sich Wellen,
tauchen aus dem Nirgendwo - Meer
Inseln Deiner Landnahmen auf,
belebt durch die Art Deines Tuns,
steigen empor aus Strudeln der Willkür
oder in sich gefasster Achtsamkeit.
Du bist
der Beobachter
Deiner Welt.
Was in dieser Welt
sich mitteilt
aus aus den Landnahmen
Anderer
mit Dir Tätiger,
Du kannst deren Weltschöpfungen
nur so weit verstehen,
wie Du voraus eilend
Deine Welt bereinigt hast
von kurzschlüssigen Vorstellungen.
Der Weg in das Leuchten der Stille
führt durch den Hades, das bodenlose Nichts.
© baH, 03.09.2013

Anschauen
Leiser Klang, einer Welle gleich,
gezeugt
in Achtsamkeit,
dem Einssein mit Dir
im Jetzt!
Blühkraft entfaltet
ein Farbenmeer an Möglichkeiten,
verbindet
in der Stille nur eines Augenblickes
Welten.
Du gehst Deinen Weg entlastet,
mit einem Lächeln -
gleichermassen
nach innen, wie nach aussen -
in Frieden.
Du gehst,
geerdet in ureigener Kraft,
die Dir von überall her
zuströmt,
wächst still und leise
in der Kraft Deines Ich.
© baH, 03.09. 2013
gezeugt
in Achtsamkeit,
dem Einssein mit Dir
im Jetzt!
Blühkraft entfaltet
ein Farbenmeer an Möglichkeiten,
verbindet
in der Stille nur eines Augenblickes
Welten.
Du gehst Deinen Weg entlastet,
mit einem Lächeln -
gleichermassen
nach innen, wie nach aussen -
in Frieden.
Du gehst,
geerdet in ureigener Kraft,
die Dir von überall her
zuströmt,
wächst still und leise
in der Kraft Deines Ich.
© baH, 03.09. 2013

Samstag, 17. August 2013
Das Leuchten der Stille
Unendlich zart gesponnen,
ein sphärischer Duft nur -
dieses Leuchten der Stille.
Wie nicht von dieser Welt
und doch ganz im Hier und Jetzt
weht es durch den Raum.
Nichts und alles verheissend
windet es sich zwischen Worten
und einzelnen Buchstaben hindurch,
spricht in Dein Lauschen hinein.
Hörst Du, was sich Dir kundgeben will?
© baH, 17.08.2013
ein sphärischer Duft nur -
dieses Leuchten der Stille.
Wie nicht von dieser Welt
und doch ganz im Hier und Jetzt
weht es durch den Raum.
Nichts und alles verheissend
windet es sich zwischen Worten
und einzelnen Buchstaben hindurch,
spricht in Dein Lauschen hinein.
Hörst Du, was sich Dir kundgeben will?
© baH, 17.08.2013

Einsamkeit
„Bei all der Nähe,
die zwischen dir und mir herrscht.
wie kann es dann sein,
dass ich mich nie einsamer,
in meinem Leben fühlte?“
Weil die lebendig wirkende Nähe,
die aus dem Leuchten der Stille hervorgeht -
mehr als ein Gefühl und
viel mehr als romantisches Kuscheln ist.
Die unmittelbarste Nähe
liegt in der schöpferisch freilassenden Teilhabe
an den Wegen des Du,
wirkt in der Verankerung Deines Ich
im Hier und Jetzt, wo Einsamkeit sich aufhebt!
© baH, 16,06.2013
In Fortführung eines Gedichtes von Daryl
gedankenderpoesie.blogspot,com/2013/08/
806-einsamkeit-tanka.html
die zwischen dir und mir herrscht.
wie kann es dann sein,
dass ich mich nie einsamer,
in meinem Leben fühlte?“
Weil die lebendig wirkende Nähe,
die aus dem Leuchten der Stille hervorgeht -
mehr als ein Gefühl und
viel mehr als romantisches Kuscheln ist.
Die unmittelbarste Nähe
liegt in der schöpferisch freilassenden Teilhabe
an den Wegen des Du,
wirkt in der Verankerung Deines Ich
im Hier und Jetzt, wo Einsamkeit sich aufhebt!
© baH, 16,06.2013
In Fortführung eines Gedichtes von Daryl
gedankenderpoesie.blogspot,com/2013/08/
806-einsamkeit-tanka.html

