Rufer in der Wüste
verschlossener Herzen
sind sie,
suchen Einlass,
wollen
Sinn stiftend tätig werden:
Ist Deine Türe immer offen?
© baH,09.04.2015
Seiner Berufung wird ein literarisch arbeitender Mensch dann gerecht, wenn er durch sein Wortschaffen Wege der Entwicklung für den Menschen eröffnet. Das Wort D-ich-tung spricht es deutlich aus. Es geht um das Ich, um einen Weg der Authentizität in Bezug auf das eigene dichterische Tun. Diesen Weg zeichnete einst schon Aristoteles in seiner Poetik vor. Aus geistesgegenwärtiger Präsenz im Gespräch unter Autoren diesen Weg erneut frei zu legen, dazu will dieser Blog ein Forum sein.
Donnerstag, 9. April 2015
Worte II
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Worte
Worte finden die Menschen,
die sie suchen,
unscheinbar -
in den Untergründen ihrer Herzen;
ein Strom feiner Lichtklänge führt sie.
Doch
zugestellt
sind allzu vieler Menschen Wohnungen
heute.
Worte aber sind keine Einbrecher,
sie wollen eingeladen werden
in offene Herzräume,
wollen Wurzeln schlagen
im Geiste der Freiheit.
© baH, 09.04.2015
die sie suchen,
unscheinbar -
in den Untergründen ihrer Herzen;
ein Strom feiner Lichtklänge führt sie.
Doch
zugestellt
sind allzu vieler Menschen Wohnungen
heute.
Worte aber sind keine Einbrecher,
sie wollen eingeladen werden
in offene Herzräume,
wollen Wurzeln schlagen
im Geiste der Freiheit.
© baH, 09.04.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Treue
Noch ehe der Hahn kräht
bist Du Dir
untreu -
drei Mal,
verrätst Du
die göttliche Kraft in Dir,
Dein Ich.
Treue
ist die schwerste Kunst,
die zu lernen
das Leben Dir abfordert,
denn es bedeutet
das Schwert
gegen dich selbst zu erheben.
© baH, 06.04.2015
bist Du Dir
untreu -
drei Mal,
verrätst Du
die göttliche Kraft in Dir,
Dein Ich.
Treue
ist die schwerste Kunst,
die zu lernen
das Leben Dir abfordert,
denn es bedeutet
das Schwert
gegen dich selbst zu erheben.
© baH, 06.04.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 6. April 2015
Lichtfunke
Vorüber,
was?
Das.
Nichts ist so wichtig,
um es ewig zu bewahren,
alles muss zu seiner Zeit neu besonnen werden.
Was immer auch geschieht,
das Ich ist auf verschlungenen Wegen mit dabei,
lächelt über Mauern hinweg,
kommt mir im nächsten Schritt entgegen
noch ehe ich ihn gesetzt,
ist der Quell des Lebens,
meiner Kraft.
© baH, 03.04.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Karfreitag
Dunkle Wolken
treiben
das grosse Erzittern
vor Dir her.
Bodenloser Sturz
durch die Wände alles Vorstellbaren;
Nichts ist so, wie es ist.
Ein Schimmer,
eine zarte Berührung;
Du Ich
kommst mir entgegen.
Wie das?
Stille ...
© baH, 03.04.2015
treiben
das grosse Erzittern
vor Dir her.
Bodenloser Sturz
durch die Wände alles Vorstellbaren;
Nichts ist so, wie es ist.
Ein Schimmer,
eine zarte Berührung;
Du Ich
kommst mir entgegen.
Wie das?
Stille ...
© baH, 03.04.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Kreuzweg
Vorstellungen,
sind -
das Kreuz,
an das,
gerinnende Zeit
mich, das Ich
kreuzigt.
Fest gehaltene Vorstellungen,
sind -
mein Tod.
Auferstehung -
Auferstehung geschieht im Loslassen,
in der Bewegung des Ich
vom Grund der Stille her.
© baH, 01.04.2015
sind -
das Kreuz,
an das,
gerinnende Zeit
mich, das Ich
kreuzigt.
Fest gehaltene Vorstellungen,
sind -
mein Tod.
Auferstehung -
Auferstehung geschieht im Loslassen,
in der Bewegung des Ich
vom Grund der Stille her.
© baH, 01.04.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 2. April 2015
Bewegung
„Du gehst nicht zweimal in den gleichen Fluss,“
denn bewegt in Bewegung
bist Du beständiger Neuland Öffner,
erschaffst die Gegenstände Deines Tuns
von Augenblick zu Augenblick neu
und wandelst Dich durch sie -
erwachend zu sein,
der Du im Grunde Deines Wesens bist.
Mit Dir im Reinen weisst Du,
dass die Tore des Lebens mit ihren Runen
sich immer weiter öffnen lassen,
je mehr Du bereit Dich einzulassen
auf die all-erneuernde Kraft Deines Ich!
© baH, 09.03.2014/01.04.2015
Burghard Schildt zugeeignet
denn bewegt in Bewegung
bist Du beständiger Neuland Öffner,
erschaffst die Gegenstände Deines Tuns
von Augenblick zu Augenblick neu
und wandelst Dich durch sie -
erwachend zu sein,
der Du im Grunde Deines Wesens bist.
Mit Dir im Reinen weisst Du,
dass die Tore des Lebens mit ihren Runen
sich immer weiter öffnen lassen,
je mehr Du bereit Dich einzulassen
auf die all-erneuernde Kraft Deines Ich!
© baH, 09.03.2014/01.04.2015
Burghard Schildt zugeeignet
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sandspiele
Knirschende Schritte im Sand
ein Rieseln hinter sich herziehend;
Entwürfe im Flug durch die Zeit ...
Einatmen
manifestieren
ausatmen
loslassen
Das Ich Bin
lächelt,
klatscht
in seine Hände,
Neugierde und Freude in seinen Augen -
im Neubeginn des Beginnens.
© baH, 31.03.2015
ein Rieseln hinter sich herziehend;
Entwürfe im Flug durch die Zeit ...
Einatmen
manifestieren
ausatmen
loslassen
Das Ich Bin
lächelt,
klatscht
in seine Hände,
Neugierde und Freude in seinen Augen -
im Neubeginn des Beginnens.
© baH, 31.03.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Lasten Träger
Auf einer Bank in der Fussgängerzone
eine Auszeit
im Alltagsgetriebe nehmend,
lausche ich in die Gesichter
der an mir Vorbeieilenden hinein,
sehe, höre Verschlossenheit,
spüre Verbissenheit in der Jagd
durch innere Terminkalender,
erfreue mich an den seltenen Spuren
eines Lächelns,
tanze mit den Neckereien zweier Jugendlicher
in die unbekümmerte Leichtigkeit des Seins hinein,
lasse mich aufwirbeln
und erhebe mich innerlich beschwingt.
Festen Schrittes gehe ich meinem Ziel entgegen,
ordne still die vielen Stimmen,
die ich vernommen, höre den Ruf:
Das innere Messi - Dasein ist am Blick der Vielen vorbei
längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Im Kreislauf immer neuer Sensationen
verhüllt sich uns die Lebensquelle des Ich Bin,
weil wir immer weniger wissen „wie“ loslassen.
