In unzählbar feinen
ineinander gewobenen Fahnen
bewegt er sich unscheinbar
auf seiner Himmelsbahn,
lässt sich,
dem Spaziergänger
schwer in die Glieder ziehend
nieder über den Wassern.
Doch schenkst Du ihm sinnend
Auge und Ohr,
dann siehst Du wehende Lichtschleier,
hörst über Dunstkreise hinweg
den Gesang der Unendlichkeit.
Kleinste Regentröpfchen,
in ein Diamant blitzendes
Licht-Reigen-Kleid verwoben,
tanzen über den See -
leise.
Und Du erfährst Labsal,
öffnest Du dem zarten Wunder
Dein Herz!
© baH, 17.09.2014
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Mittwoch, 17. September 2014
Dunst über dem See
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 15. September 2014
Heureka (?) (!)
Nondual -
sich erfahren gegenwärtig
erlebend im Denken.
© baH, 15.09.2014
Lichtspiel
Im Klang der Stille
steh ich wortlos
reich beschenkt
in meiner Welt
Leichtigkeit durchdringt
was durchlässig erscheint.
Dankbarkeit steigt auf
in meine Himmel.
Vielfarben.
© bmh
sich erfahren gegenwärtig
erlebend im Denken.
© baH, 15.09.2014
Lichtspiel
Im Klang der Stille
steh ich wortlos
reich beschenkt
in meiner Welt
Leichtigkeit durchdringt
was durchlässig erscheint.
Dankbarkeit steigt auf
in meine Himmel.
Vielfarben.
© bmh
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 14. September 2014
Haiku
Lichtzarte Schwingung -
unscheinbar ist
alles mit Allem verbunden.
© baH, 14.09.2014
unscheinbar ist
alles mit Allem verbunden.
© baH, 14.09.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Eben noch ...
Zwei Kinder streuen Brotkrumen;
in der Resonanz
des Flip, Flop auf dem Wasser
nehmen einige Enten
unmittelbar die Spur auf,
picken die besten Brocken.
Doch sie haben die Rechnung
ohne den Wirt gemacht;
wie aus dem Nichts
stürmt aus ferner Himmelsregion
eine Schar Möwen heran,
besetzt in waghalsigen Sturzflügen
schnatternd und pfeifend das Jagdrevier.
Wie haben sie nur Kunde bekommen?
© baH, 14.09.201
in der Resonanz
des Flip, Flop auf dem Wasser
nehmen einige Enten
unmittelbar die Spur auf,
picken die besten Brocken.
Doch sie haben die Rechnung
ohne den Wirt gemacht;
wie aus dem Nichts
stürmt aus ferner Himmelsregion
eine Schar Möwen heran,
besetzt in waghalsigen Sturzflügen
schnatternd und pfeifend das Jagdrevier.
Wie haben sie nur Kunde bekommen?
© baH, 14.09.201
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Unendlich
Vor dunklem Wolkengeschiebe
ein Kahn auf dem See,
bewegungslos.
Im sich spiegelnden Licht
zarte, vom Wind gebauschte
ein Kahn auf dem See,
bewegungslos.
Im sich spiegelnden Licht
zarte, vom Wind gebauschte
Lichtkristall Bänder
Wasser und Licht
Himmel und Wolken
im leisen Gespräch,
gelassen -
Wasser und Licht
Himmel und Wolken
im leisen Gespräch,
gelassen -
Vor aufziehendem Sturm,
still nach innen gekehrt,
ein Kräftesammeln.
© baH, 14.09.2014/
© baH, 14.09.2014/
überarbeitet: 28.11.2021
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 7. September 2014
Sonnentänzer
Künder,
Tänzer im Licht seid ihr,
Träger höchster Lichtpräsenz.
Jeder Flügelschlag genau bemessen,
so fliegt ihr Blüte um Blüte an,
lebt eine Achtsamkeit ohne Gleichen.
Breitet in euren Kreiseltänzen
Blüten zarter Lichtknoten
über Feld und Flur ...
und -
beschenkt die Menschen
im Honig mit eurer Opfergabe.
Licht, gewandelt in Liebe!
© baH, 07.09.2014
Der Imkerin Johanna Everwjin gewidmet
Tänzer im Licht seid ihr,
Träger höchster Lichtpräsenz.
Jeder Flügelschlag genau bemessen,
so fliegt ihr Blüte um Blüte an,
lebt eine Achtsamkeit ohne Gleichen.
Breitet in euren Kreiseltänzen
Blüten zarter Lichtknoten
über Feld und Flur ...
und -
beschenkt die Menschen
im Honig mit eurer Opfergabe.
Licht, gewandelt in Liebe!
© baH, 07.09.2014
Der Imkerin Johanna Everwjin gewidmet
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Der Augenblick
Der Augenblick, ein Tanz
im flüchtenden Vorbei,
schneller als sein Gewahren.
Doch im leisen sich Annähern
gewahrst Du in Dir
so manche stille Frage.
Und ...
Du erlaubst Dir -
im Fluss des Lebens innehaltend,
Augenblicke auch ziehen zu lassen.
Dich aufrichtend
erwachst Du
in Bewegung still - zu Dir!
© baH, 05.09.2014
überarbeitete Version vom 12.08.2014
im flüchtenden Vorbei,
schneller als sein Gewahren.
Doch im leisen sich Annähern
gewahrst Du in Dir
so manche stille Frage.
Und ...
Du erlaubst Dir -
im Fluss des Lebens innehaltend,
Augenblicke auch ziehen zu lassen.
Dich aufrichtend
erwachst Du
in Bewegung still - zu Dir!
© baH, 05.09.2014
überarbeitete Version vom 12.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 1. September 2014
Gespräche der Nacht
Nachts
dort, wo das Ungesagte des Tages
aufblüht,
sprechen wir miteinander,
vermessen unsere weiteren Schritte neu,
wachsen befreit
dem Leben zu -
mit glühendem Herzen.
Im Tageslicht geben
steigende Nebel den Blick frei
auf einen Horizont
des Mutes -
eine neue Kraft
bahnt vom Herzen her sich ihren Weg.
© baH, 01.09.2014
Licht bricht sich Bahn
Nur scheinbar verborgen im Mantel der Nacht -
Licht bricht sich Bahn durch Zeit und Raum.
Umfließt und erneuert Gedanken im Schlaf.
Dringt sanft in kryptische Höhlen,
noch nebelverhangen.
Erwacht, gilt dein Lächeln dir
und dem neuen Tag.