Suchen mich
Solange sich meine Augen
in die Ferne richten,
kann ich mich nicht finden,
stolpere ich,
weil nicht in meinen Füssen,
leide, mir entfremdet.
Die Gegenwart dessen,
was ich suche,
um etwas „wieder gut zu machen“
liegt nicht hinter dem Horizont,
sondern findet sich vor meinen Füssen,
sobald ich nur wirklich hinschaue.
Im Hier und Jetzt
liegt die Erfüllung dessen, was ich suche!
© baH, 17.08.2013
Eine Antwort für Aka Teraka
auf sein Gedicht Sehnsucht vom 01.08.2013
akaterakadichtet.wordpress.com
in die Ferne richten,
kann ich mich nicht finden,
stolpere ich,
weil nicht in meinen Füssen,
leide, mir entfremdet.
Die Gegenwart dessen,
was ich suche,
um etwas „wieder gut zu machen“
liegt nicht hinter dem Horizont,
sondern findet sich vor meinen Füssen,
sobald ich nur wirklich hinschaue.
Im Hier und Jetzt
liegt die Erfüllung dessen, was ich suche!
© baH, 17.08.2013
Eine Antwort für Aka Teraka
auf sein Gedicht Sehnsucht vom 01.08.2013
akaterakadichtet.wordpress.com

Donnerstag, 15. August 2013
Die Anderen
So anders erscheinen die Anderen,
dass das nahe Liegende,
hinter den Worten der Anderen könnte mehr verborgen sein,
als ich, oft abschliessend, sehe,
unversehens verloren geht.
Der breite Pfad der Märchen
in der Pose erhobenen Hauptes mit Gold gepflastert
ist eben nur für den Verstand der Pfad zum Ziel,
die tieferen Bedeutungen liegen seitwärts,
verborgen hinter Büschen und unter Steinkloben.
Doch der Pfad seitlich der goldenen Strasse ist mühselig,
denn er führt
durch die Sumpflandschaften und über die Abgründe
„meiner“ Innenwelten.
Erst wenn sich dort die Nebel lichten dürfen,
weil Bewusstheit über innere Widerstände hinweg
ins Leben hinein reifen konnte,
wird die Sicht frei auf d a s A n d e r l a n d.
Von Anderen nichts mehr verlangend
bin ich - ein Ich in der Allgemeinschaft der Iche,
verantwortlich nur mir selbst gegenüber,
aus Liebe für die Anderen.
© baH, 15.08.2013
dass das nahe Liegende,
hinter den Worten der Anderen könnte mehr verborgen sein,
als ich, oft abschliessend, sehe,
unversehens verloren geht.
Der breite Pfad der Märchen
in der Pose erhobenen Hauptes mit Gold gepflastert
ist eben nur für den Verstand der Pfad zum Ziel,
die tieferen Bedeutungen liegen seitwärts,
verborgen hinter Büschen und unter Steinkloben.
Doch der Pfad seitlich der goldenen Strasse ist mühselig,
denn er führt
durch die Sumpflandschaften und über die Abgründe
„meiner“ Innenwelten.
Erst wenn sich dort die Nebel lichten dürfen,
weil Bewusstheit über innere Widerstände hinweg
ins Leben hinein reifen konnte,
wird die Sicht frei auf d a s A n d e r l a n d.
Von Anderen nichts mehr verlangend
bin ich - ein Ich in der Allgemeinschaft der Iche,
verantwortlich nur mir selbst gegenüber,
aus Liebe für die Anderen.
© baH, 15.08.2013