© baH, 31.03.2015
eine Auszeit
im Alltagsgetriebe nehmend,
lausche ich in die Gesichter
der an mir Vorbeieilenden hinein,
sehe, höre Verschlossenheit,
spüre Verbissenheit in der Jagd
durch innere Terminkalender,
erfreue mich an den seltenen Spuren
eines Lächelns,
tanze mit den Neckereien zweier Jugendlicher
in die unbekümmerte Leichtigkeit des Seins hinein,
lasse mich aufwirbeln
und erhebe mich innerlich beschwingt.
Festen Schrittes gehe ich meinem Ziel entgegen,
ordne still die vielen Stimmen,
die ich vernommen, höre den Ruf:
Das innere Messi - Dasein ist am Blick der Vielen vorbei
längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Im Kreislauf immer neuer Sensationen
verhüllt sich uns die Lebensquelle des Ich Bin,
weil wir immer weniger wissen „wie“ loslassen.
© baH, 31.03.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
... "Spur im Spurlosen" ...
Angehoben der Fuss ins Raumlose,
schwebend im Noch - Nicht,
in einem Augenblick der An - Dacht,
suchend sich,
seinen neuen Abdruck ...
nur,
um seiner vergessend
in stetiger Wegsuche
immer neuen Ufern zuzustreben.
Über inneren Abbruch
hin zu mir -
mit einem Lächeln!
© baH, 31.03.2015
für Ingeborg
Die Überschrift ist einer „Meditation“
von Barbara Hauser entnommen
schwebend im Noch - Nicht,
in einem Augenblick der An - Dacht,
suchend sich,
seinen neuen Abdruck ...
nur,
um seiner vergessend
in stetiger Wegsuche
immer neuen Ufern zuzustreben.
Über inneren Abbruch
hin zu mir -
mit einem Lächeln!
© baH, 31.03.2015
für Ingeborg
Die Überschrift ist einer „Meditation“
von Barbara Hauser entnommen
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dialogische Kunst
Einer zarten Lichtaura gleich
umhüllst Du mit Stille -
das Dir fremde Ansinnen des Du,
anlandend im Jetzt.
Du begrüsst die zu Dir sprechenden Worte
von innen her -
schweigend,
gibst ihnen Raum durch eigene Kraft
aus ihren Tiefen heraus zu wachsen.
Innerhalb Deiner Aufmerksamkeit
bist Du -
selbstloser Gastgeber
eines Licht - Wesen - Tanzes.
© baH, 15.03.2014
umhüllst Du mit Stille -
das Dir fremde Ansinnen des Du,
anlandend im Jetzt.
Du begrüsst die zu Dir sprechenden Worte
von innen her -
schweigend,
gibst ihnen Raum durch eigene Kraft
aus ihren Tiefen heraus zu wachsen.
Innerhalb Deiner Aufmerksamkeit
bist Du -
selbstloser Gastgeber
eines Licht - Wesen - Tanzes.
© baH, 15.03.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Heimlicher Späher
Eine ist immer da -
ob auf einem Holz Pflog,
nicht gerade im Blickfeld sitzend
oder auf einsamer Patrouille,
wie ein fliegendes Radar Auge.
Eine ist immer da -
fliegt in weiten Bögen,
wie beiläufig auf Streife,
ihr Revier ab,
wachsam.
Anmutig
mit Argusaugen
die Möwe.
© baH, 15.10.2014
ob auf einem Holz Pflog,
nicht gerade im Blickfeld sitzend
oder auf einsamer Patrouille,
wie ein fliegendes Radar Auge.
Eine ist immer da -
fliegt in weiten Bögen,
wie beiläufig auf Streife,
ihr Revier ab,
wachsam.
Anmutig
mit Argusaugen
die Möwe.
© baH, 15.10.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Angekommen
„Noch immer besteigen
die nicht alternd wollenden Gedanken
Leitern in unglaublicher Höhe ...“
finden
im gelassenen Bestellen
Deines All - Tages
ihre volle Kraft im Stillen Tun.
Licht -
einst in der Ferne gesucht
fand Eingang in Dein Herz
und öffnete gewandelt
der stillenden Wärme ihr Tor.
Du bist angekommen bei Dir!
© baH, 06.04.2014
die nicht alternd wollenden Gedanken
Leitern in unglaublicher Höhe ...“
finden
im gelassenen Bestellen
Deines All - Tages
ihre volle Kraft im Stillen Tun.
Licht -
einst in der Ferne gesucht
fand Eingang in Dein Herz
und öffnete gewandelt
der stillenden Wärme ihr Tor.
Du bist angekommen bei Dir!
© baH, 06.04.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 8. März 2015
Geheimnisvoller Pollenflug
Worte
blühen auf
wie Blumen,
lassen wir zu,
dass unbelastet
von eigenem Vermeinen
sie entfalten ihre Kraft.
Ein Hauch nur,
so berühren sie
unseren Kern,
bringen ihn zum Erzittern,
zart wie eine Windharfe.
Worte -
aus dem Nichts
entwachsene Pflänzchen,
im Lauschen
erblüht!
Sternenförmig
strahlen sie aus
in alle Richtungen,
bezeugen
vielfarbene Freiheit.
© baH, 05.03.2015
blühen auf
wie Blumen,
lassen wir zu,
dass unbelastet
von eigenem Vermeinen
sie entfalten ihre Kraft.
Ein Hauch nur,
so berühren sie
unseren Kern,
bringen ihn zum Erzittern,
zart wie eine Windharfe.
Worte -
aus dem Nichts
entwachsene Pflänzchen,
im Lauschen
erblüht!
Sternenförmig
strahlen sie aus
in alle Richtungen,
bezeugen
vielfarbene Freiheit.
© baH, 05.03.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Weglos
Weglos erscheinen Dir
manche Pfade
jetzt
zu sein -
weglos.
Doch eine unscheinbare
Stimme
lässt Dich aufhorchen ...
Das Weglose
ist der Pfad;
Du selbst
bist Dir
Weg geworden.
Bewegt in Bewegung aus Dir allein!
© baH, 05.03.2015
manche Pfade
jetzt
zu sein -
weglos.
Doch eine unscheinbare
Stimme
lässt Dich aufhorchen ...
Das Weglose
ist der Pfad;
Du selbst
bist Dir
Weg geworden.
Bewegt in Bewegung aus Dir allein!