© bmh
dort, wo das Ungesagte des Tages
aufblüht,
sprechen wir miteinander,
vermessen unsere weiteren Schritte neu,
wachsen befreit
dem Leben zu -
mit glühendem Herzen.
Im Tageslicht geben
steigende Nebel den Blick frei
auf einen Horizont
des Mutes -
eine neue Kraft
bahnt vom Herzen her sich ihren Weg.
© baH, 01.09.2014
Licht bricht sich Bahn
Nur scheinbar verborgen im Mantel der Nacht -
Licht bricht sich Bahn durch Zeit und Raum.
Umfließt und erneuert Gedanken im Schlaf.
Dringt sanft in kryptische Höhlen,
noch nebelverhangen.
Erwacht, gilt dein Lächeln dir
und dem neuen Tag.
© bmh
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Im Angedenken
„Ich schäle Dein Wort“
aus dem Dunkel des Vergessens,
beleuchte es zum wievielten Male
in mir
und die verborgene Kraft in ihm
lässt mich meinen Weg weiter gehen -
im Herzen licht.
© baH, 01.09.2014
aus dem Dunkel des Vergessens,
beleuchte es zum wievielten Male
in mir
und die verborgene Kraft in ihm
lässt mich meinen Weg weiter gehen -
im Herzen licht.
© baH, 01.09.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 31. August 2014
Das Spiel der Worte
Worte sind Orte des Verweilens,
Orte des Festhaltens, wie der Veränderung,
Spielplätze der Freude
und
der Frage.
Fragend aber
ortest Du Worte
an vielen Orten,
deutend bedeutungsvoll -
und unversehens gibst Du dem Bekannten den Vorzug.
Der schöne Schein des Habens
hält Dich unmerklich in Bann.
Du gehst gedankenlos
den Weg des geringsten Widerstandes,
verbirgst Deine Unwissenheit
hinter der Burka kryptischen Eigensinns
und gehst der Selbstkonfrontation mit Dir aus dem Weg.
Ein Perspektivenwechsel, unmöglich -
oder gar ein persönlicher Paradigmenwechsel?
Das hiesse ja das Nichts und die Leere sich zum Freunde zu nehmen,
bedeutete in Neulanden seinen Mut zu finden,
denn im Wort - lebt aller Anfang.
© baH, 31.08.2014
Orte des Festhaltens, wie der Veränderung,
Spielplätze der Freude
und
der Frage.
Fragend aber
ortest Du Worte
an vielen Orten,
deutend bedeutungsvoll -
und unversehens gibst Du dem Bekannten den Vorzug.
Der schöne Schein des Habens
hält Dich unmerklich in Bann.
Du gehst gedankenlos
den Weg des geringsten Widerstandes,
verbirgst Deine Unwissenheit
hinter der Burka kryptischen Eigensinns
und gehst der Selbstkonfrontation mit Dir aus dem Weg.
Ein Perspektivenwechsel, unmöglich -
oder gar ein persönlicher Paradigmenwechsel?
Das hiesse ja das Nichts und die Leere sich zum Freunde zu nehmen,
bedeutete in Neulanden seinen Mut zu finden,
denn im Wort - lebt aller Anfang.
© baH, 31.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 30. August 2014
Innere Faulheit ?
Seelentrommelfelle -
hängen schlaff im Wind,
die Stimmungen schwanken,
schwingen auf und ab,
kein Zusammenklang von Mensch zu Mensch.
Misstöne nebeln den Raum ein -
sarkastisches Raunen
verborgen hinter Masken,
Achselzucken,
Unwohlsein.
Eine bleierne Leere
schwängert den Raum -
Herztöne hinter Mauern
gebannt in zahllosen Fluchtgräben!
© baH, 30.08.2014
hängen schlaff im Wind,
die Stimmungen schwanken,
schwingen auf und ab,
kein Zusammenklang von Mensch zu Mensch.
Misstöne nebeln den Raum ein -
sarkastisches Raunen
verborgen hinter Masken,
Achselzucken,
Unwohlsein.
Eine bleierne Leere
schwängert den Raum -
Herztöne hinter Mauern
gebannt in zahllosen Fluchtgräben!
© baH, 30.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 27. August 2014
Näher besehen
Bewusstsein erwacht
aus der gegenläufigen Bewegung
zweier Strömungen -
Ein feiner Unterschied
in der Betrachtung
ab und auf steigender innerer Bewegungen.
Zwischen Ich und Du
wird auf diesem Wege,
in sich wechselseitig überkreuzenden Bewegungen,
die Kraftgestalt eines Fünfsterns sichtbar,
weisend mit seiner Spitze
auf den beide umfassenden
Umkreis der Stille,
aus dem der schöpferische Friede erwächst.
© baH, 27.08.2014
aus der gegenläufigen Bewegung
zweier Strömungen -
Ein feiner Unterschied
in der Betrachtung
ab und auf steigender innerer Bewegungen.
Zwischen Ich und Du
wird auf diesem Wege,
in sich wechselseitig überkreuzenden Bewegungen,
die Kraftgestalt eines Fünfsterns sichtbar,
weisend mit seiner Spitze
auf den beide umfassenden
Umkreis der Stille,
aus dem der schöpferische Friede erwächst.
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Attacke
Nicht ein jeder Angriff auf Dich
schüttet Böswilligkeit über Dich aus!
Lass also zu,
dass ein Du sich in Deine Wege drängt
und Front-Begradigungen vornimmt,
die Du geneigt bist
auf ein Erstes hin von Dir zu weisen.
Gewähre der Stille,
die im aufgewirbelten Kampfgewühl
verborgen ihr Lied singt
Zutritt zu Dir -
und die Antwort von dort
wird Euch Beide in gesteigertem Werden versöhnen!
© baH, 27.08.2014
schüttet Böswilligkeit über Dich aus!
Lass also zu,
dass ein Du sich in Deine Wege drängt
und Front-Begradigungen vornimmt,
die Du geneigt bist
auf ein Erstes hin von Dir zu weisen.
Gewähre der Stille,
die im aufgewirbelten Kampfgewühl
verborgen ihr Lied singt
Zutritt zu Dir -
und die Antwort von dort
wird Euch Beide in gesteigertem Werden versöhnen!
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Vom Werden
Nicht eine jede Abkehr vom Dir
ist Ego geschuldet!
Du weist darum
wie zart Werde-Ströme
ein Verletzt-Sein umkreisen können,
bis sie -
sanft eine innere Neuausrichtung
erschaffen können,
Du weist darum!
Halte darum einem jedem Du,
das Dich verletzt zu Gute,
dass es, tief in sich verwundet,
sich nur selber schützt.