Der Knüppel
Von oben herab fliegen
Worte durch den Raum,
ziehen in Seelen
blaue Flecken nach sich,
legen Feuer.
Täglich
und vieler Orts.
Hüte Dich vor der Illusion,
Du seist niemals Täter
in dieser Hinsicht gewesen!
Du warst es,
denn nichts ist schwerer,
als Sachlichkeit zu leben
und Respekt zu bezeugen,
wenn in sozialen Zusammenhängen
ein Wort dem anderen folgt,
über innere Katerakte stürzt
und Buschfeuer in Brand gesetzt werden.
Auf dem Felde der Emotionen
fliegt der Knüppel, der alles nieder macht
schnell aus der Hinterhand nach vorne,
und bremst das Leben auf Bewusstheit hin aus!
© baH, 15.08.2013
Worte durch den Raum,
ziehen in Seelen
blaue Flecken nach sich,
legen Feuer.
Täglich
und vieler Orts.
Hüte Dich vor der Illusion,
Du seist niemals Täter
in dieser Hinsicht gewesen!
Du warst es,
denn nichts ist schwerer,
als Sachlichkeit zu leben
und Respekt zu bezeugen,
wenn in sozialen Zusammenhängen
ein Wort dem anderen folgt,
über innere Katerakte stürzt
und Buschfeuer in Brand gesetzt werden.
Auf dem Felde der Emotionen
fliegt der Knüppel, der alles nieder macht
schnell aus der Hinterhand nach vorne,
und bremst das Leben auf Bewusstheit hin aus!
© baH, 15.08.2013

Phalanx
„Immer“ sind es die Anderen,
die problematisch wahrgenommen werden!
Ist dies heute nicht
eine weit verbreitete Haltung unter Menschen?
„Immer“ ...
Und ich, wann richte ich
in derartigen Augenblicken
eine gleichermassen strenge Aufmerksamkeit
auf mich selbst?
Unmittelbar scheinen wir zu wissen,
was in unserem Umkreis im Argen liegt.
Nur ...
wie kann sich Bewusstheit bilden,
wenn mein Blick
sich überwiegend in eine Richtung wendet?
Solange wir Fehler
allein beim anderen Menschen sehen,
blockiert diese Sicht die Kräfte
möglicher gemeinsamer Entwicklungen.
Offen oder leise bekriegen sich Kräfte
und Bewussheit
verbleibt im Ungeboren Sein!
© baH, 14.08.2013
die problematisch wahrgenommen werden!
Ist dies heute nicht
eine weit verbreitete Haltung unter Menschen?
„Immer“ ...
Und ich, wann richte ich
in derartigen Augenblicken
eine gleichermassen strenge Aufmerksamkeit
auf mich selbst?
Unmittelbar scheinen wir zu wissen,
was in unserem Umkreis im Argen liegt.
Nur ...
wie kann sich Bewusstheit bilden,
wenn mein Blick
sich überwiegend in eine Richtung wendet?
Solange wir Fehler
allein beim anderen Menschen sehen,
blockiert diese Sicht die Kräfte
möglicher gemeinsamer Entwicklungen.
Offen oder leise bekriegen sich Kräfte
und Bewussheit
verbleibt im Ungeboren Sein!
© baH, 14.08.2013