© baH, 05.03.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 5. Februar 2015
Im Gespräch mit anderen Autoren
(un-)realistisch fremd
Irgendwann/ irgendwo/traf sie ihn (wieder)
Er erzählte von Dingen/ die ihr fremd waren und auch fremd blieben/
aber auch er war (irgendwie) für sie ein FREMDER /
Er sah Dinge/ die keiner so sah wie er/ er war ein SEHENDER / er sah das/ was aussah wie Leben/ was sich anfühlte/ wie Leben/ wo er hineintauchte und bereit wurde/ dieses LEBEN (wieder) als Geschenk anzunehmen/ WIEDER ?/
Jahre entstanden in ihm/ die bereits gelebt waren /die Erinnerungen waren WUNDER - bar/
vorbei fliegende Momente fing er auf/ Augenblicke/ die in der Ewigkeit lagen/ bedachte er
mit einem Lächeln / er hielt sich auf / ließ sich aufhalten/gab Halt/ den Anderen /
Er liebte sie nicht/ diese Haltlosigkeit /sie machte ihn unfähig, seine Fähigkeiten zu zeigen/ zu entwirren, was wirr war / er fragte nicht/ fragte nicht nach dem/ was NACH DEM passiert war/sein Gesicht strahlte in Klarheit/ erfüllte die Gegenwart/ die sich mit der Vergangenheit einließ /
und nichts/ aber auch gar nichts aus-ließ /manchmal fühlte es sich zart an/ manchmal rau /
dann wurde es Nacht und die Worte wortlos / er ging / fort /
Das hier ist eine Erzählung, eine kleine Erzählung zwischen Sonne und Mond .....zwischen SEIN und NICHT -SEIN
© UrsaAngst, 28.01.2015
www.grenzenloswortlos.blogspot.de
Der Seher
© baH, 05.02.2015
Irgendwann/ irgendwo/traf sie ihn (wieder)
Er erzählte von Dingen/ die ihr fremd waren und auch fremd blieben/
aber auch er war (irgendwie) für sie ein FREMDER /
Er sah Dinge/ die keiner so sah wie er/ er war ein SEHENDER / er sah das/ was aussah wie Leben/ was sich anfühlte/ wie Leben/ wo er hineintauchte und bereit wurde/ dieses LEBEN (wieder) als Geschenk anzunehmen/ WIEDER ?/
Jahre entstanden in ihm/ die bereits gelebt waren /die Erinnerungen waren WUNDER - bar/
vorbei fliegende Momente fing er auf/ Augenblicke/ die in der Ewigkeit lagen/ bedachte er
mit einem Lächeln / er hielt sich auf / ließ sich aufhalten/gab Halt/ den Anderen /
Er liebte sie nicht/ diese Haltlosigkeit /sie machte ihn unfähig, seine Fähigkeiten zu zeigen/ zu entwirren, was wirr war / er fragte nicht/ fragte nicht nach dem/ was NACH DEM passiert war/sein Gesicht strahlte in Klarheit/ erfüllte die Gegenwart/ die sich mit der Vergangenheit einließ /
und nichts/ aber auch gar nichts aus-ließ /manchmal fühlte es sich zart an/ manchmal rau /
dann wurde es Nacht und die Worte wortlos / er ging / fort /
Das hier ist eine Erzählung, eine kleine Erzählung zwischen Sonne und Mond .....zwischen SEIN und NICHT -SEIN
© UrsaAngst, 28.01.2015
www.grenzenloswortlos.blogspot.de
Der Seher
Ich begegne ihm vielleicht dreimal im Jahr, wenn er wieder einmal auf seinen Reisen durch Europa die Stadt am See für Stunden berührt. Ja berührt, denn er kann die Menschen, die ihm wirklich ins Auge schauen, tief berühren.
Er sitzt dann oft stundenlang auf einem Betonklotz oder einfach nur ohne Unterlage auf dem Boden vor seinem Fahrad. Ein Mann der Strasse ohne festen Wohnsitz, aber immer gepflegt und sauber gekleidet. So sitzt er, schaut vor sich hin.
Selbst wenn ich ihn von der Seite eine Weile beobachte, scheint es ihn nicht zu stören. Nahezu unbeweglich schaut er vor sich hin. Wohin? Es dauert eine ganze Weile, bis ich dies innerlich nachvollziehen kann, dann aber erschauere ich. Und wie mir, so geht es dem einen oder anderen Passanten, der sich auf ein Verweilen in der Nähe dieses seltsamen Mannes einlassen will.
Sind es auch noch so viele Menschen, die den Naturkostladen betreten oder verlassen oder die Fussgängerzone entlang eilen, er umfasst jeden Einzelnen mit seinem Blick. Wie kann das sein, so viele Menschen und einen jeden, wenn auch nur für einen kurzen Moment, mit seinen Augen würdigen? Würdigen, denn genau das ist es, was er tut. Er würdigt die Menschen.
Diese Stille in der Art wie er da sitzt und die unscheinbare Schnelligkeit, die ihn auch nicht einen Menschen übersehen lassen. Freilich, dies siehst Du erst, sobald Du dich auf diesen Mann eingelassen. Und das auch nur, wenn das Erschauern Dich in diesem Augenblick nicht in die Flucht getrieben.
Nach einigen Begegnungen mit diesem Mann verstehe ich Menschen, die irritiert von seinem Blick, aus einer kurzen Aufwallung ihres Gemütes heraus die Flucht ergreifen. Warum? Sie haben sich selber verloren und können es nicht eingestehen, dass sie sich fremd geworden.
Obwohl der Blick dieses Mannes von einer Sanftheit umhüllt ist, trifft er jeden Menschen, der sich darauf einlassen kann ins Mark. Du weisst es unmittelbar im Augenblick des Erschauerns. Dieser Mann hat Dir ins Herz geschaut, dich entblösst ... und reich beschenkt.
© baH, 05.02.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Montag, 2. Februar 2015
Lichtmess
Wenn im Jahreskreislauf
das Licht
sich aus den Falten
der schlummernden Erde erhebt,
dann schüttelt der Vogel Phönix
seine Flügel
und schwingt sich in die Lüfte.
Sein Ruf versammelt
die Hüter der Ichkraft -
ihr Werk der Wachheit im Geiste
weiter zu vertiefen.
Lächelnd begrüsst Gaia
die Bringer erneuernder Lebenskraft.
© baH, 02.02.2015
für Anne
das Licht
sich aus den Falten
der schlummernden Erde erhebt,
dann schüttelt der Vogel Phönix
seine Flügel
und schwingt sich in die Lüfte.
Sein Ruf versammelt
die Hüter der Ichkraft -
ihr Werk der Wachheit im Geiste
weiter zu vertiefen.
Lächelnd begrüsst Gaia
die Bringer erneuernder Lebenskraft.
© baH, 02.02.2015
für Anne
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Schnee Rieseln
Über gewellte Ziegeldächer
bläst der Wind -
Sternenstaub in Weiss
rieselt sanft, springt
über massgenaue Abbrüche,
in
nicht zu überschauende Weite.
Die Erde
eingehüllt -
trunken
von unscheinbarem Ewigkeitslicht,
zieht ihren leuchtenden Mantel
um ihren Leib
und singt das Lied
vom Neubeginn.
Ein Hund auf dem Rücken,
rudert -
zum Tanz der Schneeflocken
über die Schnee bepuderte Grasfläche,
während zwei Spaziergänger
sich über die kleinen Dinge des Alltags unterhalten.
Es ist, als ob er lache!
© baH, 02.02.2015
bläst der Wind -
Sternenstaub in Weiss
rieselt sanft, springt
über massgenaue Abbrüche,
in
nicht zu überschauende Weite.
Die Erde
eingehüllt -
trunken
von unscheinbarem Ewigkeitslicht,
zieht ihren leuchtenden Mantel
um ihren Leib
und singt das Lied
vom Neubeginn.
Ein Hund auf dem Rücken,
rudert -
zum Tanz der Schneeflocken
über die Schnee bepuderte Grasfläche,
während zwei Spaziergänger
sich über die kleinen Dinge des Alltags unterhalten.
Es ist, als ob er lache!
© baH, 02.02.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 31. Januar 2015
Frühlingsblumen
Windgebeutelt,
ausgelaugt von Regen und Schnee,
so stehen sie
auf schmalen Beeten,
lächeln geborgen in sich
von Balkonkästen
hinaus in die Weite.