© baH, 27.08.2014
ist Ego geschuldet!
Du weist darum
wie zart Werde-Ströme
ein Verletzt-Sein umkreisen können,
bis sie -
sanft eine innere Neuausrichtung
erschaffen können,
Du weist darum!
Halte darum einem jedem Du,
das Dich verletzt zu Gute,
dass es, tief in sich verwundet,
sich nur selber schützt.
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Hinter Schleiern
Nicht immer ist das,
was vordergründig
zwischen Menschen geschieht
das Entscheidende -
Wer weiss,
was alles zu Tage träte,
wenn wir mehr Mut aufbrächten,
hinter verborgen wehende Schleier
in uns tiefer inwärts zu schauen.
So manche streitbare Abkehr vom Du
geschähe wohl nicht!
Flügel des Werdens
flattern ungesehen im Wind ...
© baH, 27.08.2014
was vordergründig
zwischen Menschen geschieht
das Entscheidende -
Wer weiss,
was alles zu Tage träte,
wenn wir mehr Mut aufbrächten,
hinter verborgen wehende Schleier
in uns tiefer inwärts zu schauen.
So manche streitbare Abkehr vom Du
geschähe wohl nicht!
Flügel des Werdens
flattern ungesehen im Wind ...
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Haiku
Mut -
die Waagepinne des Lebens,
Tor zu befreitem Werden!
© baH, 27.08.2014
die Waagepinne des Lebens,
Tor zu befreitem Werden!
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Ist es so?
Ein Song, im Autoradio gehört,
summt mir weiter um die Ohren,
streift vieldeutig
Hülle um Hülle von sich -
von einem Flüchten in die Flucht
ist die Rede.
Ist es so,
dass das Leben
ein fortlaufendes Flüchten
leise zwingend provoziert?
Oder bin ich es,
der sich dem Leben verweigert
und nicht müde wird
immer neue Scheuklappen aufzurichten,
Kopfhörer der Nichtachtung,
geformt aus untergründigen Kontrabass Klängen
vielschichtiger Ego - Melodien
und dumpfen Rhythmen der Gewohnheit,
im Widerstreit mit den Werde - Möglichkeiten in mir?
Von der tief sitzenden Angst
vor den Konsequenzen des Mutes
ist in dem Song nicht die Rede!
© baH, 27.08.2014
summt mir weiter um die Ohren,
streift vieldeutig
Hülle um Hülle von sich -
von einem Flüchten in die Flucht
ist die Rede.
Ist es so,
dass das Leben
ein fortlaufendes Flüchten
leise zwingend provoziert?
Oder bin ich es,
der sich dem Leben verweigert
und nicht müde wird
immer neue Scheuklappen aufzurichten,
Kopfhörer der Nichtachtung,
geformt aus untergründigen Kontrabass Klängen
vielschichtiger Ego - Melodien
und dumpfen Rhythmen der Gewohnheit,
im Widerstreit mit den Werde - Möglichkeiten in mir?
Von der tief sitzenden Angst
vor den Konsequenzen des Mutes
ist in dem Song nicht die Rede!
© baH, 27.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 26. August 2014
Über Zeiten hinweg
Traumzeit nimmt vorweg,
was im Jetzt erblühen darf.
Traumzeit
ist die Zeit der inneren Sammlung.
Traumzeit ist Verweilen hinter dem Vorhang
vor der Jetzt - Zeit.
Ziehen wir also
unsere Vorhänge beiseite
und reichen einander
im Jetzt die Hände.
So kann sein,
Du und ich,
einer für den anderen!
© baH, 26.08.2014
Barbara Hauser zugeeignet
was im Jetzt erblühen darf.
Traumzeit
ist die Zeit der inneren Sammlung.
Traumzeit ist Verweilen hinter dem Vorhang
vor der Jetzt - Zeit.
Ziehen wir also
unsere Vorhänge beiseite
und reichen einander
im Jetzt die Hände.
So kann sein,
Du und ich,
einer für den anderen!
© baH, 26.08.2014
Barbara Hauser zugeeignet
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Gleichgewicht
Weniger als ein Atembogen
nicht achtsamen Umgangs mit Dir
und Du stolperst,
verlierst die innere Peilung
auf den nächsten Schritt.
Auf den Wassern des Lebens
ist es der innere Sinn für das Gleichgewicht,
der verhindert,
dass Dir nasse Segel und Ruderpinne
um die Ohren schlagen!
Was immer es also ist,
vor dem Du Dich gedrängt fühlst zu flüchten,
schau es an
und Du erlebst unmittelbar
wie Du zurückkehrst in Deine eigene Mitte.
Mitte -
jene immer neue
und tiefer um sich greifende Begegnung
mit der inneren Sonnen-Unendlichkeit,
die Dir aufzeigt
Deine Wege
zu Dir.
© baH, 26.08.2014
nicht achtsamen Umgangs mit Dir
und Du stolperst,
verlierst die innere Peilung
auf den nächsten Schritt.
Auf den Wassern des Lebens
ist es der innere Sinn für das Gleichgewicht,
der verhindert,
dass Dir nasse Segel und Ruderpinne
um die Ohren schlagen!
Was immer es also ist,
vor dem Du Dich gedrängt fühlst zu flüchten,
schau es an
und Du erlebst unmittelbar
wie Du zurückkehrst in Deine eigene Mitte.
Mitte -
jene immer neue
und tiefer um sich greifende Begegnung
mit der inneren Sonnen-Unendlichkeit,
die Dir aufzeigt
Deine Wege
zu Dir.
© baH, 26.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Flucht
Flüchtig die Eindrücke,
die an Dir vorbeiziehen,
von innen und aussen.
Mehr Schemen als Wirklichkeiten,
weil Dein Denken und Fühlen
nicht willentlich geleitet.
So treibst Du wie ein Boot
mit angelegten Rudern
auf den Wassern des Lebens ...
tönt es in einem Song
aus dem Autoradio.
Und lächelnd schaust Du auf eigene Fluchtwege,
kehrst in die Spur zurück, willentlich!
© baH, 26.08.2014
die an Dir vorbeiziehen,
von innen und aussen.
Mehr Schemen als Wirklichkeiten,
weil Dein Denken und Fühlen
nicht willentlich geleitet.
So treibst Du wie ein Boot
mit angelegten Rudern
auf den Wassern des Lebens ...
tönt es in einem Song
aus dem Autoradio.
Und lächelnd schaust Du auf eigene Fluchtwege,
kehrst in die Spur zurück, willentlich!