Montag, 12. August 2013
Gespräch unter Autoren 5
Freunde des Tages : W O R T E
© u r s a angst
In Bewegung mit ihnen
tauscht Du das Freundschaftsband,
schenkst ihnen ein stilles Lächeln
des Verstehens
und umhüllst
mit einem Augenaufschlag innerer Dankbarkeit
ihre Gabe -
dargereicht im Kelch der Verborgenheit.
Du erwachst zu Dir,
gehst Deinen Weg
unbeirrt der Anmassungen,
die sich von rechts oder links
in Deinen Weg drängen -
ein Licht im Niemandsland.
© baH, 04.08.2013
in Freundschaft
mit Worten
legst du eine
Handvoll Herz
in die Zeilen
eine langsame
Berührung
die deinen
Himmel neu
füllt
© Ursa Angst
Wieder Worte
zwischen den
Ge-Zeiten
auflaufend
ablaufend
unwirklich
wellenbergig
zwischen deinen
Lippen
schlaflose Worte
mit unfehlbarem
Ziel
© UrsaAngst
„Auflaufend, ablaufend“
enthüllen Worte
immer neue Bedeutungen,
weisen schreckhaft oder sanft
den Weg der Bewusstheit.
Unwirklich nur so lange,
wie der innere Beobachter
in ihrer Klangwelt nicht mitschwingt,
ihre stille Botschaft
nicht entschlüsselt.
Dringst Du zu ihrer Tiefe durch
wirken Worte auferstehungsmächtig -
sind Lichtträger Dir zum Leben.
© baH, 12.08.2013
© u r s a angst
In Bewegung mit ihnen
tauscht Du das Freundschaftsband,
schenkst ihnen ein stilles Lächeln
des Verstehens
und umhüllst
mit einem Augenaufschlag innerer Dankbarkeit
ihre Gabe -
dargereicht im Kelch der Verborgenheit.
Du erwachst zu Dir,
gehst Deinen Weg
unbeirrt der Anmassungen,
die sich von rechts oder links
in Deinen Weg drängen -
ein Licht im Niemandsland.
© baH, 04.08.2013
in Freundschaft
mit Worten
legst du eine
Handvoll Herz
in die Zeilen
eine langsame
Berührung
die deinen
Himmel neu
füllt
© Ursa Angst
Worte am Wasser
Wieder Worte
zwischen den
Ge-Zeiten
auflaufend
ablaufend
unwirklich
wellenbergig
zwischen deinen
Lippen
schlaflose Worte
mit unfehlbarem
Ziel
© UrsaAngst
Tiefe
„Auflaufend, ablaufend“
enthüllen Worte
immer neue Bedeutungen,
weisen schreckhaft oder sanft
den Weg der Bewusstheit.
Unwirklich nur so lange,
wie der innere Beobachter
in ihrer Klangwelt nicht mitschwingt,
ihre stille Botschaft
nicht entschlüsselt.
Dringst Du zu ihrer Tiefe durch
wirken Worte auferstehungsmächtig -
sind Lichtträger Dir zum Leben.
© baH, 12.08.2013

Montag, 5. August 2013
Wie oft ... ?
Wie oft fahren W o r t e
gleich Blitzen
in die Räume der Menschen
und häuten die Seelen
bis tief ins Mark hinein.
Entgleisende Emotionen
oder gedankenlos
von der Leine gelassene
selbstbezogene Vorstellungen
verwüsten den Zauber der Nähe.
In der Unachtsamkeit nur eines Augenblickes!
© baH, 05.08.2013
gleich Blitzen
in die Räume der Menschen
und häuten die Seelen
bis tief ins Mark hinein.
Entgleisende Emotionen
oder gedankenlos
von der Leine gelassene
selbstbezogene Vorstellungen
verwüsten den Zauber der Nähe.
In der Unachtsamkeit nur eines Augenblickes!
© baH, 05.08.2013

Sturm
Über dem See baut sich
aus eingetrübtem Himmel
binnen Kurzem ein Sturm auf -
lokal, wie bald sichtbar wird,
denn nur wenige Kilometer weiter
bleibt das Land
unter der brütenden Hitze weiter trocken,
so als ob nichts geschehen wäre.
Auf dem Wasser aber
kämpfen in dieser Stunde
einige Menschen um ihr Leben,
während ihnen der Sturm
die Sicht auf das rettende Ufer nimmt
und Hagel auf Körper niedergeht,
die eben noch in der Sonne
arglos vor sich hin bräunten.
Entfesselte Naturkräfte
fordern den Männern der Seepolizei
höchstes Geschick ab,
um gekenterten Seglern zur Hilfe zu eilen,
derweil viele hilfsbereite Hände an den Ufern
den Gestrandeten beistehen,
die, von Sturmböen über Bord gerissen,
nichts als ihr nacktes Leben retteten.
In der Tücke nur weniger Augenblicke!
© baH, 05.08.2013
aus eingetrübtem Himmel
binnen Kurzem ein Sturm auf -
lokal, wie bald sichtbar wird,
denn nur wenige Kilometer weiter
bleibt das Land
unter der brütenden Hitze weiter trocken,
so als ob nichts geschehen wäre.
Auf dem Wasser aber
kämpfen in dieser Stunde
einige Menschen um ihr Leben,
während ihnen der Sturm
die Sicht auf das rettende Ufer nimmt
und Hagel auf Körper niedergeht,
die eben noch in der Sonne
arglos vor sich hin bräunten.
Entfesselte Naturkräfte
fordern den Männern der Seepolizei
höchstes Geschick ab,
um gekenterten Seglern zur Hilfe zu eilen,
derweil viele hilfsbereite Hände an den Ufern
den Gestrandeten beistehen,
die, von Sturmböen über Bord gerissen,
nichts als ihr nacktes Leben retteten.
In der Tücke nur weniger Augenblicke!
© baH, 05.08.2013