Der Kälte trotzend,
die langsam
die Stiele hinauf kriecht,
singen sie
dem Frühling ihr Lied -
Im Wettstreit mit Gevatter Tod,
der auf seiner Eis-Pfeife bläst.
An Häuserfronten
steigt die Angst hinauf,
wirft ihre Gitternetze
über die Herzen der Menschen.
Kein Blütenduft
weht -
von Mensch zu Mensch.
© baH, 31.01.2015
ausgelaugt von Regen und Schnee,
so stehen sie
auf schmalen Beeten,
lächeln geborgen in sich
von Balkonkästen
hinaus in die Weite.
Der Kälte trotzend,
die langsam
die Stiele hinauf kriecht,
singen sie
dem Frühling ihr Lied -
Im Wettstreit mit Gevatter Tod,
der auf seiner Eis-Pfeife bläst.
An Häuserfronten
steigt die Angst hinauf,
wirft ihre Gitternetze
über die Herzen der Menschen.
Kein Blütenduft
weht -
von Mensch zu Mensch.
© baH, 31.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Häutung
Langsam löst sich der Tropfen
von der Balkongaube,
fällt in die Schwere hinein -
tausend Silberperlen
huschen über den Boden.
Zeitgleich fegt der Sturmwind
um die Hausecken,
rüttelt an den Fenstern -
Starkregen
trübt den Blick durch das Glas.
Derweil
ein einsamer Spaziergänger
mit gesenktem Kopf -
festen Schrittes
seiner Zukunft entgegen geht.
Eine Katze
Schutz suchend
unter die Büsche kriecht -
sich einrollt
in einer trockenen Bodenmulde.
Im Zeitraffer
häutet sich die Wirklichkeit!
© baH, 19.01.2015
Schau
In deinem Blick
erblüht und entblättert sich
wimpernschlaglang
Wirklichkeit
in kaleidoskopisch
sich verändernden
Formen und Farben
© bmh
von der Balkongaube,
fällt in die Schwere hinein -
tausend Silberperlen
huschen über den Boden.
Zeitgleich fegt der Sturmwind
um die Hausecken,
rüttelt an den Fenstern -
Starkregen
trübt den Blick durch das Glas.
Derweil
ein einsamer Spaziergänger
mit gesenktem Kopf -
festen Schrittes
seiner Zukunft entgegen geht.
Eine Katze
Schutz suchend
unter die Büsche kriecht -
sich einrollt
in einer trockenen Bodenmulde.
Im Zeitraffer
häutet sich die Wirklichkeit!
© baH, 19.01.2015
Schau
In deinem Blick
erblüht und entblättert sich
wimpernschlaglang
Wirklichkeit
in kaleidoskopisch
sich verändernden
Formen und Farben
© bmh
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Macht
Auf leisen Sohlen bist Du allgegenwärtig
im Sprechen der Menschen.
Du beugst die schöpferische Kraft des Denkens
durch Dein Beharren auf Standpunkten.
Du setzt Grenzen,
die nicht zu überschreiten sind.
Du erweckst Ängste und bremst aus,
wo Vertrauen angesagt wäre.
Du verwirrst durch eloquent vorgetragenes Wissen
und ziehst so Menschen in Deinen Bann.
Du erweckst Emotionen, umnebelst das Bewusstsein
und missachtest den menschlichen Willen zur Freiheit.
Du spielst mit dem Charme,
der nicht im Herzen geankert ist.
Du setzt Ellenbogen ein, schmiedest Ränke,
anstatt offen und ehrlich zu sagen, was Du willst.
Du manipulierst das Denken und Empfinden
um irgendwelcher Vorteile Willen.
Du forderst im Entweder Oder eine Entscheidung,
welche das Denken einengt und die Herzkraft erstickt.
Doch vor der Kraft des Ich
fliehst Du!
© baH, 30.04.2013
im Sprechen der Menschen.
Du beugst die schöpferische Kraft des Denkens
durch Dein Beharren auf Standpunkten.
Du setzt Grenzen,
die nicht zu überschreiten sind.
Du erweckst Ängste und bremst aus,
wo Vertrauen angesagt wäre.
Du verwirrst durch eloquent vorgetragenes Wissen
und ziehst so Menschen in Deinen Bann.
Du erweckst Emotionen, umnebelst das Bewusstsein
und missachtest den menschlichen Willen zur Freiheit.
Du spielst mit dem Charme,
der nicht im Herzen geankert ist.
Du setzt Ellenbogen ein, schmiedest Ränke,
anstatt offen und ehrlich zu sagen, was Du willst.
Du manipulierst das Denken und Empfinden
um irgendwelcher Vorteile Willen.
Du forderst im Entweder Oder eine Entscheidung,
welche das Denken einengt und die Herzkraft erstickt.
Doch vor der Kraft des Ich
fliehst Du!
© baH, 30.04.2013
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Sturzflug
Bereit sein -
hinunter stürzen
ohne Fangseil,
getragen allein
von der Gewissheit,
dass
Bewegung
mich trägt,
Ich,
der ich Ursprung
dieser Bewegung,
mir nicht entfallen kann.
Bereit sein -
zwischen den Flügeln
des Drachen zu landen
und
im Sturzflug
mit ihm
mir entgegen zu fliegen.
Auge in Auge
mit Mut
mir entgegen.
© baH, 15.01./15.03.2015
hinunter stürzen
ohne Fangseil,
getragen allein
von der Gewissheit,
dass
Bewegung
mich trägt,
Ich,
der ich Ursprung
dieser Bewegung,
mir nicht entfallen kann.
Bereit sein -
zwischen den Flügeln
des Drachen zu landen
und
im Sturzflug
mit ihm
mir entgegen zu fliegen.
Auge in Auge
mit Mut
mir entgegen.
© baH, 15.01./15.03.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 3. Januar 2015
Scham
In den Sturzfluten zerbrechender Gewissheiten,
da gesichertes Wissen mir entrissen,
treibe ich
in innerer Auflösung durch Niemandsland.
Über Katerakt artige Stürze
splittert auseinander mein Bewusstsein
in tausend Tränen gleissende Rinnsale
auf Abwege ins Nirgendwo.
Doch aus der dunklen Verzweiflung
alles überflutender Scham
geht ein neuer Morgen auf,
erhebt sich Phönix, der Sonnenvogel -
Aus der tiefsten Schwärze der Scham
gebiert sich das Ich!
© baH, 03.01.2015
Ein unvollendetes Gedicht aus dem Dezember 2013
jetzt zu Ende gebracht
da gesichertes Wissen mir entrissen,
treibe ich
in innerer Auflösung durch Niemandsland.
Über Katerakt artige Stürze
splittert auseinander mein Bewusstsein
in tausend Tränen gleissende Rinnsale
auf Abwege ins Nirgendwo.
Doch aus der dunklen Verzweiflung
alles überflutender Scham
geht ein neuer Morgen auf,
erhebt sich Phönix, der Sonnenvogel -
Aus der tiefsten Schwärze der Scham
gebiert sich das Ich!