© baH, 26.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 20. August 2014
Erlauscht
Schreibe Dein Sein
in die Bewegung der Füsse hinein,
gehe durch die Glaswand
in das Leben, Deinen Freunden entgegen -
in der Unmittelbarkeit
gemeinsamen Lachens vibriert
lebensvoll das Sein.
Trete innerlich
einen Schritt von Dir zurück
und Du kommst anschauend
mit dem Sein in Berührung,
das still pulsierend durch Dich
verschenkt seine Samenkraft.
© baH, 20.08.2014
in die Bewegung der Füsse hinein,
gehe durch die Glaswand
in das Leben, Deinen Freunden entgegen -
in der Unmittelbarkeit
gemeinsamen Lachens vibriert
lebensvoll das Sein.
Trete innerlich
einen Schritt von Dir zurück
und Du kommst anschauend
mit dem Sein in Berührung,
das still pulsierend durch Dich
verschenkt seine Samenkraft.
© baH, 20.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Offenbares Geheimnis
Ein jedes Wort
umgeben viele Ringe der Stille!
Rückst Du nur um ein Weniges
von Deinem schnellen Vermeinen ab,
so öffnen sich Dir Welten,
Welten der Scham,
wie unendlicher Freude.
Was Du durch viele Sehnsüchte
gesucht,
das liegt vor Deinen Füssen,
wenn Du nur einen Schritt
zurücktrittst.
In Dir wird offenbar das Geheimnis!
© baH, 20.08.2014
umgeben viele Ringe der Stille!
Rückst Du nur um ein Weniges
von Deinem schnellen Vermeinen ab,
so öffnen sich Dir Welten,
Welten der Scham,
wie unendlicher Freude.
Was Du durch viele Sehnsüchte
gesucht,
das liegt vor Deinen Füssen,
wenn Du nur einen Schritt
zurücktrittst.
In Dir wird offenbar das Geheimnis!
© baH, 20.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 19. August 2014
Hingucker
Hundertjährig -
stehst Du exponiert
am See.
Deine Äste ragen
von Sturmwinden gewunden
weit hinaus über das Wasser.
Nicht zu übersehen,
da und dort geborsten
und doch erfüllt von ungebrochener Kraft.
Die Zweige hängen meterlang hinunter
bis in die aufgewühlten Wasser,
die ihr Spiel mit ihnen treiben.
Doch Du, Weiden Urgrossvater -
lächelst fest gewurzelt,
einem Rübezahl gleich
durch Dein bärtiges Angesicht
dem aufziehenden Sturm,
wie den Spaziergängern entgegen,
die zu Deinen Füssen aufblickend
einen Augenblick verharren
und durch Dich
von der Kraft des Lebens berührt werden!
© baH, 19.08.2014
stehst Du exponiert
am See.
Deine Äste ragen
von Sturmwinden gewunden
weit hinaus über das Wasser.
Nicht zu übersehen,
da und dort geborsten
und doch erfüllt von ungebrochener Kraft.
Die Zweige hängen meterlang hinunter
bis in die aufgewühlten Wasser,
die ihr Spiel mit ihnen treiben.
Doch Du, Weiden Urgrossvater -
lächelst fest gewurzelt,
einem Rübezahl gleich
durch Dein bärtiges Angesicht
dem aufziehenden Sturm,
wie den Spaziergängern entgegen,
die zu Deinen Füssen aufblickend
einen Augenblick verharren
und durch Dich
von der Kraft des Lebens berührt werden!
© baH, 19.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 18. August 2014
Nächtliches Grünen
Auf nächtlichem Spaziergang
dem Plätschern
Wind bewegter Wellen gelauscht,
mit allen Sinnen
über schäumende Kämme springend,
meine Finger in die Täler ausgefahren,
sah ich -
über den Wassern im Schattenspiel des Mondes
grünende Blätter gegen das Ufer tanzen,
bewegt in Bewegung
von Silberperlen überstreut
sich in einer Girlande verbindend,
sah ich lächelnd ...
© baH, 18.08.2014
dem Plätschern
Wind bewegter Wellen gelauscht,
mit allen Sinnen
über schäumende Kämme springend,
meine Finger in die Täler ausgefahren,
sah ich -
über den Wassern im Schattenspiel des Mondes
grünende Blätter gegen das Ufer tanzen,
bewegt in Bewegung
von Silberperlen überstreut
sich in einer Girlande verbindend,
sah ich lächelnd ...
© baH, 18.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 15. August 2014
Gehen
Nicht achtend
der schwankenden Bohlen
auf Pfaden ohne Wegzeichen.
Gehen -
denn Du selber bist Dir Weg geworden,
Weg und Ziel
im steten Lebensfluss. c
Mit jedem Sturz -
gleich einer Welle empor gehoben
vor Möglichkeiten erneuten Werdens.
Im Gehen bist Du,
bewegt in Bewegung,
Schöpfer Deiner selbst!
© baH. 12.08.2014
der schwankenden Bohlen
auf Pfaden ohne Wegzeichen.
Gehen -
denn Du selber bist Dir Weg geworden,
Weg und Ziel
im steten Lebensfluss. c
Mit jedem Sturz -
gleich einer Welle empor gehoben
vor Möglichkeiten erneuten Werdens.
Im Gehen bist Du,
bewegt in Bewegung,
Schöpfer Deiner selbst!
© baH. 12.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 13. August 2014
Der Augenblick
Der Augenblick, ein Tanz -
flüchtendes Vorbei
und schneller als sein Gewahren.
Ein Tanz -
mit einem Rattenschwanz
von Fragen.
Was ist zu tun?
Innehalten im Fluss des Lebens -
sich erlauben
neue Augenblicke ziehen zu lassen.
Innehalten -
aufwachen im Strom des Werdens,
in Bewegung still!
© baH. 12.08.2014
flüchtendes Vorbei
und schneller als sein Gewahren.
Ein Tanz -
mit einem Rattenschwanz
von Fragen.
Was ist zu tun?
Innehalten im Fluss des Lebens -
sich erlauben
neue Augenblicke ziehen zu lassen.
Innehalten -
aufwachen im Strom des Werdens,
in Bewegung still!
© baH. 12.08.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Staub
Feinstaub weht durch die Strassen,
unscheinbar,
lagert sich ab
in Fugen und Ritzen -
treibt den Ozonalarm hoch.
Sternenstaub gleitet sanft
durch die Weiten des Alls,
flutet in Erwartung
die blaue Himmelswölbung -
zum Abstieg in Herzen bereit.