Sonntag, 4. August 2013
Flaute
Der Augenblick unmittelbar vor dem Sturm
oder
das zeitlos stille Eingehen in die eigene Kraft -
beides ruft die eigene Seele
zur Zeiten Dir vor Dein inneres Auge.
Leise
hörst Du hinter dem inneren Horizont
das immer gleich lautende Wispern und Drängen -
das da einen Sturm
flammender Vorstellungen entfachen will,
die Dich von den Beinen reissen können
oder in dessen gebändigter Kraft
Du „Deinen“ einzigartigen Weg gehst.
© baH, 04.08.2013
oder
das zeitlos stille Eingehen in die eigene Kraft -
beides ruft die eigene Seele
zur Zeiten Dir vor Dein inneres Auge.
Leise
hörst Du hinter dem inneren Horizont
das immer gleich lautende Wispern und Drängen -
das da einen Sturm
flammender Vorstellungen entfachen will,
die Dich von den Beinen reissen können
oder in dessen gebändigter Kraft
Du „Deinen“ einzigartigen Weg gehst.
© baH, 04.08.2013

Worte
Freunde des Tages: W o r t e
© Ursa Angst
http://grenzenloswortlos.blogspot.de
In Bewegung mit ihnen
tauscht Du das Freundschaftsband,
schenkst ihnen ein stilles Lächeln
des Verstehens
und umhüllst
mit einem Augenaufschlag innerer Dankbarkeit
ihre Gabe -
dargereicht im Kelch der Verborgenheit.
Du erwachst zu Dir,
gehst Deinen Weg
unbeirrt der Anmassungen,
die sich von rechts oder links
in Deinen Weg drängen -
ein Licht im Niemandsland.
© baH, 04.08.2013
© Ursa Angst
http://grenzenloswortlos.blogspot.de
In Bewegung mit ihnen
tauscht Du das Freundschaftsband,
schenkst ihnen ein stilles Lächeln
des Verstehens
und umhüllst
mit einem Augenaufschlag innerer Dankbarkeit
ihre Gabe -
dargereicht im Kelch der Verborgenheit.
Du erwachst zu Dir,
gehst Deinen Weg
unbeirrt der Anmassungen,
die sich von rechts oder links
in Deinen Weg drängen -
ein Licht im Niemandsland.
© baH, 04.08.2013

Donnerstag, 25. Juli 2013
Fassungslosigkeit
Auch morgen werden „Mörder
lächelnd ins warme Abendlicht getaucht
gemütlich ihr Pfeifchen rauchen und
über die Wiesen schauen und
sich abwenden, als wär nichts gewesen“...
................
........
...
Und heute ...
hast Du nicht auch zur Seite geschaut,
als wäre der Mensch im Vorübergehen
nicht für wenige Augenblicke an Deiner Seite,
seine Augen auf Dich gerichtet?
Du hast ihn nicht gesehen
und doch ...
wäre es wichtig gewesen für ihn und Dich,
denn Aufmerksamkeit heilt
auch ohne Worte.
Aufmerksamkeit -
der heilende Same
der Liebe
in schweren Zeiten.
© baH, 25.07.2013
Eine Antwort auf das Gedicht von Gabriele Brunsch:
„Hier und dort lang nach der Katastrophe“
www.ladyart-haiku.blogspot.com
lächelnd ins warme Abendlicht getaucht
gemütlich ihr Pfeifchen rauchen und
über die Wiesen schauen und
sich abwenden, als wär nichts gewesen“...
................
........
...
Und heute ...
hast Du nicht auch zur Seite geschaut,
als wäre der Mensch im Vorübergehen
nicht für wenige Augenblicke an Deiner Seite,
seine Augen auf Dich gerichtet?
Du hast ihn nicht gesehen
und doch ...
wäre es wichtig gewesen für ihn und Dich,
denn Aufmerksamkeit heilt
auch ohne Worte.
Aufmerksamkeit -
der heilende Same
der Liebe
in schweren Zeiten.
© baH, 25.07.2013
Eine Antwort auf das Gedicht von Gabriele Brunsch:
„Hier und dort lang nach der Katastrophe“
www.ladyart-haiku.blogspot.com