© baH, 03.01.2015
Ein unvollendetes Gedicht aus dem Dezember 2013
jetzt zu Ende gebracht
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 2. Januar 2015
25 Jahre
Mit einem verhaltenen Lächeln
sitzt er seit Stunden
auf einem Betonquader
vor dem Naturkost Laden.
Seine blaugrauen Augen
wie Flügel um sich gebreitet,
lassen so manchen Passanten innehalten,
den sauber gekleideten Mann mittleren Alters
irritiert anstarrend,
dessen Augen
alles und jedem zu verzeihen scheinen -
wortlos.
Ich gehe auf den Mann zu,
lege eine 5 Euro Note
in seinen Hut,
er -
blickt kurz zu mir auf,
flüstert fassungslos,
so viel?
Wie ich weiss
lebt er seit 25 Jahren auf der Strasse,
trägt „innere Freiheit“ hinaus in die Welt!
© baH, 02.01.2015
sitzt er seit Stunden
auf einem Betonquader
vor dem Naturkost Laden.
Seine blaugrauen Augen
wie Flügel um sich gebreitet,
lassen so manchen Passanten innehalten,
den sauber gekleideten Mann mittleren Alters
irritiert anstarrend,
dessen Augen
alles und jedem zu verzeihen scheinen -
wortlos.
Ich gehe auf den Mann zu,
lege eine 5 Euro Note
in seinen Hut,
er -
blickt kurz zu mir auf,
flüstert fassungslos,
so viel?
Wie ich weiss
lebt er seit 25 Jahren auf der Strasse,
trägt „innere Freiheit“ hinaus in die Welt!
© baH, 02.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Übergänge
Durch die Fussgängerzone
flanieren sie,
Ehepaare Arm in Arm,
die Augen
einander zugewandt im vertrauten Gespräch -
einen Schleier der Stille
unscheinbar um sich gewoben.
Nur wenige Meter weiter
sucht ein Kind
mit leuchtenden Augen
seinen Weg
durch eine Horde Jugendlicher,
die mit Bierflaschen in Händen
letzte Silvesterböller laut grölend entzünden.
Das Kind schreit auf,
flüchtet sich mit Tränen in den Augen
in die Arme seiner Mutter,
während der Vater
das Hündchen einfängt,
das nur haarscharf einer Leuchtrakete entgangen
sich jaulend in einen Hauseingang geflüchtet hat.
Von einem Steinkubus seitwärts
erhebt sich ein Jugendlicher,
schüttet seine Bierflasche in den Rinnstein,
geht auf Mutter und Kind zu
und entschuldigt sich bei dem Kind -
der Vater lädt ihn in ein Strassencafé ein,
nur einen Steinwurf entfernt.
Sie sprechen länger miteinander,
bis sich der Jugendliche wieder erhebt,
aufrechten Ganges auf seine Kameraden zugeht,
die ihr Treiben
ohne Anbindung an das Geschehene fortgesetzt haben
und sie mit unüberhörbarer Stimme anspricht -
betretenes Schweigen.
Für einen Augenblick
senkt sich eine Hauch von Ewigkeit
über die Fussgänger Meile,
während ein Jugendlicher nach dem anderen
zögernd seine Bierflasche in einen Kuli kippt,
mit Hand anlegt die Reste des Feuerwerks
in einem nahen Mülleimer zu entsorgen.
Mit gesenkten Häuptern von dannen ziehend
grüssen sie verlegen Vater, Mutter und Kind
im Vorübergehen;
zeitgleich reinigt ein Windstoss
den Ort des Geschehens vom Feuerwerk-Nebel;
über dem Kind flammt auf
eine leuchtende Aureole.
Ohne zu verstehen bleiben Passanten
vor dem Strassencafé stehen;
der Vater lächelt,
entzündet mit dem Licht seiner Augen
da und dort ein Erwidern -
das Kind in den Armen seiner Mutter,
voll Freude seinen Hund auf dem Schoss.
© baH, 02.01.2015
flanieren sie,
Ehepaare Arm in Arm,
die Augen
einander zugewandt im vertrauten Gespräch -
einen Schleier der Stille
unscheinbar um sich gewoben.
Nur wenige Meter weiter
sucht ein Kind
mit leuchtenden Augen
seinen Weg
durch eine Horde Jugendlicher,
die mit Bierflaschen in Händen
letzte Silvesterböller laut grölend entzünden.
Das Kind schreit auf,
flüchtet sich mit Tränen in den Augen
in die Arme seiner Mutter,
während der Vater
das Hündchen einfängt,
das nur haarscharf einer Leuchtrakete entgangen
sich jaulend in einen Hauseingang geflüchtet hat.
Von einem Steinkubus seitwärts
erhebt sich ein Jugendlicher,
schüttet seine Bierflasche in den Rinnstein,
geht auf Mutter und Kind zu
und entschuldigt sich bei dem Kind -
der Vater lädt ihn in ein Strassencafé ein,
nur einen Steinwurf entfernt.
Sie sprechen länger miteinander,
bis sich der Jugendliche wieder erhebt,
aufrechten Ganges auf seine Kameraden zugeht,
die ihr Treiben
ohne Anbindung an das Geschehene fortgesetzt haben
und sie mit unüberhörbarer Stimme anspricht -
betretenes Schweigen.
Für einen Augenblick
senkt sich eine Hauch von Ewigkeit
über die Fussgänger Meile,
während ein Jugendlicher nach dem anderen
zögernd seine Bierflasche in einen Kuli kippt,
mit Hand anlegt die Reste des Feuerwerks
in einem nahen Mülleimer zu entsorgen.
Mit gesenkten Häuptern von dannen ziehend
grüssen sie verlegen Vater, Mutter und Kind
im Vorübergehen;
zeitgleich reinigt ein Windstoss
den Ort des Geschehens vom Feuerwerk-Nebel;
über dem Kind flammt auf
eine leuchtende Aureole.
Ohne zu verstehen bleiben Passanten
vor dem Strassencafé stehen;
der Vater lächelt,
entzündet mit dem Licht seiner Augen
da und dort ein Erwidern -
das Kind in den Armen seiner Mutter,
voll Freude seinen Hund auf dem Schoss.
© baH, 02.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Ohne Ende
Aus der raumlosen Stille
die Geburt des Wortes -
vorbehaltlos und
ohne Ende.
Ein Geschenk des Himmels
an den Menschen,
in der Resonanz
seines offenen Herzens.
© baH, 02.01.2015
die Geburt des Wortes -
vorbehaltlos und
ohne Ende.
Ein Geschenk des Himmels
an den Menschen,
in der Resonanz
seines offenen Herzens.
© baH, 02.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
... der eine ...
Der eine verborgene Weg,
den keiner kennt,
Du kannst ihn weder in Dir
noch im Aussen finden!
Kein Fuss betritt diesen Weg,
es sei denn i c h habe die Kraft,
die mich das Fürchten lehrte
gebändigt in mir -
die Kraft hat
die Tore zum „Grund“
aufgetan in meinem Herzen,
mir Teilhabe gewährt an ihrem Wirken.
Dem Furchtlosen öffnen sich
die Pässe der Stille.
© baH, 28.12.2014/02.01.2015
den keiner kennt,
Du kannst ihn weder in Dir
noch im Aussen finden!