Die Schattenspiele
des Tages hinter sich lassend,
tanzen Du - Engel
im Reigen,
im Reigen mit den Lichtklängen der Nacht -
öffnen Wege
sich manifestierender Ich - Kraft.
© baH. 21.07.2014
unscheinbar,
lagert sich ab
in Fugen und Ritzen -
treibt den Ozonalarm hoch.
Sternenstaub gleitet sanft
durch die Weiten des Alls,
flutet in Erwartung
die blaue Himmelswölbung -
zum Abstieg in Herzen bereit.
Die Schattenspiele
des Tages hinter sich lassend,
tanzen Du - Engel
im Reigen,
im Reigen mit den Lichtklängen der Nacht -
öffnen Wege
sich manifestierender Ich - Kraft.
© baH. 21.07.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 14. Juli 2014
Erneuerung
In Böen fallenden Windes
treiben Licht spiegelnde Wellen
gegen das Ufer -
soweit das Auge reicht,
von Regentropfen gezeugte
blühende Gärten der Bewegung
mit sich tragend.
Am Himmel teilen sich langsam
dunkle Wolkenbänke
und geben den Blick frei
auf eine himmelblaue Insel des Friedens;
weit draussen auf dem See Segelboote,
die nach dem Sturm
wieder Fahrt aufnehmen.
Wer sieht die säende Hand,
die in unzählbaren Bewegungskreisen
mit dem Segen der Erneuerung
sanft über das Wasser streift?
Wer hat den Mut
sich dieser Erneuerung
von innen heraus zu stellen?
© baH, 14.07.2014
treiben Licht spiegelnde Wellen
gegen das Ufer -
soweit das Auge reicht,
von Regentropfen gezeugte
blühende Gärten der Bewegung
mit sich tragend.
Am Himmel teilen sich langsam
dunkle Wolkenbänke
und geben den Blick frei
auf eine himmelblaue Insel des Friedens;
weit draussen auf dem See Segelboote,
die nach dem Sturm
wieder Fahrt aufnehmen.
Wer sieht die säende Hand,
die in unzählbaren Bewegungskreisen
mit dem Segen der Erneuerung
sanft über das Wasser streift?
Wer hat den Mut
sich dieser Erneuerung
von innen heraus zu stellen?
© baH, 14.07.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 9. Juli 2014
Peitschender Wind
Über den See hin ein Heulen,
grau-weiss auf gelöste Wolken
verschwimmen konturlos
in diffusem Licht -
die Windharfe spielt ihr Lied.
Selbst Windsurfer,
die gestern noch wagemutig,
gegen hohe Wellenberge ankämpfend,
über den See kreuzten
sind an Land geblieben.
Zwischen den Falten
hauchdünner Wolkensegel
prasselt endloser Regen hernieder,
zaubert Sternen Funkeln
in die Wellentäler.
Ein Blütenmeer des Lebens!
Zwei einsame Spaziergänger,
gehen gegen den Wind gebeugt
aufeinander zu,
grüssen sich lächelnd -
Heiterkeit im Herzen.
© baH, 09.07.2014
grau-weiss auf gelöste Wolken
verschwimmen konturlos
in diffusem Licht -
die Windharfe spielt ihr Lied.
Selbst Windsurfer,
die gestern noch wagemutig,
gegen hohe Wellenberge ankämpfend,
über den See kreuzten
sind an Land geblieben.
Zwischen den Falten
hauchdünner Wolkensegel
prasselt endloser Regen hernieder,
zaubert Sternen Funkeln
in die Wellentäler.
Ein Blütenmeer des Lebens!
Zwei einsame Spaziergänger,
gehen gegen den Wind gebeugt
aufeinander zu,
grüssen sich lächelnd -
Heiterkeit im Herzen.
© baH, 09.07.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 4. Juli 2014
Weiter im inneren Dialog mit UrsaAngst
„Ein Herz keimt hinein
in dieses Wunder
suchende Hände greifen danach
die Berührung ist heimlich und sanft“
© UrsaAngst
Innere Berührung
„Heimlich und sanft“ ist die Berührung
durch das Du
auf einer tieferen Ebene immer,
wenn ich sie zulasse -
braucht lange,
bis sie in dunklen Tiefen
zu einer inneren Anschauung gelangt
unter dem Flügelschlag des Herzens.
Noch länger dauert es,
bis aus den Tiefen
heraufsteigen kann die Kraft,
die im Herzen gekeimt,
stille Tat wird
auf Deinem weiteren Weg.
Am Du gereift,
darfst Du ungeahnte Wege gehen,
findest -
die Regenbogenkraft in Dir
und durch sie in Deinen Du-Begleitern
eine Gemeinschaft,
grenzenlos über alle Grenzen hinweg.
Zeitlos steht Dein Herz in Blüte!
© baH, 04.07.2014
in dieses Wunder
suchende Hände greifen danach
die Berührung ist heimlich und sanft“
© UrsaAngst
Innere Berührung
„Heimlich und sanft“ ist die Berührung
durch das Du
auf einer tieferen Ebene immer,
wenn ich sie zulasse -
braucht lange,
bis sie in dunklen Tiefen
zu einer inneren Anschauung gelangt
unter dem Flügelschlag des Herzens.
Noch länger dauert es,
bis aus den Tiefen
heraufsteigen kann die Kraft,
die im Herzen gekeimt,
stille Tat wird
auf Deinem weiteren Weg.
Am Du gereift,
darfst Du ungeahnte Wege gehen,
findest -
die Regenbogenkraft in Dir
und durch sie in Deinen Du-Begleitern
eine Gemeinschaft,
grenzenlos über alle Grenzen hinweg.
Zeitlos steht Dein Herz in Blüte!
© baH, 04.07.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Wächter-Zwillinge
Wie Zwillinge,
der Eine sich um den Anderen sorgend,
so erhebt ihr kraftvoll euch
mit weit ausladenden Ästen
in den Cirrus blauen Himmel,
einander zugeneigt
"wie ein Baum."
Weit in die Landschaft
um euch hinaus schauend
trotzt ihr der bachantischen Kraft,
die von unten her
eure Wachsamkeit zu umschlingen droht.
Die Gefahr sehend
steht ihr
im Vertrauen eurer Kraft,
ungebeugt -
im inneren Überwindungswillen
den nahen Tod
vor Augen -
das Lied
der Auferstehung singend.
© baH, 17.04. 2014
der Eine sich um den Anderen sorgend,
so erhebt ihr kraftvoll euch
mit weit ausladenden Ästen
in den Cirrus blauen Himmel,
einander zugeneigt
"wie ein Baum."