Dienstag, 23. Juli 2013
Das innere Gespräch
Dem Du „begegnend“
suchst Du
die Unterscheidung,
nimmst unbewusst als Erstes in den Blick,
was Dich trennt
und nicht, was Dich verbindet;
Gemeinsamkeiten -
verbleiben in der Trübe hinter dem Horizont,
Wachheit schläft!
Wichtig ist Dir,
wie Dich der Andere sieht,
denn diese Sicht beflügelt Dein Ego,
lässt in Dir leise oder stürmisch
ein Kraft hoch schnellen,
welche das Erwachen zu Dir selbst,
wofür das Du Dir Bote ist, verdrängt -
Du schlägst Dir selbst ins Gesicht
und merkst es nicht!
Das innere Gespräch mit Dir
erfordert Mut
und vorbehaltloses Selbstmitgefühl!
© baH, 23.07.2013
suchst Du
die Unterscheidung,
nimmst unbewusst als Erstes in den Blick,
was Dich trennt
und nicht, was Dich verbindet;
Gemeinsamkeiten -
verbleiben in der Trübe hinter dem Horizont,
Wachheit schläft!
Wichtig ist Dir,
wie Dich der Andere sieht,
denn diese Sicht beflügelt Dein Ego,
lässt in Dir leise oder stürmisch
ein Kraft hoch schnellen,
welche das Erwachen zu Dir selbst,
wofür das Du Dir Bote ist, verdrängt -
Du schlägst Dir selbst ins Gesicht
und merkst es nicht!
Das innere Gespräch mit Dir
erfordert Mut
und vorbehaltloses Selbstmitgefühl!
© baH, 23.07.2013

Montag, 22. Juli 2013
Stille
Stille ...
erfahren
... ... ... ... ... ... ...
... ... ...
Auf den Wellen
nach innen gewandter
Intention
stellst Du Dich leibhaft
in Dein inneres Zentrum -
Inkarnation
im Jetzt Deiner Tat
...
Sein.
© baH, 02.07.2013
erfahren
... ... ... ... ... ... ...
... ... ...
Auf den Wellen
nach innen gewandter
Intention
stellst Du Dich leibhaft
in Dein inneres Zentrum -
Inkarnation
im Jetzt Deiner Tat
...
Sein.
© baH, 02.07.2013

Donnerstag, 27. Juni 2013
Du bist`s ...
Ob schale Worte,
gurgelnde Emotion,
ob Falschheit im Quadrat -
Du bist es, der
in Deinem Denken
die Wirklichkeit
sich so erschafft.
In Deinem Sinnen fliesen,
aus der Welten Möglichkeiten,
mal diese, mal jene Realität
aus Deines Schaffens Schoss.
Was fürchtest Du
in Dir die dunkle Seite,
was lässt ermattet
in Angst und Schwäche
die Flucht
in Schlafes Nacht
Dich suchen?
Kein Krötenschleim kann Dir
der Worte Tönen so verkleben,
dem nicht einverwoben winzig klein,
ein leuchtender Diamant - schau hin!
© baH, 27.06.2013
Eine Antwort für Gabriele
zu Ihrem Gedicht „shit-storm“ vom 27.06.2013
auf ladyart-haiku.blogspot.ch
gurgelnde Emotion,
ob Falschheit im Quadrat -
Du bist es, der
in Deinem Denken
die Wirklichkeit
sich so erschafft.
In Deinem Sinnen fliesen,
aus der Welten Möglichkeiten,
mal diese, mal jene Realität
aus Deines Schaffens Schoss.
Was fürchtest Du
in Dir die dunkle Seite,
was lässt ermattet
in Angst und Schwäche
die Flucht
in Schlafes Nacht
Dich suchen?
Kein Krötenschleim kann Dir
der Worte Tönen so verkleben,
dem nicht einverwoben winzig klein,
ein leuchtender Diamant - schau hin!
© baH, 27.06.2013
Eine Antwort für Gabriele
zu Ihrem Gedicht „shit-storm“ vom 27.06.2013
auf ladyart-haiku.blogspot.ch

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