Kein Fuss betritt diesen Weg,
es sei denn i c h habe die Kraft,
die mich das Fürchten lehrte
gebändigt in mir -
die Kraft hat
die Tore zum „Grund“
aufgetan in meinem Herzen,
mir Teilhabe gewährt an ihrem Wirken.
Dem Furchtlosen öffnen sich
die Pässe der Stille.
© baH, 28.12.2014/02.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
... der eine ...
Der eine verborgene Weg,
den keiner kennt,
Du kannst ihn weder in Dir
noch im Aussen finden!
Kein Fuss betritt diesen Weg,
es sei denn i c h habe die Kraft,
die mich das Fürchten lehrte
gebändigt in mir -
die Kraft hat
die Tore zum „Grund“
aufgetan in meinem Herzen,
mir Teilhabe gewährt an ihrem Wirken.
Dem Furchtlosen öffnen sich
die Pässe der Stille.
© baH, 28.12.2014/02.01.2015
den keiner kennt,
Du kannst ihn weder in Dir
noch im Aussen finden!
Kein Fuss betritt diesen Weg,
es sei denn i c h habe die Kraft,
die mich das Fürchten lehrte
gebändigt in mir -
die Kraft hat
die Tore zum „Grund“
aufgetan in meinem Herzen,
mir Teilhabe gewährt an ihrem Wirken.
Dem Furchtlosen öffnen sich
die Pässe der Stille.
© baH, 28.12.2014/02.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Geburt
Die Arme
zur Wiege gebeugt,
die Unmittelbarkeit des Augenblicks
mit dem Herzen berührt -
erleben und l e b e n lassen,
was immer meinen Weg kreuzt,
in Resonanz mit dem Ereignen.
Offen ohne Vorbehalt,
still lauschen
wie ein Kind -
dem, was zu mir spricht
aus der unendlichen Stille,
der Leere im Herzen,
die nichts als Ich-Erfüllung ist.
Ich-Erfüllung
unter dem Atem
der eigenen Blösse spüren -
dem Erschauern
im windschiefen N-ich-t - Wissen,
der Niederkunft in der Krippe,
der Geburt tief innen in mir.
Voll Vertrauen dem Leben zugewandt!
© baH, 26.12.2014/01.01.2015
zur Wiege gebeugt,
die Unmittelbarkeit des Augenblicks
mit dem Herzen berührt -
erleben und l e b e n lassen,
was immer meinen Weg kreuzt,
in Resonanz mit dem Ereignen.
Offen ohne Vorbehalt,
still lauschen
wie ein Kind -
dem, was zu mir spricht
aus der unendlichen Stille,
der Leere im Herzen,
die nichts als Ich-Erfüllung ist.
Ich-Erfüllung
unter dem Atem
der eigenen Blösse spüren -
dem Erschauern
im windschiefen N-ich-t - Wissen,
der Niederkunft in der Krippe,
der Geburt tief innen in mir.
Voll Vertrauen dem Leben zugewandt!
© baH, 26.12.2014/01.01.2015
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Wenn Pässe sich schliessen
Wanderer -
Wenn Du das Tor,
den Eingang zur grosse Tiefe
durchschreiten willst, so wisse,
dass sich alle bisher begangenen Wege
und Pässe schliessen;
Du stehst allein,
abgeschnitten von aller Anbindung.
Nichts kann Dich führen,
als der Mut
ganz in Deine innere Kraft hinein zu gehen.
Auf dass Du -
Deine eigene Entscheidung fällst,
müssen vor dieser Pforte alle,
die Dir bisher mit Rat und Geleit zur Seite standen,
zurücktreten.
Einsamkeit bestürmt Dich,
angesichts des übergrossen Wagnisses,
von allen Seiten.
Ob Deine Kraft Dich trägt,
wirst Du erst wissen,
wenn Du den Schritt mit Mut getan.
© baH, 15.12.2014
Wenn Du das Tor,
den Eingang zur grosse Tiefe
durchschreiten willst, so wisse,
dass sich alle bisher begangenen Wege
und Pässe schliessen;
Du stehst allein,
abgeschnitten von aller Anbindung.
Nichts kann Dich führen,
als der Mut
ganz in Deine innere Kraft hinein zu gehen.
Auf dass Du -
Deine eigene Entscheidung fällst,
müssen vor dieser Pforte alle,
die Dir bisher mit Rat und Geleit zur Seite standen,
zurücktreten.
Einsamkeit bestürmt Dich,
angesichts des übergrossen Wagnisses,
von allen Seiten.
Ob Deine Kraft Dich trägt,
wirst Du erst wissen,
wenn Du den Schritt mit Mut getan.
© baH, 15.12.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Die letzte Meile der Dualität II
Erleuchtung,
Du alles verschleiernde grosse Illusion
auf Gipfelwegen des Geistes -
solange ich träumend
deinen Lichtspielereien folge
verschliesst die grosse Leere
das Tor zum Grund des Seins.
Denn,
nicht vor mir liegt das Licht des Geistes,
sondern in mir -
wächst aus mir heraus,
, ohne dass ich es suchen muss,
flammt auf
in der Kraft meines sich weitenden Herzens.
Erleuchtung,
Du ultimative Falle der letzten Meile
auf dem Wege zu mir -
eingeschweisst in mein Streben,
hinderst Du in der Fessel des Narzissmus
mich an der Verdichtung meiner Kraft
im Hier und Jetzt.
Freiheitsfähig leuchtet das Ich im sozialen Raum!
© bah, 14./22.12.2014
Du alles verschleiernde grosse Illusion
auf Gipfelwegen des Geistes -
solange ich träumend
deinen Lichtspielereien folge
verschliesst die grosse Leere
das Tor zum Grund des Seins.
Denn,
nicht vor mir liegt das Licht des Geistes,
sondern in mir -
wächst aus mir heraus,
, ohne dass ich es suchen muss,
flammt auf
in der Kraft meines sich weitenden Herzens.
Erleuchtung,
Du ultimative Falle der letzten Meile
auf dem Wege zu mir -
eingeschweisst in mein Streben,
hinderst Du in der Fessel des Narzissmus
mich an der Verdichtung meiner Kraft
im Hier und Jetzt.
Freiheitsfähig leuchtet das Ich im sozialen Raum!
© bah, 14./22.12.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Dienstag, 23. Dezember 2014
In den Wellen des inneren Mondes
"Ohne Grund,"
so tickt es in mir,
wenn Worte
schmerzlich mich treffen -
ich gehe auf Abwehr.
Im reifen Glanz
schmückt sich das Selbst.
Getrübt durch Vorstellungen
versinken in den Wellen
meines inneren Mondes
Worte
ungehört.
Abgeschirmt von der Wirklichkeit
wandert das Selbst durch Traumlandschaften.
Doch Wellen sind hartnäckig,
der reife Glanz des Selbst
zerstäubt leise -
Sternen Gefunkel.
Am Grund
öffnet sich
meine Muschel mit diamantener Perle.
© baH, 23.12.2014
so tickt es in mir,
wenn Worte
schmerzlich mich treffen -
ich gehe auf Abwehr.
Im reifen Glanz
schmückt sich das Selbst.
Getrübt durch Vorstellungen
versinken in den Wellen
meines inneren Mondes
Worte
ungehört.
Abgeschirmt von der Wirklichkeit
wandert das Selbst durch Traumlandschaften.