Weit in die Landschaft
um euch hinaus schauend
trotzt ihr der bachantischen Kraft,
die von unten her
eure Wachsamkeit zu umschlingen droht.
Die Gefahr sehend
steht ihr
im Vertrauen eurer Kraft,
ungebeugt -
im inneren Überwindungswillen
den nahen Tod
vor Augen -
das Lied
der Auferstehung singend.
© baH, 17.04. 2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 2. Juli 2014
Im inneren Dialog mit UrsaAngst
Vor dem Fenster ...*
Vor dem Fenster
umspannt ein Regenbogen
buntfarbig entfaltet
die Stille
Wer sind WIR
die inmitten des Tages
diese Pracht sehen
dürfen
Diese Pracht die kein
Ende zu kennen scheint
und doch nicht
endlos ist
Ein Herz keimt hinein
in dieses Wunder
suchende Hände greifen danach
die Berührung ist heimlich und sanft
© UrsaAngst
Überschrift von baH. hinzugefügt
Verschleiert
Sind es nicht
verborgene Anhaftungen
an diffuse Vorstellungen in uns ...
die
uns die Sicht nehmen
auf jenes immer währende
Regenbogen Farben Spiel,
für das ein jedes Du
uns die Augen öffnen will -
jeden Tag
zu wie viel Malen?
So verfangen
in den Nebelwelten
unserer Unterwelt
graben wir uns beständig
Kraftquellen
innerer Befreiung,
der Freude und der Begeisterung ab
und darben vor uns hin.
Von Sehnsüchten geplagt
sehen wir das Nahe Liegende nicht.
Warum nur?
baH, 02.07.2014
Vor dem Fenster
umspannt ein Regenbogen
buntfarbig entfaltet
die Stille
Wer sind WIR
die inmitten des Tages
diese Pracht sehen
dürfen
Diese Pracht die kein
Ende zu kennen scheint
und doch nicht
endlos ist
Ein Herz keimt hinein
in dieses Wunder
suchende Hände greifen danach
die Berührung ist heimlich und sanft
© UrsaAngst
Überschrift von baH. hinzugefügt
Verschleiert
Sind es nicht
verborgene Anhaftungen
an diffuse Vorstellungen in uns ...
die
uns die Sicht nehmen
auf jenes immer währende
Regenbogen Farben Spiel,
für das ein jedes Du
uns die Augen öffnen will -
jeden Tag
zu wie viel Malen?
So verfangen
in den Nebelwelten
unserer Unterwelt
graben wir uns beständig
Kraftquellen
innerer Befreiung,
der Freude und der Begeisterung ab
und darben vor uns hin.
Von Sehnsüchten geplagt
sehen wir das Nahe Liegende nicht.
Warum nur?
baH, 02.07.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 29. Juni 2014
Fragment 3/2014
Wie geht es Dir? Eine häufig gebrauchte Redewendung!
Wie authentisch gesprochen aber sind diese Worte in einer derartigen Anrede, von wie viel echtem Interesse durchdrungen sind die Worte dieses Kurzsatzes? Ich halte für einen kleinen Augenblick inne und besinne mich mit Dir, dem Leser dieser Zeilen, auf die eine oder andere Situation, in der wir diese Anrede verwendet haben. ...
Was haben wir gegeben und was haben wir erhalten?
Ich konstatiere, die Leere ist mitten unter uns anwesend und wir sind vielleicht unversehens Teilhaber daran, dass sie sich weiter verbreiten kann. Solche kleinen Aufmerksamkeiten dieser Art, wenn sie den tätig hervorgebracht werden oder im Fall, dass die Gewohnheit mit uns durchging und eben nicht geschehen sind, sie bilden Bewusstsein in der einen oder anderen Weise.
Bewusstsein ist keine Frage von E n t w i c k l u n g, sondern von Aufmerksamkeit. Diese aber trage ich, allem Verweisen auf Achtsamkeit als einem langen Weg der Übung heute bereits verdeckt als Fähigkeit in mir, ich benütze sie nur nicht.
Was ich aus einer Defizithaltung heraus, also dem Vermeinen, es fehle mir an Aufmerksamkeit heute übe, das entwickelt sich, wenn überhaupt nur sehr beschwerlich, denn ich stehe mir mit dieser Defizit Einstellung selber im Wege. Wenn ich aber jene Aufmerksamkeit, die ich an so vielen Enden meines Alltags gebrauche, denn ansonsten könnte ich mich z.B. nicht sicher im Verkehr bewegen, wenn ich diese Aufmerksamkeit also zielgerichtet in derartige Situationen hinein lenke und die Kraft s p ü r e, die ich in mir trage, dann erlebe ich in solchen Augenblicken das Wachsen meines Bewusstseins.
Wie authentisch gesprochen aber sind diese Worte in einer derartigen Anrede, von wie viel echtem Interesse durchdrungen sind die Worte dieses Kurzsatzes? Ich halte für einen kleinen Augenblick inne und besinne mich mit Dir, dem Leser dieser Zeilen, auf die eine oder andere Situation, in der wir diese Anrede verwendet haben. ...
Was haben wir gegeben und was haben wir erhalten?
Ich konstatiere, die Leere ist mitten unter uns anwesend und wir sind vielleicht unversehens Teilhaber daran, dass sie sich weiter verbreiten kann. Solche kleinen Aufmerksamkeiten dieser Art, wenn sie den tätig hervorgebracht werden oder im Fall, dass die Gewohnheit mit uns durchging und eben nicht geschehen sind, sie bilden Bewusstsein in der einen oder anderen Weise.
Bewusstsein ist keine Frage von E n t w i c k l u n g, sondern von Aufmerksamkeit. Diese aber trage ich, allem Verweisen auf Achtsamkeit als einem langen Weg der Übung heute bereits verdeckt als Fähigkeit in mir, ich benütze sie nur nicht.
Was ich aus einer Defizithaltung heraus, also dem Vermeinen, es fehle mir an Aufmerksamkeit heute übe, das entwickelt sich, wenn überhaupt nur sehr beschwerlich, denn ich stehe mir mit dieser Defizit Einstellung selber im Wege. Wenn ich aber jene Aufmerksamkeit, die ich an so vielen Enden meines Alltags gebrauche, denn ansonsten könnte ich mich z.B. nicht sicher im Verkehr bewegen, wenn ich diese Aufmerksamkeit also zielgerichtet in derartige Situationen hinein lenke und die Kraft s p ü r e, die ich in mir trage, dann erlebe ich in solchen Augenblicken das Wachsen meines Bewusstseins.
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 23. Juni 2014
Den Menschen in der Ukraine gewidmet
Ungleichgültige Gelassenheit
Feindseligkeiten
stürmen heran,
von aussen,
wie von innen
in jedem Augenblick.
Der nicht in der Leibmitte
verankerte innere Blick
öffnet der Triebwelt ein Tor -
Chaos Kräfte okkupieren das Feld
möglicher Begegnung.
Macht - Interessen im Widerstreit -
Der Logos wartet auf die Mutigen,
die über ihren Schatten springen.
© baH, 23.06.2014
Es ist an der Zeit
Jede Saat braucht ihre Zeit -
Wer dem scheinbar Unmöglichen
nicht die Stirn bietet,
der Dunkelheit,
dem Ungewissen
„seine“ Saat nicht anvertraut,
der verrät,
wozu er hier auf Erden ist.
Das Licht
ankert seine Kräfte
in der Selbstlosigkeit
stillen Tuns.
© baH, 23.06.2014
Mut
Wider jede Wahrscheinlichkeit
etwas bewirken zu können
im Feindesland
Schritte
aufeinander zu zu wagen
zeichnet die Mutigen aus.
Nicht warten,
sondern wagen -
das schafft im einander Begegnen
Möglichkeiten zarter Versöhnung,
bahnt dem Licht Wege in der Dunkelheit.
in der Morgenröte des Mutes
leuchtet auf die Frieden schaffende Macht des Logos.
© baH, 23.06.2014
Schäfchen Wolken
Stunden vor jedem Sturm
ziehen sie über den Himmel,
erinnernd,
dass Licht und Friedfertigkeit
Kräfte des Sturms sind,
die im Inneren des Menschen
stets aufs Neue
wachsam zu bändigen sind.
Die reinigende Kraft des Sturms
wird zu Teil denjenigen,
welche in der grössten Turbulenz
die Stille finden.
© baH, 23.06.2014
Feindseligkeiten
stürmen heran,
von aussen,
wie von innen
in jedem Augenblick.
Der nicht in der Leibmitte
verankerte innere Blick
öffnet der Triebwelt ein Tor -
Chaos Kräfte okkupieren das Feld
möglicher Begegnung.
Macht - Interessen im Widerstreit -
Der Logos wartet auf die Mutigen,
die über ihren Schatten springen.
© baH, 23.06.2014
Es ist an der Zeit
Jede Saat braucht ihre Zeit -
Wer dem scheinbar Unmöglichen
nicht die Stirn bietet,
der Dunkelheit,
dem Ungewissen
„seine“ Saat nicht anvertraut,
der verrät,
wozu er hier auf Erden ist.
Das Licht
ankert seine Kräfte
in der Selbstlosigkeit
stillen Tuns.
© baH, 23.06.2014
Mut
Wider jede Wahrscheinlichkeit
etwas bewirken zu können
im Feindesland
Schritte
aufeinander zu zu wagen
zeichnet die Mutigen aus.
Nicht warten,
sondern wagen -
das schafft im einander Begegnen
Möglichkeiten zarter Versöhnung,
bahnt dem Licht Wege in der Dunkelheit.
in der Morgenröte des Mutes
leuchtet auf die Frieden schaffende Macht des Logos.
© baH, 23.06.2014
Schäfchen Wolken
Stunden vor jedem Sturm
ziehen sie über den Himmel,
erinnernd,
dass Licht und Friedfertigkeit
Kräfte des Sturms sind,
die im Inneren des Menschen
stets aufs Neue
wachsam zu bändigen sind.
Die reinigende Kraft des Sturms
wird zu Teil denjenigen,
welche in der grössten Turbulenz
die Stille finden.
© baH, 23.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 20. Juni 2014
Licht
Licht über dem Horizont
scheint auf,
wo Du im inneren Tun
meidest
eigene Bezugsräume zu bedienen.
Sehend, wie sich die eigene Sicht
weitet,
trittst Du ein
in ungeahnte Räume,
die Dein Herz
höher schlagen lassen,
Dir erschliessen -
eine tiefere Wesensschicht Deiner selbst!
© baH, 16.06.2014
für Gabriele Brunsch
scheint auf,
wo Du im inneren Tun
meidest
eigene Bezugsräume zu bedienen.
Sehend, wie sich die eigene Sicht
weitet,
trittst Du ein
in ungeahnte Räume,
die Dein Herz
höher schlagen lassen,
Dir erschliessen -
eine tiefere Wesensschicht Deiner selbst!
© baH, 16.06.2014
für Gabriele Brunsch
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 18. Juni 2014
Widerworte
Bewegt in Bewegung
betrittst Du beständig Neuland.
Vor gebahnte Wege -
sie kippen hinter den Horizont
und niemand kann Dir Wegweiser sein,
als Du allein.
Was Dich voran bringt,
das sind Deine Widerworte,
die Du
nicht scheust
Dir selbst
unerbittlich
vor Augen zu stellen.
baH, 18.06.2014
betrittst Du beständig Neuland.
Vor gebahnte Wege -
sie kippen hinter den Horizont
und niemand kann Dir Wegweiser sein,
als Du allein.
Was Dich voran bringt,
das sind Deine Widerworte,
die Du
nicht scheust
Dir selbst
unerbittlich
vor Augen zu stellen.
baH, 18.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Wortlos
Wortlos schwingt die Kraft
über die Äste des Lebens -
auf- und abwärts,
die Kreuz und die Quere,
immer während.
Du bewegst Dich mit dieser Kraft,
die unbemerkt von Dir
durch Dich schafft,
denn Du schläfst!
Du schläfst,
solange Du nicht Unmittelbarkeit
innerhalb Deiner ureigenen Schaffenskraft
aufrufen und halten kannst.
baH, 18.06.2014
über die Äste des Lebens -
auf- und abwärts,
die Kreuz und die Quere,
immer während.
Du bewegst Dich mit dieser Kraft,
die unbemerkt von Dir
durch Dich schafft,
denn Du schläfst!
Du schläfst,
solange Du nicht Unmittelbarkeit
innerhalb Deiner ureigenen Schaffenskraft
aufrufen und halten kannst.
baH, 18.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 8. Juni 2014
Ginko II
Wegweisend Deine Arme -
in Leichte wie schwebend,
zeigst Du Dich
ganz bei Dir,
Du -
geflügelter
Baum des Lebens.
Angelehnt
und doch frei
gibst Du Resonanz
all jenen,
die im Blick auf Dich
still werden
und Deiner Sprache lauschen.
Wortreich
rauscht es durch Deine Blätter,
potenziert sich
im sanften Zittern
Deiner Herzflügel
die Kraft
Du Ich -
Lebensbaum in mir!