Doch Wellen sind hartnäckig,
der reife Glanz des Selbst
zerstäubt leise -
Sternen Gefunkel.
Am Grund
öffnet sich
meine Muschel mit diamantener Perle.
© baH, 23.12.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
scheinbar grund - los
„scheinbar grund - los
hängt der Mond seine Lampe
heute in das Meer
sein Doppel - Spiegel - Spiel
versinkt in den Wellen ...“
scheinbar grundlos
spiegeln sich wechselseitig
worte in mit - teilungen und gesprächen,
landen an,
beflügeln
oder versinken in wellen verzerrt
hinter fremden küsten.
Ist der Mond ein Clown?
scheinbar grundlos
verweist der mond
in seinen wellen - licht - spielen
auf einen grund
tief verborgen in uns
ruft leise
die sonnen - kraft eines neuen morgen.
nicht ohne grund bricht der mond
im doppel - spiegel vorstellungen auf.
er will
dem werden einen weg öffnen!
© baH, 23.12.2014
Unter Verwendung einiger Verszeilen
aus einem Gedicht von UrsaAngst
www.grenzenloswortlos.blogspot.com
nur eine Vorstellung
scheinbar grund-los
hängt der Mond seine Lampe
heute in das Meer
sein Doppel-Spiegel-Spiel
versinkt in den Wellen
der reife Glanz schmückt sich mit
einer Welle die bricht
wie in einem Gedicht - mehr nicht
© UrsaAngst
hängt der Mond seine Lampe
heute in das Meer
sein Doppel - Spiegel - Spiel
versinkt in den Wellen ...“
scheinbar grundlos
spiegeln sich wechselseitig
worte in mit - teilungen und gesprächen,
landen an,
beflügeln
oder versinken in wellen verzerrt
hinter fremden küsten.
Ist der Mond ein Clown?
scheinbar grundlos
verweist der mond
in seinen wellen - licht - spielen
auf einen grund
tief verborgen in uns
ruft leise
die sonnen - kraft eines neuen morgen.
nicht ohne grund bricht der mond
im doppel - spiegel vorstellungen auf.
er will
dem werden einen weg öffnen!
© baH, 23.12.2014
Unter Verwendung einiger Verszeilen
aus einem Gedicht von UrsaAngst
www.grenzenloswortlos.blogspot.com
nur eine Vorstellung
scheinbar grund-los
hängt der Mond seine Lampe
heute in das Meer
sein Doppel-Spiegel-Spiel
versinkt in den Wellen
der reife Glanz schmückt sich mit
einer Welle die bricht
wie in einem Gedicht - mehr nicht
© UrsaAngst
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Sonntag, 21. Dezember 2014
Die Sterne
Du bist der eine Stern in den Vielen,
die Vielen je ein Stern
übereinander gelagert in Dir,
ein Stern -
geschichtet über viele Ebenen hin.
Du bist ein Stern
in Bewegung
und jede Bewegung lässt
eine ferne Erinnerung zurück,
die sich in raumloser Leere verliert.
Die Leere aber
umspannt das Leben
gleich den Wänden eines tiefen Brunnens,
dessen Grund Du zustürzt,
durch viele Sterne hindurch.
Du bist ein Stern,
in rasender Bewegung ohnmächtig geworden,
so trudelst Du durch das All.
Hast Du im Stürzen das Fürchten gelernt,
wirst Du erwachen -
als ein Stern in Deiner ganzen Kraft,
in liebevoller Bewegung dem Leben zugewandt.
© baH, 20.12.2014
für anja stern: www.unserewege.blogspot.com
die Vielen je ein Stern
übereinander gelagert in Dir,
ein Stern -
geschichtet über viele Ebenen hin.
Du bist ein Stern
in Bewegung
und jede Bewegung lässt
eine ferne Erinnerung zurück,
die sich in raumloser Leere verliert.
Die Leere aber
umspannt das Leben
gleich den Wänden eines tiefen Brunnens,
dessen Grund Du zustürzt,
durch viele Sterne hindurch.
Du bist ein Stern,
in rasender Bewegung ohnmächtig geworden,
so trudelst Du durch das All.
Hast Du im Stürzen das Fürchten gelernt,
wirst Du erwachen -
als ein Stern in Deiner ganzen Kraft,
in liebevoller Bewegung dem Leben zugewandt.
© baH, 20.12.2014
für anja stern: www.unserewege.blogspot.com
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Samstag, 20. Dezember 2014
Impressionistische Imaginationen
Im eisigen Wind
schwingt meterhohes Schilfgras ineinander,
fächelt mir flüsternd unscheinbare Geheimnisse zu.
Eine Ente wagt sich von der sicheren Sandbank
hinaus - den schäumenden Wellen entgegen,
putzt unbekümmert ihre Flügel.
Nur Augenblicke später, ein kleines Mädchen
im Aufzug eines Einkaufszentrums,
"Oma, ich habe keinen Platz!"
Die beinahe leere Aufzugskabine vor Augen ...
sprachlos die Oma, das Kind in sich gekehrt flüsternd ...
"Ich bin gross wie die weite Welt."
Machtvolle Worte aus der Stille!
Zurück am See,
pfeift der Wind straff aus Nord-West,
türmt breite Wellenkämme gegen die natürliche Strömung.
Am Himmel ein Wechselspiel von Trübe und Licht,
Wolkenfetzen umkreisen Lichträume,
die sich ins Unendliche weiten.
Stille - im zarten Rosenrot.
Weihnachtliche Geburt, kraftvoll in den Zeitenstürmen!
© baH, 20.12.2014
schwingt meterhohes Schilfgras ineinander,
fächelt mir flüsternd unscheinbare Geheimnisse zu.
Eine Ente wagt sich von der sicheren Sandbank
hinaus - den schäumenden Wellen entgegen,
putzt unbekümmert ihre Flügel.
Nur Augenblicke später, ein kleines Mädchen
im Aufzug eines Einkaufszentrums,
"Oma, ich habe keinen Platz!"
Die beinahe leere Aufzugskabine vor Augen ...
sprachlos die Oma, das Kind in sich gekehrt flüsternd ...
"Ich bin gross wie die weite Welt."
Machtvolle Worte aus der Stille!
Zurück am See,
pfeift der Wind straff aus Nord-West,
türmt breite Wellenkämme gegen die natürliche Strömung.
Am Himmel ein Wechselspiel von Trübe und Licht,
Wolkenfetzen umkreisen Lichträume,
die sich ins Unendliche weiten.
Stille - im zarten Rosenrot.
Weihnachtliche Geburt, kraftvoll in den Zeitenstürmen!
© baH, 20.12.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Freitag, 12. Dezember 2014
Die offene Hand
Sich öffnend weitet sich der Raum
um sanft gebogene Finger,
gleich einer Kugel,
unscheinbar -
hin zum stillen „Anwesen“
noch verborgener Geschehnisse
im Fernlicht meiner weiteren Schritte.
Ich gehe hinaus,
öffne still mein Herz
dem neuen Morgen,
lächle den Wandervögeln zu,
die das Nest meiner geöffneten Hand
aufsuchen für einen Augenblick,
im Vorbeiflug Schutz und Ruhe findend.
Ich gehe hinaus,
nehme das flatternde Gezänk
nicht weniger als Ruf an mich,
als das leise Rauschen
unausgesprochener Worte
im Vorstundenbann meiner geöffneten Hand.
Ich gehe -
und reiche dem Vertrauen meine Hand!
© baH, 12.12.2014
um sanft gebogene Finger,
gleich einer Kugel,
unscheinbar -
hin zum stillen „Anwesen“
noch verborgener Geschehnisse
im Fernlicht meiner weiteren Schritte.
Ich gehe hinaus,
öffne still mein Herz
dem neuen Morgen,
lächle den Wandervögeln zu,
die das Nest meiner geöffneten Hand
aufsuchen für einen Augenblick,
im Vorbeiflug Schutz und Ruhe findend.
Ich gehe hinaus,
nehme das flatternde Gezänk
nicht weniger als Ruf an mich,
als das leise Rauschen
unausgesprochener Worte
im Vorstundenbann meiner geöffneten Hand.
Ich gehe -
und reiche dem Vertrauen meine Hand!
© baH, 12.12.2014
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Geschenk
Spontan
das Herz geöffnet
dem Augenblick
und dem,
der eben noch ein Niemand
die gelbe Rose
in die Hand gedrückt,
ist
wie ein Adventslicht
entzündet in dunkler Zeit,
umhüllt Dich,
der Zeit enthoben,
mit einem Hauch von Ewigkeit.
© baH, 11.12.2014
Cafè im Grün
Sein Duft umschmeichelt
angenehm die Sinne,
verteilt sich sanft im Raum.
Zarte Wölkchen tanzen
über braun getupftem Schaum.
Die gelbe Rose, eben erst erstanden,
bietet sie sorglos, ja, spontan
dem jungen Kellner in der grünen Weste an.
Dem Italiener eine Blume -
geschenkt von einer Frau!
Sattes Grün, zartes Gelb
und Schokoladenbraun!
Die Farben passten so genau.
Erschrocken fast,
doch kurz noch umgewandt,
flüchtet sie.
Er dreht die Rose in der Hand,
gedankenvoll der Blick, der scheue.
Sie geht zum Markt und kauft sich eine neue.
© bmh
silberperlen.wordpress.com
das Herz geöffnet
dem Augenblick
und dem,
der eben noch ein Niemand
die gelbe Rose
in die Hand gedrückt,
ist
wie ein Adventslicht
entzündet in dunkler Zeit,
umhüllt Dich,
der Zeit enthoben,
mit einem Hauch von Ewigkeit.
© baH, 11.12.2014
Cafè im Grün
Sein Duft umschmeichelt
angenehm die Sinne,
verteilt sich sanft im Raum.
Zarte Wölkchen tanzen
über braun getupftem Schaum.
Die gelbe Rose, eben erst erstanden,
bietet sie sorglos, ja, spontan
dem jungen Kellner in der grünen Weste an.
Dem Italiener eine Blume -
geschenkt von einer Frau!
Sattes Grün, zartes Gelb
und Schokoladenbraun!
Die Farben passten so genau.
Erschrocken fast,
doch kurz noch umgewandt,
flüchtet sie.
Er dreht die Rose in der Hand,
gedankenvoll der Blick, der scheue.
Sie geht zum Markt und kauft sich eine neue.
© bmh
silberperlen.wordpress.com
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Schweigen
Die geöffnete Hand schliessen -
bis nichts als feine Scherben
sich in die empfindliche Haut
bohren, ...
die geöffnete Hand,
die aus dem Fluss des Lebens
ein kleines Schneckenhaus
nahe dem Herzen in sich barg,
schliessen?
Die geöffnete Hand!
Was wären Du und Ich
ohne diese kleinen Wunder,
durch die uns das Leben beglückt,
was ohne die Freude,
die Leben uns spüren lässt
tief in uns,
was wäre die Welt,
wenn die Sonne sich dauerhaft
in den Schleiern der Nacht verschlösse?
Ich bin die Verantwortung
für die Kraft des Lichts in dieser Welt!
© baH, 11.12.2014
Gabriela zugeeignet
Schweigen
Ich könnte meinen Rucksack öffnen und zeigen, was darin steckt: dicht beschriebene Arbeitspläne, Protokolle, Arbeitsmaterialien, Texte und Bilder für anderswo.
Doch darüber zu erzählen verspüre ich nicht das geringste Bedürfnis.
Ich könnte erklären, was in den Körben und Kisten drin liegt, welche meinen Weg säumen oder manchmal mitten drauf stehen: Übungen meines Alltages, aber keine Anlässe, die sich teilen lassen.
Ich könnte meine Hand öffnen, ganz behutsam und freudig. Es ist das einzige, was mich drängt und mich aus dem reissenden Zeitstrom herausholt.
Doch da ist die Angst, die mich zurückhält, die Angst vor dem Blick, welcher milde lächelnd, überlegen und mit hochgezogenen Brauen seufzt:
"Ach, dass ist doch ein ganz gewöhnliches Schneckenhaus!"
Lieber schliesse ich die Hand, fest und immer fester, bis ich spüre, wie feine Scherben sich in meine empfindliche Haut bohren.
© aufeinanderzu.blogspot.ch
bis nichts als feine Scherben
sich in die empfindliche Haut
bohren, ...
die geöffnete Hand,
die aus dem Fluss des Lebens
ein kleines Schneckenhaus
nahe dem Herzen in sich barg,
schliessen?
Die geöffnete Hand!
Was wären Du und Ich
ohne diese kleinen Wunder,
durch die uns das Leben beglückt,
was ohne die Freude,
die Leben uns spüren lässt
tief in uns,
was wäre die Welt,
wenn die Sonne sich dauerhaft
in den Schleiern der Nacht verschlösse?
Ich bin die Verantwortung
für die Kraft des Lichts in dieser Welt!
© baH, 11.12.2014
Gabriela zugeeignet
Schweigen
Ich könnte meinen Rucksack öffnen und zeigen, was darin steckt: dicht beschriebene Arbeitspläne, Protokolle, Arbeitsmaterialien, Texte und Bilder für anderswo.
Doch darüber zu erzählen verspüre ich nicht das geringste Bedürfnis.
Ich könnte erklären, was in den Körben und Kisten drin liegt, welche meinen Weg säumen oder manchmal mitten drauf stehen: Übungen meines Alltages, aber keine Anlässe, die sich teilen lassen.
Ich könnte meine Hand öffnen, ganz behutsam und freudig. Es ist das einzige, was mich drängt und mich aus dem reissenden Zeitstrom herausholt.
Doch da ist die Angst, die mich zurückhält, die Angst vor dem Blick, welcher milde lächelnd, überlegen und mit hochgezogenen Brauen seufzt:
"Ach, dass ist doch ein ganz gewöhnliches Schneckenhaus!"
Lieber schliesse ich die Hand, fest und immer fester, bis ich spüre, wie feine Scherben sich in meine empfindliche Haut bohren.
© aufeinanderzu.blogspot.ch
Die immer neue Herausforderung: Im Gespräch mit dem Du sich finden im Ich. Dichtung, ein Weg der Verdichtung auf das Ich hin, Erwachen zu sich selbst in Ich-Verantwortung. Das Du wird dem innerlich wachen Beobachter auf diese Weise zu einer Quelle eigener Entwicklung und darüber hinaus auch eine mögliche Quelle literarischer Inspiration.
Abonnieren
Posts (Atom)