© baH, 08.06.2014
in Leichte wie schwebend,
zeigst Du Dich
ganz bei Dir,
Du -
geflügelter
Baum des Lebens.
Angelehnt
und doch frei
gibst Du Resonanz
all jenen,
die im Blick auf Dich
still werden
und Deiner Sprache lauschen.
Wortreich
rauscht es durch Deine Blätter,
potenziert sich
im sanften Zittern
Deiner Herzflügel
die Kraft
Du Ich -
Lebensbaum in mir!
© baH, 08.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Pfingstfeuer
Verlassen fühlt sich der Verstand,
kann er in der Vielfalt der Aspekte,
die ihn von aussen beständig bestürmen
nicht finden den einen,
der ihn vermeintlich trägt,
ihm in seiner Rastlosigkeit Sicherheit gewährt
in den Stürmen des Lebens.
Das Leben suchend mit flammendem Herzen,
misstraut er selbst dem Frieden,
der ihn für Augenblicke berührt
in den Talsohlen seines Verlangens.
Und unmerklich zieht er seine Ketten enger,
betäubt Angst mit Träumen nicht gelebten Lebens!
Pfingstfeuer -
Du befreite Kraft der Angst,
Du bewegt in Bewegung sich erschaffende
Selbstgewissheit
zwischen oben und unten, rechts und links,
Du Kraftgestalt immer währenden Wandels
durch alle Farben des Regenbogens.
Gütig entflammst und erneuerst Du Deine Kraft
an allen Enden
meines Bemühens um Dich,
dem in diesem Augenblick gegenwärtigen Du.
Pfingstfeuer -
Du Herdfeuer meines Ich!
In tausend Sprachen
spricht Deine Feuerkraft zu mir,
begegne ich -
durch das Du
mit Dir
jubelnd
mir selbst.
© baH, 08.06.2014
kann er in der Vielfalt der Aspekte,
die ihn von aussen beständig bestürmen
nicht finden den einen,
der ihn vermeintlich trägt,
ihm in seiner Rastlosigkeit Sicherheit gewährt
in den Stürmen des Lebens.
Das Leben suchend mit flammendem Herzen,
misstraut er selbst dem Frieden,
der ihn für Augenblicke berührt
in den Talsohlen seines Verlangens.
Und unmerklich zieht er seine Ketten enger,
betäubt Angst mit Träumen nicht gelebten Lebens!
Pfingstfeuer -
Du befreite Kraft der Angst,
Du bewegt in Bewegung sich erschaffende
Selbstgewissheit
zwischen oben und unten, rechts und links,
Du Kraftgestalt immer währenden Wandels
durch alle Farben des Regenbogens.
Gütig entflammst und erneuerst Du Deine Kraft
an allen Enden
meines Bemühens um Dich,
dem in diesem Augenblick gegenwärtigen Du.
Pfingstfeuer -
Du Herdfeuer meines Ich!
In tausend Sprachen
spricht Deine Feuerkraft zu mir,
begegne ich -
durch das Du
mit Dir
jubelnd
mir selbst.
© baH, 08.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 6. Juni 2014
Spiel der Sonne
Tropfende Perlen
lösen langsam
sich
vom Mund der Schale,
Brunnenkühle -
gereift in zeitloser Stille
verweht
sanft im Wind.
Licht umtanzt
das tropfende Spiel,
zaubert Schatten und Bilder
in fliessende Bewegung -
stete Wandlung weisend.
Versonnen steht
mit seiner Sandform
am Brunnenrand ein Kind,
schöpft und überbringt
freudig lachend
der Mutter den Sonnenbecher -
das Wasser des Lebens
in glitzernden Diamanten
versprüht über seine Wangen.
© baH, 05.06.2014
lösen langsam
sich
vom Mund der Schale,
Brunnenkühle -
gereift in zeitloser Stille
verweht
sanft im Wind.
Licht umtanzt
das tropfende Spiel,
zaubert Schatten und Bilder
in fliessende Bewegung -
stete Wandlung weisend.
Versonnen steht
mit seiner Sandform
am Brunnenrand ein Kind,
schöpft und überbringt
freudig lachend
der Mutter den Sonnenbecher -
das Wasser des Lebens
in glitzernden Diamanten
versprüht über seine Wangen.
© baH, 05.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 5. Juni 2014
Dem Leben zugewandt
Gedanken sind zollfrei,
nehme ich sie unverstellt
als Fingerzeige des Lebens.
Dem Herzen entwachsen
berühren sie sanft,
wo lebensoffene Nähe ich zulasse.
Lachend überspringen sie Dämme,
unterspülen Wehre,
entzaubern Sicherheiten als Fata Morgana.
Dem Leben zugewandt
finden sie ihr Ziel,
lassen die Bestürmten Tänzer werden
auf den Wellen des Lebens.
© baH, 05.06.2014
nehme ich sie unverstellt
als Fingerzeige des Lebens.
Dem Herzen entwachsen
berühren sie sanft,
wo lebensoffene Nähe ich zulasse.
Lachend überspringen sie Dämme,
unterspülen Wehre,
entzaubern Sicherheiten als Fata Morgana.
Dem Leben zugewandt
finden sie ihr Ziel,
lassen die Bestürmten Tänzer werden
auf den Wellen des Lebens.
© baH, 05.06.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Ginko
„Ich denke Dich wie Du bist,“
halte offen mein Herz
für die Unmittelbarkeit des Lebens,
fliessend durch Dich -
nehme Platz zum Verweilen
in dem Nest,
das Du aus Worten
zart und einfühlsam baust.
Ich atme den Duft
grünender Bewegung,
darf ausruhen -
in Deinen Worten finden mich durch Dich.
Du wandelnder Lebensbaum der Worte!
© baH, 22.05.2014
unter Verwendung zweier Verszeilen
aus dem Gedicht „shelter, XIV von diana jahr
versspruenge.wordpress.com/2014/05/21/shelter-xiv/
halte offen mein Herz
für die Unmittelbarkeit des Lebens,
fliessend durch Dich -
nehme Platz zum Verweilen
in dem Nest,
das Du aus Worten
zart und einfühlsam baust.
Ich atme den Duft
grünender Bewegung,
darf ausruhen -
in Deinen Worten finden mich durch Dich.
Du wandelnder Lebensbaum der Worte!
© baH, 22.05.2014
unter Verwendung zweier Verszeilen
aus dem Gedicht „shelter, XIV von diana jahr
versspruenge.wordpress.com/2014/05/21/shelter-xiv/
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
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